Rv+buz

Hallo,

mein Finanzmakler rät mir zu einer RV+BUZ (RentAL, Alte Leipziger) mit der Argumentation, dass die BUZ im Versicherungsfalls die RV weiterzahlt.

Jetzt lese ich im Netz, dass Vorsorge und Absicherung besser getrennt werden sollte.

a) Warum ist das so? (Nur wg. Kostendurchschaubarkeit?)

b) Muß ich dann meine BUZ Rente um die Zahlung für die RV aufstocken, damit ich im Versicherungsfall die immer noch zahlen kann? Und wird es dann nicht teurer? Und habe ich dann, im hoffentlich nicht eintretenden Versicherungsfall insgesamt zu viel Gezahlt?

Gruß

Martin

Guten Tag Martin,

Kostentranparenz ist das eine. Aber nicht entscheidend. Denn viele
Anbieter stellen durchaus heraus, welcher Teil des Beitrages für die
Rente und welcher Teil für die BUZ verwendet wird.

Probleme entstehen beim Kombiprodukt dann, wenn es später zu
Zahlungsschwierigkeiten kommt und der Versicherungsnehmer dann in seiner Not den Überblick verliert und einfach alles beitragsfrei stellt oder wegkündigt. Das passiert in Deutschland so oft, dass es
kaum ein Mensch glauben mag.
Nur jeder fünfte Vertrag im LV-Bereich wird - so wie ursprünglich
eingestielt - bis zum Ablauf durchgehalten. Der Rest geht vorher
in die Tonne.

Es wird nicht ganz klar, ob die angedachte BUZ tatsächlich nur den
Beitrag für die Rente erbringen soll oder darüber hinaus eine eigenständige Rentenleistung im BU-Fall.
Wenn Sie nur die Beiträge für die Altersrente durch eine
Versicherungsleistung im BU-Fall absichern wollen, dann
können Sie das sowohl über eine BUZ als auch durch separate BUV
machen. Die Kosten liegen in etwa gleich hoch. Achten Sie aber darauf,
dass die Laufzeiten für beide Verträge identisch sind. Dumm wäre es,
wenn die BU-Laufzeit fünf oder zehn Jahre vor Ablauf der Rentenaufschubzeit endet. Sie bezahlen in dem Fall für Müll.

Gruß
Günther

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Nur jeder fünfte Vertrag im LV-Bereich wird - so wie
ursprünglich
eingestielt - bis zum Ablauf durchgehalten. Der Rest geht
vorher
in die Tonne.

Woher hast Du die Zahlen? Ca. 95% meiner vor 25-20 Jahren abgeschl. KLVn mit Laufzeiten von 15-23 Jahren sind STEUERFREI mit Renditen von 6-7% ausgezahlt worden(je nach Beiwerk, wie BUZ,usw.)! Die Leute sind nicht gerade unglücklich darüber, mein lieber Günther!

Alles andere von Dir kann ich einigermaßen mittragen.

Gruß
Günther

Auch Gruß

Hallo,

mein Finanzmakler rät mir zu einer RV+BUZ (RentAL, Alte
Leipziger) mit der Argumentation, dass die BUZ im
Versicherungsfalls die RV weiterzahlt.

Woran er ziemlich sicher hervorragend verdient!
Von der Sichtweise her, dass es nur um eine Beitragsbefreiung geht, macht es auf jeden Fall Sinn. Wenn es denn schon eine RV zur Altersvorsorge sein muss. Gar keinen Sinn macht eine BUZ-Rente, hat Günther schon beschrieben, warum das so ist.

Jetzt lese ich im Netz, dass Vorsorge und Absicherung besser
getrennt werden sollte.

Man trennt Vermögensaufbau von Versicherungen unter anderem auch aus dem Grund, dass es zu unflexibel und sehr teuer ist. Stellen Sie sich einfach mal vor, wie der Ablauf ist. Sie schließen heute eine Versicherung ab, die über 30 Jahre jeden Monat 100€ als Beitrag bekommt. Also insgesamt 36.000€. Diese Beitragssumme dient als Berechnungsgrundlage für die Verwaltungskosten, Todesfallschutz (sofern vorhanden) und die nicht ganz unerheblichen Provisionszahlungen. Und diese Kosten werden Ihnen in den ersten Jahren abgezogen. Und leider ist das Leben nicht diese glatte Straße, die ohne Kurven bis zum Lebensende verläuft. In 30 Jahren kann sehr viel passieren, genaue Zahlen habe ich auch nicht, bin mir aber sehr sicher, dass weitaus mehr kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherung vorzeitig gekündigt bzw. beitragsfrei gestellt werden. Und damit der größte Teil der Versicherungskunden für Leistungen bezahlt, die sie gar nicht in Anspruch nehmen.
Legen Sie stattdessen Ihr Geld selbst an, haben Sie erstens deutlich höhere Chancen (wenn Sie es richtig machen) und zweitens deutlich mehr Flexibilität.

a) Warum ist das so? (Nur wg. Kostendurchschaubarkeit?)

Siehe oben

b) Muß ich dann meine BUZ Rente um die Zahlung für die RV
aufstocken, damit ich im Versicherungsfall die immer noch
zahlen kann? Und wird es dann nicht teurer? Und habe ich dann,
im hoffentlich nicht eintretenden Versicherungsfall insgesamt
zu viel Gezahlt?

Gruß

Martin

Die BU-Rente sollte so gewählt sein, dass Sie die monatlich anfallenden Kosten aus dieser Rente begleichen können.
Eine BUZ-Rente macht in Verbindung zu einer Kapitallebens- oder Rentenversicherung absolut keinen Sinn.

Und: Nein, ich möchte mich nicht wieder darüber streiten, ob nun ein Aktienfonds übr 30 Jahre bespart wirklich so gefährlich ist, wie immer wieder dargestellt wird.
Das Beispiel konnt mir bis heute nicht geliefert werden.
Und: Nein, ein Technologiefonds oder eine Telekomaktie, beide zu Höchstzeiten per Einmalanlage gekauft, sind nicht geeignet, einen Sparplan in einen oder mehrere Aktienfonds darzustellen.

Hochachtungsvoll,
D. Bräutigam

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten bislang!

Zur Klärung wo ich ungenau war:

Es wird nicht ganz klar, ob die angedachte BUZ tatsächlich nur
den Beitrag für die Rente erbringen soll oder darüber hinaus eine
eigenständige Rentenleistung im BU-Fall.

Grundsätzlich geht es mir um die BU als solche. Im konkreten Fall um eine 1800,- € BU-Rente.

Der Makler schlägt nun vor, eine BUZ von 1800,- als Zusatz zu einer RV (~ 200 € Rentenleistungen). Im BU-Fall würden die Beiträge zu der kleinen RV weitergezahlt werden.

Gruß
Martin

Hallo,

mein Finanzmakler rät mir zu einer RV+BUZ (RentAL, Alte
Leipziger) mit der Argumentation, dass die BUZ im
Versicherungsfalls die RV weiterzahlt.

Woran er ziemlich sicher hervorragend verdient!

Pavlowscher Reflex, Neid? Übrigens, alle anderen schaffen tatsächlich völlig umsonst!

Jetzt lese ich im Netz, dass Vorsorge und Absicherung besser
getrennt werden sollte.

In 30 Jahren kann sehr viel passieren,

Phrase - auch ein sog. Erdkreuzer (Asteroid) kann inerhalb der nächsten 30 Jahren sogar das Ende der Menschheit bedeuten, von anderen Möglichkeiten mal abgesehen!

genaue Zahlen habe ich auch nicht, bin mir aber sehr sicher,
dass weitaus mehr kapitalbildende Lebens- und
Rentenversicherung vorzeitig gekündigt bzw. beitragsfrei
gestellt werden.

Das mit den genauen Zahlen ist so eine Sache, nicht wahr Herr Bräutigam! Bei uns ist das krasse Gegenteil der Fall! Aber z.B. Aktienfonds für´s Alter sind völlig daneben - beim ersten kleinen finanz. Engpass sind sie verflüssigt! Allerdings werden die ab 2009 eh keine Bedeutung mehr haben - die Abgeltungssteuer lässt grüßen!

Legen Sie stattdessen Ihr Geld selbst an, haben Sie erstens
deutlich höhere Chancen (wenn Sie es richtig machen) und
zweitens deutlich mehr Flexibilität.

Und später grüßt das Sozialamt!

Eine BUZ-Rente macht in Verbindung zu einer Kapitallebens-
oder Rentenversicherung absolut keinen Sinn.

IM VORLIEGENDEN FALL GEB ICH RECHT!

