Jeder der hier im Forum mitarbeitet sollte nicht mit
Argumenten kommen die nur für eine Minderheit gelten und den
Fragesteller nur verunsichern statt zu helfen.
Ich stimme dir zu, und ich beantworte so gut wie nie die Fragen von denen, die Windows-
Probleme haben. Erstens sind diese Fragen alle beantwortet worden, à la „mit Windows wirst
du das Problem nur unzureichend lösen können“, zweitens habe ich keine andere Antwort außer
„Windows ist nicht zu empfehlen“.
Die Minderheit, die kein Windows benutzt, hat sich mit eigenem Willen entschieden, das zu
tun. Nicht etwa deshalb, weil Linux, Unix oder Mac so unendlich geil wären. Nein, wir (denn
ich gehöre auch zu „denen“) haben diese Entscheidung getroffen, weil Windows für unsere
Bedürfnisse so unglaublich schlecht ist. Diese Bedürfnisse sind in meinem Fall zu 60% im
Security-Bereich zu finden, zu weiteren 60% im Gebaren Microsofts und zu 30% weil ich
geregelte Probleme mit dem Explorer habe (ich werde es nicht lernen). Macht 150% [1].
Ja, genau: wir benutzen es nicht, weil wir es benutzt haben.
Ich beispielsweise werde oft um eine Kaufberatung gebeten, und meine Antwort lautet stets:
„Macintosh“. Die Antwort lautet dann immer: „Nein, das nicht, mein Nachbar hat Windows.“
Damit ist dann auch schon die ganze Beratung vorbei, Tipps und Tricks wird der Nachbar dann
liefern müssen.
Daher halte ich mich aus den Windows-Problemen (wie auch von dir gefordert) auch heraus. Zu
meiner Person: ich bin seit vielen Jahren WindowsNT-Administrator. Meine Netze sind
abgesichert durch Linux-Paketfilter und Cisco-Router. Zuhause benutze ich einen Macintosh.
Von daher hab ich eh keine Ahnung über Windows-Security.
Da ich keine Glaubenskriege und Flamewars in diesem Forum möchte (dafür haben wir ja
www.heise.de), werde ich Windows-benutzern auch weiterhin keine Tipps geben, weil ich nur
einen einzigen Tipp weiß, und dieser ist scheinbar der falsche (sagt jedenfalls der
Nachbar).
Stefan
[1] OK, üble Polemik, aber anders als so drastisch kann ich mich nicht ausdrücken.
Verzeihung.
wohl dem, der das weiß und das auch vor seiner Frage klarstellt.