Hallo,
will hoffen, dass ich in diesem Brett richtig bin, wenn nicht, bitte ich um Nachsicht.
Ein behinderter Mann hast enorme Schwierigkeiten, aus dem Bett auszusteigen, weil der Bettvorleger auf den Holzdielen, wor er wich mit den Beinen abstützt, einfach wegrutscht. Er hat den Bettvorleger schon mal entfernt, brachte nichts, weil die Holzdielen zu glatt sind. Dann hatte er den üblichen wabenmusterartigen Rutschteppich unter den Bettvorleger gelegt, brachte aber auch nichts, weil der so wie er sich abstützt auch weg rutscht. Gibt es im Handel irgendeine Unterlage, die man dafür verwenden könnte. Er hat schon dran gedacht, den Bettvorleger fest zu tackern, dafür ist ihm der Holzfußboden zu schade und der Teppich muss ja auch mal ausgeklopft werden.
Wenn es keine Unterlage gibt, vielleicht auch eine andere Matte, hatte schon mal an die gerippten Gummimatten gedacht, die man früher im Führerhaus von Lkw`s oder den Gängen von Omnibussen hatte, ob die aber nicht rutschen, weiß ich auch nicht.
Vielleicht hat jemand ein einen besseren Vorschlag oder weiß aus eigener Erfahrung, was man machen könnte.
Schon mal Dank im voraus.
Gruß HuPra
Hallo!
verwende als Ersatz für Teppich/Unterlage die Bodenschutzmatten für Büroarbeitsplätze mit Rollstühlen.
Die sind sicherlich groß genug und liegen sicher und verrutschen nicht.
Es gibt durchsichtige Matten,wo der Bodenbelag durchscheint und es nicht so sehr als Fremdkörper auffällt.
Sonst könnte man noch an selbstklebende Klettstreifen denken,die auf Bodenbelag geklebt werden und Gegenstück an den Teppich. Das ist dann fest,bleibt aber abnehmbar zu Reinigungszwecken.
mfG
duck313
Dann hatte er den üblichen
wabenmusterartigen Rutschteppich unter den Bettvorleger
gelegt, brachte aber auch nichts, weil der so wie er sich
abstützt auch weg rutscht.
Hallo HuPra,
ist dein Rutschteppich das gleiche was ich kenne als Antirutsch-
matten für den Kofferraum? Prinzipiell ist die Matte aufgebaut
wie ein Fliegengitter aber mit größeren Gitterzellen.
Was genau bedeutet „…wie er sich abstützt…“?
Bedeutet es beim Aufstehversuch sind die Krücken schräg
zum Teppich und versuchen ihn vom Bett wegzuschieben?
Dann könnte man in den Vorleger auf der Bettseite 2,3,4 Löcher
stanzen und Ösen reinschlagen.
Dann diese Ösen mit dem Bett trennbar (Reinigung) verbinden.
Zur Not dazu auf der Längsseite des Bettes parallel zum Vorleger
einen Vierkantbalken fixieren damit die Verbindung flach genug
ist daß keiner stolpern kann.
Verbindung könnte sein Rolladengurt, Flach-Alu u.v.m.
Gruß
Reinhard
Wenn ich mich nicht irre gibt es im IKEA so eine Gummiwabenmatte die man als „antirutsch“ unterlegen kann.
Ob das wirklich was bringt weiß ich nicht…
Alternativ Spiegelklebeband (Doppelseitiges Klebeband), ist aber schwer abzubekommen… vielleicht kann man das mit Silikon anpunkten. Das kann man später mit ein wenig Kraftaufwand abziehen und in der Regel restlos abrubbeln… dann aber nur doch aussaugen.
Das aber nur als Vorschlag, praktische Erfahrung habe ich damit nicht… und bei jemanden mit einer Behinderung würde ich da dreifach vorsichtig sein.
Nochwas fällt mir ein: Einen größeren Vorleger! Da die äußeren Bettpfosten drauf stellen…
Viel Glück
Hallo Hupra,
ich kenne zwei Varianten …
Eine ist eine selbstklebende Matte, sieht aus wie Fliegengitter, ist dünn und beidseitig klebend.
Die andere Variante ist wie eine Zauberwatte (gab es mal bei GOTA) und die ist iorgendwie sowas von klebrig, dass nichts mehr rutscht. Der Kleber haftet aber nicht an Finger & Co.
Beides wird auch eingesetzt beim Fixieren von kleinen Läufern auf Teppichboden.
Ein ganz anderes Produkt wird bei Steintreppen verwendet. Hier werden schmale, ca. 2 cm breite Anti-Rutsch-Streifen auf den Stein aufgeklebt, müsstest mal Googlen …
Noch eine Alternative unter den Teppich Einmachringe flach aufkleben (ähmm mit was weiss ich nicht) diese dürften dann nicht mehr rutschen.
Viel Glück
Jürgen
Danke;
da sind einige gute Vorschläge dabei, ich denke mal daran, eine Matte unterm Bett fest zu machen oder die Bettpfosten drauf stellen, ich mus es einfach mal sagen, hätte man ja auch selbst drauf kommen können, aber manchmal fehlt einem einfach der gewisse Dreh.
Proband hatt zwei neue Hüftgelenke und eine Versteifung der Lendenwirbel. Wenn er aus dem Bett austeigen will, will er sich mit beiden Beinen auf dem Bettvorleger nach oben abstützen/drücken damit er zum Stehen kommt.Durch die Stahlteile in seinem Körper kann er aber die Kniegelenke nicht rechtwinklig stellen, wie man es üblicherwiese macht, sondern mehr zu 45 Grad und dabei entsteht dann der Rutscheffekt.
Ich werde eine der Anregungen umsetzen, glaube Ihr mir sehr geholfen
habt, nochmals danke.
Gruß HuPra