200 EUR Altersrente bei 1800 Bu-Rente!!?? Was soll das! Das dient wohl nur dazu, die Provision des Maklers aufzupäppeln!

Und: Nein, ich möchte mich nicht wieder darüber streiten, ob
nun ein Aktienfonds übr 30 Jahre bespart wirklich so
gefährlich ist, wie immer wieder dargestellt wird.
Das Beispiel konnt mir bis heute nicht geliefert werden.
Und: Nein, ein Technologiefonds oder eine Telekomaktie, beide
zu Höchstzeiten per Einmalanlage gekauft, sind nicht geeignet,
einen Sparplan in einen oder mehrere Aktienfonds darzustellen.

Wieder ein Pavlowscher Reflex!
Es gibt aber dazu eh keine zwei Meinungen - es gibt soviel, mit Steuergeschenken bedachte, Vers.Produke für die Alterversorgung (bAV = Pensionskasse, Direktvers. Unterst.kasse,usw, Rürup-Rente,Riesterrente), dass ich nicht von dieser Welt wäre, wenn ich das ab 2009 STEUERGEMINDERTE Produkt „Aktienfonds“, noch dazu mit ungewissem Ausgang,hierzu verwenden würde. Schon mal nachgedacht, welche Rendite solch ein Fonds erzielen müsste, wenn er das zu kompensieren hätte?

Hochachtungsvoll,
D. Bräutigam

Auch und trotzdem in Hochachtung!

Der Makler schlägt nun vor, eine BUZ von 1800,- als Zusatz zu
einer RV (~ 200 € Rentenleistungen). Im BU-Fall würden die

Diese Kombination ist in der Tat Blödsinn. Entweder Du kombinierst eine bedarfsgerechte Altersrente mit einer bedarfsgerechten BU-Rente oder Du läßt die Kombination bleiben. Dass 200 € Altersrente für die Katz sind (wenn Du keine andere Altersvorsorge hast), ist ja wohl klar. Wenn der Berater Dir die 200 € nicht verdammt gut begründen kann, würde ich mir einen anderen Berater suchen.

Die Kombination einer BU mit einer bedarfsgerechten Altersrente ist genau so ein Blödsinn!
Manchmal gibt es Situationen, wo man seine Versicherung dann nicht mehr bezahlen kann. Und was passiert dann? Der name sagt es schon:
B erufs
U nfähigkeits
Z usatzversicherung

Die Hauptversicherung wäre dann die Rentenversicherung. Kann man seine Beiträge nicht in voller Höhe zahlen, leidet meist zuerst die wichtigere Absicherung! Und dann? Viele behaupten, dass die BU eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt ist. Und dann wird sowas daraus gemacht? Aber wie gern wird sowas vermittelt, ist es doch die beste Stornosicherung der unsinnigen Lebens- oder Rentenversicherung.

Traurig traurig!

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Pavlowscher Reflex, Neid? Übrigens, alle anderen schaffen
tatsächlich völlig umsonst!

Nehmen wir doch genau dieses Beispiel:
ich unterstelle ein Alter von 30 Jahren und eine Absicherung bis zum 65. Lj. Nun fehlen mir natürlich die Zahlen, aber ich unterstelle einmal einen Bruttobeitrag von 70€, wobei das bei 1.800€ sehr vorsichtig geschätzt ist. Die Rentenversicherung wird wahrscheinlich auch um die 50€ kosten. Normal sind für den Vertrieb irgendwo um die 4%. Also 120€ * 12 * 35 = 50.400€ Beitragssumme. Macht bei 4% 2.016€.
Selbst wenn die Hälfte davon in der Struktur stecken bleibt, bezahlen muss es der Versicherungsnehmer. Und für solch eine vorsichtig ausgedrückte Sauerei 2.000€ einkassieren ist alles andere als gerechtfertigt. Dafür, dass man so was ohne jede Ausbildung machen kann, gut, es soll sich was ändern, ist es eher traurig als nachahmenswert.
Da muss man wahrlich nicht neidisch sein. Lieber wache ich morgens auf und sage mir, dass ich mein Geld verdiene. Nicht ergaunere.

In 30 Jahren kann sehr viel passieren,

Phrase - auch ein sog. Erdkreuzer (Asteroid) kann inerhalb der
nächsten 30 Jahren sogar das Ende der Menschheit bedeuten, von
anderen Möglichkeiten mal abgesehen!

