Hallo liebe Helfende,
schon wieder das Thema eteleon.
Wir haben bei eteleon einen Antrag auf Rufnummerportierung gestellt. Eigentlich rechtzeitig. Eigentlich 2 Wochen vor Ablauf des alten Vertrags. Danach ging es drauf und drüber, trotz mehreren (fast täglichen) Anfragen und Erinnerungen schaffte das Unternehmen es nicht, die Vertragsdaten einzugeben und den Portierungsantrag beim Vertragspartner (der ja Talkline ist) durchzukrigen. Einmal wurde mir mitgeteilt, dass trotz der häufigen Nachfragen meine Daten nur 4xmal an den Vertragspartner Talkline übermittelt wurden und nur das eine letzte Mal komplett (obwohl alle Daten von Anfang an vorlagen).
Nun, genau 6 Wochen nach der Antragsstellung bekomme ich eine Nachricht, dass der Ursprungsanbieter die Portierung verweigert hat, wahrscheinlich, weil die Nummer in der Zwischenzeit schon abgeschaltet wurde.
Dabei hing es uns eigentlich viel an dieser Nummer: sie war teilweise der einzige beruflicher Kontakt meines Mannes, unter dem er immer Anfragen bekam. Nun entgeht uns sicherlich die eine oder andere interessante Möglichkeit. Mal abgesehen davon, dass er seit 6 Wochen mit so einer Prepaid Übergangslösung lebt, die ja recht teuer ist. Auch davon, dass die Anrufe in die Hotline von eteleon (50 Cent/Min) uns so richtig ins Geld gegangen sind mittlerweile.
Eine Entschuldigung seitens eteleon folgte nicht, auf meine Anfrage hin, welche Gegenleistung uns eteleon für all die Unbequemlichkeiten anbieten möchte, wurden 15 Euro angeboten.
Ich habe leider keine Rechtschutzversicherung und kann schwer meine Chance in diesem Fall beurteilen: rentiert sich ein Rechtsstreit bzw. eine Klage? Kann ich eine angemessene Erstattung für die in der Zwischenzeit entstandenen Telefonkosten und für die verlorene Nummer verlangen?
Vielen Dank für eure Antworten.