Mein Onkel hat ein Gewebe hergestellt, das mit Ruß beschichtet wird und zur Ableitung von elektrostatischer Aufladung verwendet wird. Nun möchte er dieses Gewebe auch zum Heizen verwenden.
Ich habe heute so ein Stück vermessen und bin zum Schluss gekommen, dass es von den elektrischen Eigenschaften (vorallem Flächenwiderstand) durchaus z.B. für Fußbodenheizungen, Rasenheizung, … brauchbar ist.
Allerdings hat Kohlenstoff die unangenehme Eigenschaft, dass er einen negativen Temperaturkoeffizienten hat. Deswegen befürchte ich, das sich lokale Stellen stark überhitzen könnten.
Hat von euch jemand Erfahrung mit Kohlenstoff als „Heizelement“? Gibt es Wege, dieses Problem mit dem negativen Temp.koeff. in den Griff zu bekommen?
vielleicht hilft dir die verwendung einer konstantstromquelle.
Das würd gar nichts nützen, wenn sich punktuell heiße Punkte bilden. Statt Strom würde sich eben die Spannung dort ‚konzentrieren‘.
Es dürfte auch so große Probleme bei der Gleichmäßigkeit der Imprägnierung geben, dass diese Punkte nicht zu vermeiden sind. Deshalb halte ich das Unternehmen für nicht sinnvoll.
Gruß
loderunner