Sagen Sie das nicht Ihren Kunden. Sonst nehmen Sie denen den Wunsch zur Vorsorge auch noch weg.
Ihren Worten darf ich entnehmen, dass in Ihren Augen das Leben immer so verläuft, wie geplant?
Wir kommen darauf zurück :wink:

genaue Zahlen habe ich auch nicht, bin mir aber sehr sicher,
dass weitaus mehr kapitalbildende Lebens- und
Rentenversicherung vorzeitig gekündigt bzw. beitragsfrei
gestellt werden.

Das mit den genauen Zahlen ist so eine Sache, nicht wahr Herr
Bräutigam! Bei uns ist das krasse Gegenteil der Fall! Aber
z.B. Aktienfonds für´s Alter sind völlig daneben - beim ersten
kleinen finanz. Engpass sind sie verflüssigt! Allerdings
werden die ab 2009 eh keine Bedeutung mehr haben - die
Abgeltungssteuer lässt grüßen!

Und wir kommen darauf zurück. War dieser finanzielle Engpass geplant? Warum schließt man dann trotzdem die Versicherung ab?
Was machen wir denn dann mit der Lebensversicherung? Beim ersten finanziellen Engpass wird sie nicht mehr bezahlt. Und wenn der früh genug kommt, ist sogar mit Beitragsfreistellung Essig. Was denn nun? Planbar oder nicht?

Legen Sie stattdessen Ihr Geld selbst an, haben Sie erstens
deutlich höhere Chancen (wenn Sie es richtig machen) und
zweitens deutlich mehr Flexibilität.

Und später grüßt das Sozialamt!

Was ist denn, wenn ich eine Lebensversicherung bzw. Rentenversicherung bespare? Kann ich denn von Sozialhilfe meine RV weiter bezahlen?
Und wer sagt denn, dass ich mein Geld in Aktienfonds liegen lassen muss?
ich habe an anderer Stelle schon einmal geschrieben, wie ich mir die Anlage für’s Alter vorstelle.
Es gibt Steuerfreibeträge. Und wenn ich dann in 2009 meine Freibeträge ausnutze, kann ich Einiges an vermögen in Aktienfonds ansparen, ohne dass ich befürchten müsste, Unsummen ans FA zu überweisen.
der Vorteil liegt auf der Hand: ich kann von Beginn an Erträge erwirtschaften, bin soweit flexibel, dass ich nebenbei auch mal einen Immobilienerwerb ins Auge fassen kann (was ich mir mit Rürup von Beginn an ebenfalls schenken kann) und kann bei späterer Einzahlung in eine Fondspolice per Einmalzahlung von den Vorteilen dieser Variante profitieren. Die Kosten dieser Variante halten sich deutlich in Grenzen und sie ermöglicht, von den Vorteilen beider Varianten zu profitieren, ohne Angst vor den Nachteilen zu haben.
Oder was macht der Kunde, wenn er heute Angst vor Hartz IV hat und deswegen eine Rürup-Police abschließt, später aber bauen will?
Und was macht der, der einen Immobilienerwerb nicht ausschließen will, deswegen eine KLV abschließt, um dann seinen Job zu verlieren?
Ach wie toll, sind wir aber schön flexibel, oder? Hauptsache, gut Provisionen abgedrückt.
Ist das der Plan?

Eine BUZ-Rente macht in Verbindung zu einer Kapitallebens-
oder Rentenversicherung absolut keinen Sinn.

IM VORLIEGENDEN FALL GEB ICH RECHT!

200 EUR Altersrente bei 1800 Bu-Rente!!?? Was soll das! Das
dient wohl nur dazu, die Provision des Maklers aufzupäppeln!

Und: Nein, ich möchte mich nicht wieder darüber streiten, ob
nun ein Aktienfonds übr 30 Jahre bespart wirklich so
gefährlich ist, wie immer wieder dargestellt wird.
Das Beispiel konnt mir bis heute nicht geliefert werden.
Und: Nein, ein Technologiefonds oder eine Telekomaktie, beide
zu Höchstzeiten per Einmalanlage gekauft, sind nicht geeignet,
einen Sparplan in einen oder mehrere Aktienfonds darzustellen.

