Rußbeschichtetes Gewebe als Heizmatte

Hi!

Mein Onkel hat ein Gewebe hergestellt, das mit Ruß beschichtet wird und zur Ableitung von elektrostatischer Aufladung verwendet wird. Nun möchte er dieses Gewebe auch zum Heizen verwenden.

Ich habe heute so ein Stück vermessen und bin zum Schluss gekommen, dass es von den elektrischen Eigenschaften (vorallem Flächenwiderstand) durchaus z.B. für Fußbodenheizungen, Rasenheizung, … brauchbar ist.

Allerdings hat Kohlenstoff die unangenehme Eigenschaft, dass er einen negativen Temperaturkoeffizienten hat. Deswegen befürchte ich, das sich lokale Stellen stark überhitzen könnten.

Hat von euch jemand Erfahrung mit Kohlenstoff als „Heizelement“? Gibt es Wege, dieses Problem mit dem negativen Temp.koeff. in den Griff zu bekommen?

Habt ihr noch andere interessante Tips?

Danke
Hansi

hallo,

vielleicht hilft dir die verwendung einer konstantstromquelle.

gruss wgn

Hallo,

vielleicht hilft dir die verwendung einer konstantstromquelle.

Das würd gar nichts nützen, wenn sich punktuell heiße Punkte bilden. Statt Strom würde sich eben die Spannung dort ‚konzentrieren‘.
Es dürfte auch so große Probleme bei der Gleichmäßigkeit der Imprägnierung geben, dass diese Punkte nicht zu vermeiden sind. Deshalb halte ich das Unternehmen für nicht sinnvoll.
Gruß
loderunner

So als Brainstorming.

Wenn die beiden Kupferplatten dick genug sind dürfte sich die Wärme ja genügent verteilen.

Hi!

Danke an alle für eure Beiträge!

Wenn die beiden Kupferplatten dick genug sind dürfte sich die
Wärme ja genügent verteilen.

Welche Kupferplatten meinst du?

Bye
Hansi

Oh ich lag dann vom Systhem sicher falsch.
Dachte du hast eine Kupferplatte Russbeschichtet (Weiderstand) und mit einer 2. Verbunden.

Aber vieleicht ist das ja eine Idee für dich :smile: