Hallo Schreckschräubchen,
deine erste Frage wurde an sich schon ausreichend behandelt.
Der Magen verträgt die erwähnte Säure besser als die empfindliche Speiseröhre, schließlich bringt der Magensaft seinen Säuregehalt hin und wieder auch bis hin zu pH 1. Daher ist alles zu vermeiden, was ein Erbrechen auslösen würde. Verdünnen mit Leitungswasser oder Tee ist die Erstehilfemaßnahme bis der Arzt eintrifft.
Die wichtigste Komponente der Ersten Hilfe bei einer Augenverätzung ist der Zeitfaktor, zum einen die Sekunden vom Auftreffen der Chemikalie auf die Hornhaut des Auges bis zum Beginn der Augenspülung, zum anderen die Dauer der Augenspülung selbst. Hier heißt es: Spülen, bis der Facharzt die Behandlung übernimmt! Ist nichts anderes zur Hand, spült man mit Wasser, sonst mit spez. Flaschen mit physiologischer NaCl-Lösung. Patient seitlich, wenn möglich überm Becken lagern und halten, betroffenes Auge nach unten, mit den Fingern geöffnet halten und von oben zum Jochbogen hin die Spülflüssigkeit durch das Auge hindurchlaufen lassen.
http://www.drk.de/erstehilfe/ehonline/ehonline2/lehr…
Das Erythema migrans (EM = ringförmig wandernde Hautrötung) entwickelt sich nur bei der Lyme-Borreliose (sprich: , benannt nach einer nordamerikanischen Ortschaft.)
Durch den Biss der Zecke werden die Borrelien übertragen. Das sind gut bewegliche, schraubenförmige Bakterien aus der Klasse der Spirochäten. Diese verursachen die Wanderröte, während die FSME durch Viren übertragen wird.
-unter Bandscheibenvorfall in einem Buch fand ich : Schädigungen S3-S5 lösen
Blasen-Darm-lähmungen aus…hä? da gibt´s doch keine Bandscheiben mehr oder doch??? Ist
das nicht verknöchert??
Lies noch einmal genauer nach.
Es handelt sich sicher um eine Abhandlung über das Thema „Bandscheibenvorfall“ hinaus. Die Zwischenwirbelscheiben des Kreuzbeins sind mit dem zugehörigen Bandapparat zu einem Knochen verschmolzen. Es gibt 5 (entwicklungsgeschichtlich) ehemalige Kreuzwirbel Vertebrae sacrales I -V /S1-S5.
Eine Schädigung des Os sacrum, im Bereich S3-S5 (Plexus pudendus), (kein Bandscheibenvorfall) beeinflusst die hierdurch versorgten Bereiche: Beckenboden, Genitalien, Blasenmuskulatur, Anus sowohl Haut, als auch Muskulatur.
Unter einem Pudendusblock versteht man die lokale Ausschaltung des Nervus pudendus, während einer Geburt in der Austreibungsphase.
Gruß, Renate
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