Wieder ein Pavlowscher Reflex!
Es gibt aber dazu eh keine zwei Meinungen - es gibt soviel,
mit Steuergeschenken bedachte, Vers.Produke für die
Alterversorgung (bAV = Pensionskasse, Direktvers.
Unterst.kasse,usw, Rürup-Rente,Riesterrente), dass ich nicht
von dieser Welt wäre, wenn ich das ab 2009 STEUERGEMINDERTE
Produkt „Aktienfonds“, noch dazu mit ungewissem Ausgang,hierzu
verwenden würde. Schon mal nachgedacht, welche Rendite solch
ein Fonds erzielen müsste, wenn er das zu kompensieren hätte?

Schon mal darüber nachgedacht, wie wenig die Versicherung erwirtschaftet, um am Ende dann auch ordentlich Steuern darauf zu zahlen?
Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn sich die Berater der Versicherungsbranche darüber freuen, dass die Abgeltungssteuer kommt. Es erinnert ein klein wenig an die Schweine, wenn abends das Futter in die Tröge geschüttet wird.
Aber worüber freuen Sie sich da eigentlich? Bis jetzt ist nur klar, dass sie kommt. Aber nicht wie, darüber wird noch eifrigst diskutiert.
Aber schade ist doch, dass die Abgeltungssteuer nicht für die Versicherungsprodukte zählt, oder?

Hochachtungsvoll,
D. Bräutigam

Auch und trotzdem in Hochachtung!

Und immer noch warte ich auf treffende Beispiele, dass Aktienfonds, vernünftig bespart, nach langer Zeit für lange Zeit in Löcher fallen…

Die Kombination einer BU mit einer bedarfsgerechten
Altersrente ist genau so ein Blödsinn!

Das habe ich nicht in Frage gestellt. Da hat jeder Berater und jeder Verbraucher seine eigene Auffassung. Aber die Kombination aus 200 € einerseits mit 1800 € andererseits will mir nun gar nicht in den Sinn.

dass die BU eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt ist.

Auch das kann man diskutieren. Ich glaube nicht, dass es zu diesem Thema allgemeingültige Wahrheiten gibt. Das muß jeder für sich entscheiden.

2.000€ einkassieren ist alles
andere als gerechtfertigt. Dafür, dass man so was ohne jede
Ausbildung machen kann, gut, es soll sich was ändern, ist es
eher traurig als nachahmenswert.

Wenn Sie den 4. Teil ansetzen, kommen Sie der Sache näher!
Und Ausbildung ist bei uns oberstes Gebot. Wenn ein Mitarb.(in) nicht nach 2jähriger Ausbildung mindestens den staatl. geprüften Vers.fachmann schafft, kann er nicht mehr weiterbeschäftigt werden.

Da muss man wahrlich nicht neidisch sein. Lieber wache ich
morgens auf und sage mir, dass ich mein Geld verdiene. Nicht
ergaunere.

Unglaublich, was Sie in Ihrem Wahn so von sich geben!

Sagen Sie das nicht Ihren Kunden. Sonst nehmen Sie denen den
Wunsch zur Vorsorge auch noch weg.

Das nehm ich in Kauf - Phrase gegen Phrase!

Ihren Worten darf ich entnehmen, dass in Ihren Augen das Leben
immer so verläuft, wie geplant?

Nein!

Was machen wir denn dann mit der Lebensversicherung? Beim
ersten finanziellen Engpass wird sie nicht mehr bezahlt.

Manchmal - meistens nicht. Der Kunde setzt dann Prioritäten und gratuliert sich dann später selbst, dass er den alten Fernseher etwas länger behielt. Mit einer GANZ FREIEN ANLAGE hätte er den Fernseher aus DIESER trotzdem gekauft!

Was ist denn, wenn ich eine Lebensversicherung bzw.
Rentenversicherung bespare? Kann ich denn von Sozialhilfe
meine RV weiter bezahlen?

Sie Extremer, meinen Sie jeder, der eine Lebens- oder Rentenvers. abschließt, endet beim Sozialamt. Ich jedenfalls definiere einen finanz. Engpass anders!

Es gibt Steuerfreibeträge. Und wenn ich dann in 2009 meine
Freibeträge ausnutze, kann ich Einiges an vermögen in
Aktienfonds ansparen, ohne dass ich befürchten müsste,
Unsummen ans FA zu überweisen.

Was für Freibeträge? Wie lange noch?

Oder was macht der Kunde, wenn er heute Angst vor Hartz IV hat
und deswegen eine Rürup-Police abschließt, später aber bauen
will?

