Hallo!
Mal eine Frage, die mich schon lange bewegt:
Und zwar ist offenbar die Batterie in meinem 2er Alltagsgolf am Ende ihres Lebens. (Lima bringt volle Leistung)
Das ist nicht schlimm, da die schon uralt ist, und ich die mal vor vielen Jahren aus einem Unfallwagen „weiterbenutzt“ habe.
Auf jeden Fall, ist mir schon seit Tagen aufgefallen, dass der Golf etwas schlecht anspringt, und heute morgen bei 12° unter Null ging nichts mehr.
Mit Starthilfe ist der sofort angesprungen.
Die Batterie ist eine originale VW-Batterie, die könnte geschätzt 10 Jahre alt sein.
Es geht mir jetzt nicht darum, ob eine neue rein muss oder nicht,
das ist mir völlig egal.
Ich will blos mal wissen, da es ja verschiedene Batteriebauarten gibt,
ob da auch die Säuredichte unterschiedlich ist.
Weil nähmlich bei meiner Batterie die üblichen Verschlussstopfen zwar vorhanden sind, aber mit einem Aufkleber abgedeckt sind.
Ich habe dann den Aufkleber entfernt, die Stöpsel herausgedreht, und die Säuredichte gemessen,
irgendwo bei 1,20, hab noch nie gesehen, dass das mal so weit im roten Bereich war.
Vielleicht kann mir jemand was dazu sagen.
Grüße, E !
Moin,
Mal eine Frage, die mich schon lange bewegt:
…
Ich will bloss mal wissen, da es ja verschiedene
Batteriebauarten gibt,
ob da auch die Säuredichte unterschiedlich ist.
Die Festlegung der Elektrolytlösung ist abhängig von der Verwendung.
Bei Ortfesten Pb-Batterien liegt sie zwischen 1,24 und 1,28 g/cm³,
jenach Typ und Hersteller.
…
. . . und heute morgen bei 12° unter Null ging nichts mehr.
Spezifisches Gewicht und Temperatur bei verschiedenen Ladezuständen von wartungsarmen Naßbatterien (Sb/Ca) oder Standard-Autobatterien (Sb/Sb)
Ich habe dann den Aufkleber entfernt, die Stöpsel
herausgedreht, und die Säuredichte gemessen,
irgendwo bei 1,20, hab noch nie gesehen, dass das mal so weit
im roten Bereich war.
Vielleicht kann mir jemand was dazu sagen.
Für nasse Kfz-Starter + Bord-Batterien:
o Elektrolytlösung (RT):
- Konzentration Schwefelsäure: 36,9 Gew.% = 1,28 g/cm³
voll geladener Akku,
- 7,7 Gew.% = 1,05 g/cm³ entladener Akku
- für Schwefelsäure mit 1,28 g/cm³ RT gilt:
- Leitfähigkeit: 0,7 S/cm
- Gefrierpunkt: -60 °C
- Viskosität: 2,5 Centipoise
[Quelle: Batterie-Glossar Fraunhofer ICT Project]
Bei ausreichendem Ladezustand sollte mit einem Säuredichtemesser
(Säuredichte der geladenen Batterie: 1,28 kg/l bei 25 °C)
und die unbelastete Batteriespannung von 2,12 V/Zelle
mit einem Spannungsmesser überprüft werden.
Siehe auch „Ladezustand“ im Technischer Ratgeber (PDF-0,5MB)
Grüße, E !
mfg
W.
Hallo Wolfgang!
Ganz vielen Dank für Deine Antwort, und die guten Links.
Dass die Säuredichte sich auch temperaturabhängigändert war mir nicht bekannt.
Das ist die Erklärung, dann passt auch alles logisch zusammen.
Vielen Dank und viele Grüße,
Steffen!