Seit wann hindert Rürüp am Bauen! (Rürup würde ich aus bek. Gründen nicht für 30jährige anbieten, sondern eher ab 40 J. und aufwärts)

Und was macht der, der einen Immobilienerwerb nicht
ausschließen will, deswegen eine KLV abschließt, um dann
seinen Job zu verlieren?

Jemand der seinen Job verliert, muss leider i.d.R seinen Immo-Erwerb ausschließen, wenigstens vorläufig!

Schon mal darüber nachgedacht, wie wenig die Versicherung
erwirtschaftet, um am Ende dann auch ordentlich Steuern darauf
zu zahlen?

Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Nach 30 Jahren lag der Durchschnitt der Policen zum 31.12.2006, trotz div. Vers.Schutz bei 6,90% und das steuerfrei. Wenn man dies noch als Direktvers. getätigt hätte und evtl. sogar PKV-versichert gewesen wäre…? Na was sagen Sie?

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn sich die Berater
der Versicherungsbranche darüber freuen, dass die
Abgeltungssteuer kommt. Es erinnert ein klein wenig an die
Schweine, wenn abends das Futter in die Tröge geschüttet wird.

Clever, dass Sie diese „Tiere“ INDIREKT in´s Spiel bringen!

Und immer noch warte ich auf treffende Beispiele, dass
Aktienfonds, vernünftig bespart, nach langer Zeit für lange
Zeit in Löcher fallen…

Z.B die Techno-Fonds vom damaligen sog. Neuen Markt fielen nicht in Löcher - die Kohle ist GANZ WEG! Von vornerein galten diese auch als das Nonplusultra! Im Nachhinein kann man immer sagen, dass dieser oder jene Fonds nichts für die Alterversorgung gewesen ist!

Schon mal darüber nachgedacht, wie wenig die Versicherung
erwirtschaftet, um am Ende dann auch ordentlich Steuern darauf
zu zahlen?

Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Nach 30 Jahren lag der
Durchschnitt der Policen zum 31.12.2006, trotz div.
Vers.Schutz bei 6,90% und das steuerfrei. Wenn man dies noch
als Direktvers. getätigt hätte und evtl. sogar PKV-versichert
gewesen wäre…? Na was sagen Sie?

Kleine Ergänzung: Der Durchschnitt der Unternehmen lag immerhin bei 5,69%!

Da muss man wahrlich nicht neidisch sein. Lieber wache ich
morgens auf und sage mir, dass ich mein Geld verdiene. Nicht
ergaunere.

So langsam reicht es mit Ihnen. Ihren mangelnden Intellekt beweißen Sie mit solch unseriösen Aussagen! Bei diesen Aussagen tun mir Ihre Kunden wirklich noch mehr leid!

Guter Mann,
Sie sollten ihre unqualifizierten Äußerungen zu Sinn oder Unsinn von
LV bzw. RV endlich unterlassen.
1.: Abschlusskosten werden gemeinhin in Promille und nicht in Prozent
gerechnet.
2.: Die Vertriebskosten jedweder Produkte zahlt der Verbraucher, dies
ist keine Besonderheit von Versicherungsgesellschaften. Auch bei der Vermittlung von Immobilien sollen gemeinhin um die 5,9 %, berechnet vom Kaufpreis, anfallen. Womit ist denn das verdient? Darf man jetzt
keine Wohnungen oder Häuser mehr kaufen weil die Courtage so hoch ist?
3.: Einen Vergleich von LV und Fondsprodukten hat der allseits geschätzte Artlenburger Manfred Poweleit herausgebracht
http://www.map-report.de/
Es steht Ihnen frei, sich diese Publikation zu kaufen.
4.: Was das von Ihnen immer wieder kritisierte Zillmer-Verfahren
betrifft; so gilt, dass diese Berechnungsmethode für die Abschlusskosten Personen „bestraft“, die die ursprünglich vereinbarte
Vertragslaufzeit nicht durchhalten. Bei „ungezillmerten“ Verträgen steht zum Vertragsende eine geringere Auszahlung zur Verfügung als bei
„gezillmerten“. Auf gut Deutsch: Vertragstreue wird bei dem einem System belohnt, bei dem anderen bestraft. Ich gehöre, neben vielen
Anderen, zu den „Vertragstreuen“. Warum soll meine Treue bestraft werden ?
5.: Um Ihnen gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen: ich bin Innen-
dienstmitarbeiter bei der Debeka. Ich arbeite für ein Festgehalt…
6.: Ich stelle an dieser Stelle mein Wissen zur Verfügung, in der Hoffnung, anderen damit zu helfen; ich hoffe, es gelingt mir: Sie dagegen scheinen, so interpretiere ich Ihre Niederschriften, hauptsächlich daran interessiert zu sein gegen den Abschluss von
Altersvorsorgeverträgen auf Rentenbasis zu hetzen. Sie vertreten
hierzu Ihre Meinung - aber was hat diese mit Wissen zu tun ? welchem Fragenden ist hiermit gedient ?
7.: Ich bin absolut kein Gegner von Fonds, diese haben, auch als
Instrument der Altersversorgung - ihre Berechtigung - genauso wie
Rentenversicherungen.
8.: Es gibt seit mehreren Jahren ein Qualifizierungsverfahren für
Versicherungsvermittler; der „Versicherungsfachmann BWV“ siehe hierzu
auch http://www.lernpark.de/ Wie in JEDER Branche schützt dies nicht vor Scharlatanen, aber diese soll es auch in Immobilienkreisen geben…
a Hai !
Denken Sie doch bitte in Ruhe nach und hören Sie bitte mit Ihrer
Hexenjagd gegen Renten- und Lebensversicherungen auf. Diese ist
unproduktiv und gehört m.E. nicht in dieses Forum
Gruß

Ach Herr Koenig,

wenn Sie eine Wertung abgeben, wessen Aussagen unqualifiziert sind, ist es doch ein klein wenig lächerlich, da es nur darauf beruht, dass Sie eine andere Meinung vertreten.
Und wenn Sie das daran festmachen, dass ich 40 Promille mit 4 Prozent gleichgestellt habe, was mit einigermaßen mathematischen Hintergrundwissen versehen vom Wert her identisch ist, umso mehr.
Und vergleichen Sie doch nicht die Provisionszahlungen für eine Immobilie mit der für eine Lebensversicherung. Wer zum Makler geht, weiß in aller Regel, was er bezahlt. Wissen auch die Kunden, was auf sie zukommt, wenn sie ihre Unterschrift unter einen Lebensversicherungsantrag setzen? Wohl eher sehr selten.
Im Übrigen werde ich mir den Map-Report nicht kaufen, weil es in meinen Augen eine unnütze Investition ist. Ich muss mein Tun nicht vor irgendjemand rechtfertigen.
Ihre Bibel mag der Map-Report sein, ich habe mich in diversen Verbrauchermagazinen eingelesen und meine Logik gebraucht. Beides zusammen festigen meine Meinung, dass Lebensversicherungen und Kapitalaufbau nicht zusammenpassen.
Und wenn Sie mich wegen meiner anderer Meinung als unqualifiziert bezeichnen, erinnern Sie in erschreckender Weise an die teilweise absurden Diskussionen um die Unfehlbarkeit des Papsttums. Auch hier kann nicht sein, was nicht sein darf. Ich finde es zum Schmunzeln.
Ihre Darstellung, dass das Zillmerverfahren in einem Versicherungssparplan besser ist als ein Versicherungsvertrag ohne Zillmerverfahren, können wir ganz einfach widerlegen. Schicken Sie mir per Mail oder hier und offen zwei vergleichbare Angebote und ich zeige Ihnen, warum das so ist. Leider war noch keiner der Andersdenkenden bereit, mir solch einn Zahlenwerk zu schicken. Angst vor der Wahrheit?
Und leider Gottes ist es auch ein Vertragsbruch, wenn der Kunde nicht weiter einzahlen KANN! Dummerweise haben wir die Realität, dass der ein oder andere Arbeitnehmer im Verlauf seines Arbeitslebens irgendwann, vor allem gegen Ende, seine Erwerbsquelle verliert oder diese weniger sprudelt als bisher gewünscht. Sowas soll tatsächlich vorkommen. Und auch diese werden bestraft, auch wenn sie eigentlich weiter bezahlen wollen. Macht das Sinn?
Sie brauchen auch nicht zu betonen, dass Sie Mitarbeiter der DEBEKA sind. Ich hatte auch nicht erwartet, Ihren Arbeitgeber unter den Fondsvermittlern zu finden.

Und um es vielleicht etwas verständlicher zu machen, ich betreibe keine Hexenjagd gegen Versicherungen. Mich wundert nur, wie nett die Vermittler von Versicherungen mit anderslautenden Meinungen umgehen.
Ich habe Sie nicht als unqualifiziert bezeichnet, weil Sie eine andere Meinung vertreten.

Meine ist eben so, lässt sich aber durchaus ändern, wenn die richtigen Argumente kommen.
Und nur so ganz nebenbei: Ich behaupte, dass ich Ahnung von Immobilien habe, weil ich diese bewerte und deren Finanzierung gestalte. Ich bin kein Immobilienmakler :wink:

Und ob meine Beiträge unproduktiv sind, soll doch der beurteilen, der sie als Unparteiischer liest.
Dass sie für die DEBEKA unproduktiv sind, weiß ich allerdings. Aber trotzdem mein Dank für diese Erkenntnis

Wow, Sie wissen also, was ich mit meinen Kunden so treibe?
Warum haben Sie denn die Aussage nicht komplett kopiert? Aus dem Zusammenhang gerissen, passt es besser in Ihre „Anklage“?
Finden Sie die Gesamtaussage etwa nicht beschämend für dieses Konzept?
Dieser von Ihnen zitierte Satz bezieht sich auf einen speziellen Fall. Und bei dieser Aussage bleibe ich. Auch Mitstreiter aus der Versicherungsbranche fanden diese Konstellation übrigens falsch.
Und wer so etwas wissentlich oder unwissentlich vermittelt, hat dieses Honorar nicht verdient.
Sie machen sich doch nicht etwa verdächtig, so etwas auch zu vertreiben?
Das wäre wahrlich fatal.

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Ich kenne leider nur den Provisionssatz, der in der Maklerbranche so üblich ist. Und diese bekommen durchaus zwischen 4 und 5 Prozent.
Oder auch 40 - 50 Promille, wie man ja richtigerweise sagen muss.
Wenn 3/4 davon irgendwo in der Struktur hängenbleiben oder die Versicherung gleich einbehält, kann der Kunde auch nicht nennenswert davon profitieren.
Die Kosten sind und bleiben hoch genug.
Und sie fallen an, ob er nun bis zum Ende dabei bleibt oder nicht.

Und wenn Sie mich wegen meiner anderer Meinung als
unqualifiziert bezeichnen, erinnern Sie in erschreckender
Weise an die teilweise absurden Diskussionen um die
Unfehlbarkeit des Papsttums.

Was ich an dieser Stelle mal einschieben möchtest: Ihr werdet Euch nie einig - Dirk, Dennis, Jörg, cooler (coolio!), und Co.
Aber wenn Dirk schon den Papst ansprich:

Die katholische Kirche hat die Vorhölle abgeschafft!!
Wenn das kein Grund ist, die Waffen niederzulegen, weiß ich’s auch nicht.

Lasst dem Forum etwas Luft zum atmen - egal welche Frage kommt:
„KfZ-Versicherung mit oder ohne SB“
„Hundehaftpflicht mit Welpenkontrahierung“
„Fleischtomaten für Vegetarier - ein Stilbruch?“
… am Ende streitet ihr euch immer. Nervt irgendwie.
Trefft Euch morgens um 6 auf der Wiese und lasst die Kanonen donnern, dann ist Ruhe im Karton.

Ein müder Frank Wilke

Trefft Euch morgens um 6 auf der Wiese und lasst die Kanonen
donnern, dann ist Ruhe im Karton.

Ein müder Frank Wilke

Frankie, müde wirkst Du allerdings nicht! Selten hast Du so spritzig geschrieben!
Ich habe auf die tatsächlich ermüdenden Pavlowschen Reflexe des Dirk B.jetzt lange Zeit nicht mehr geantwortet. Nachdem dieses Trojanische Pferd (nur diese Funktion hat dieser Mann) jetzt aber mit Worten wie „ergaunern“ und „Schweine“ um sich wirft, muss es auch mal erlaubt sein, ihn zurechtzustutzen!
Und jetzt schlaf schön!

Kein Problem.
Schön wär nur, wenn man akzeptieren kann, dass Andere andere Meinungen haben dürfen, ohne ihn deshalb unqualifiziert zu nennen.
Wobei Vegetarier und Fleischtomaten nun wirklich nicht gehen.
Diese unpassenden Vergleiche aber auch immer

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]