Hallo,
der Säurestand in Batterien sollte nicht zu niedrig und nicht zu hoch sein. Viele Batterien haben extra eine Marke für den Maximal-Stand.
Welchen Nachteil hat es, wenn der Säurestand ein paar Millimeter höher ist?
Gruß
Kai
Hallo,
der Säurestand in Batterien sollte nicht zu niedrig und nicht zu hoch sein. Viele Batterien haben extra eine Marke für den Maximal-Stand.
Welchen Nachteil hat es, wenn der Säurestand ein paar Millimeter höher ist?
Gruß
Kai
hallo Kai,
wenn es nur ein paar mm sind - mach dir keinen kopf
gruß kapok
Hallo Kapok,
hier kam es zu einem Missverständnis. Es ist nicht etwa so, dass ich versehentlich zuviel dest. Wasser in eine Batterie getan habe und mir nun darüber einen Kopf mache.
Alle Welt spricht immer davon, dass man in eine Batterie nicht zuviel dest. Wasser tun soll, aber ich habe noch nie eine Erklärung darüber gehört oder gelesen, welche Nachteile ein zu hoher Flüssigkeitsstand in Batteriezellen eigentlich haben soll. Auch während meiner Ausbildung als KFZ-Mechaniker habe ich hierüber definitiv nie etwas gehört.
Wenn man die Batteriezellen mit Flüssigkeit fast voll machen würde, sodass kaum noch Platz für die bei der Ladung entstehenden Gase vorhanden wäre, dann wäre das Probleme ganz klar. Aber bei den meisten Batterien, um die 100 AH, liegen die Markierungen für den Höchststand des Elektrolyts 2 bis 3 cm unterhalb der Zellen-Oberkante, d. h. da ist noch genug Raum für die komprimierten Gase vorhanden.
Ich habe meine obige Frage nur deshalb gestellt, weil ich das endlich mal genau wissen wollte.
Vielen Dank und
freundlichen Gruß
Kai
Moin auch,
ich glaube icht, dass es mit den Gasen zusammenhängt. Eigentlich haben doch Batterien so eine Art Entlüftungsleitung,damit die Gase entweichen können. Die sind nämlich u.U. explosiv. Ich denke eher, das es mit dem „Überschwappen“ während des Fahrens zusammenhängt. Die Zellen sind zwar verschlossen, aber die Pfropfen nicht absolut dicht. Und dann schwappt die Schwefelsäure in den Motorraum, was von Übel ist.
Ralph
Hallo Ralph,
ich sehe das eigentlich auch so. Dennoch frage ich mich, warum z. B. Bootsbatterien, die aufgrund ihrer Dichtigkeit kippsicher sind und starke Schräglagen vertragen, und die „wartungsarm“ sind und deshalb auch über keine Belüftungskanäle mehr verfügen, warum auch in diesen Batterien Befüllungsmarkierungen sind, die lt. Betriebsanleitung beim Befüllen genau beachtet werden sollten.
Das von dir erwähnte Auslaufen von Batterien gab es früher bei Autos sehr oft. Heute sieht man das aber so gut wie gar nicht mehr, da heute die Batterien mit ihren Gummidichtungen vollkommen dicht sind.
Gruß
Kai
Hallo!
Ich kann Dir dazu nur soviel sagen,
dass es „normale“ Batterien gibt, die man im Motorraum einbaut,
und diese haben eine Entlüftung.
Bei BMW z. B. sitzt die Batterie manchmal unter der Rücksitzbank,
also im Fahrzeuginnenraum.
Da darf man nur Spezialbatterien einbauen.
Grüße, Steffen!
Ich denke, das hat mit dem Temperaturausgleich zu tun. Die Schwefelsäure dehnt sich bei Wärmeeinfluss stärker aus, als das umgebende Kusnstoffgehäuse. Da in unseren Breitengraden und unter der Motorhaube zwischen -30°C und +100°C abzudecken sind, kommen da ganz schöne Volumina zustande. Wer die Batterie im kalten Zustand randvoll macht, muss sich nicht wundern, wenn ihm die Suppe während der Fahrt dann rausgedrückt wird.
Gruß
Hermann
… Bei BMW z. B. sitzt die Batterie manchmal unter der
Rücksitzbank, also im Fahrzeuginnenraum.
Da darf man nur Spezialbatterien einbauen.Grüße, Steffen!
Ich verstehe nicht, dass es immer noch Autohersteller gibt, welche die Batterie ins Fahrzeuginnere einbauen. Denn wenn ein Austausch dieser Batterie erforderlich ist und der Autohalter aus Unwissenheit eine normale Batterie einbaut, dann kann genau das passieren, was einmal einer Frau in meinem Wohnort als junges Mädchen passierte. Sie war früher das schönste Mädchen im Ort, mit einem feingeschnittenen Gesicht. Einmal hatte sie mit ihrem VW Käfer einen Unfall, der kopfüber im Straßengraben liegen blieb. Sie war eingeklemmt und konnte sich nicht bewegen. Es dauerte 10 Minuten bis die Feuerwehr kam, und 10 Minuten lang lief ihr Batteriesäure ins Gesicht. Hinterher war sie für ihr ganzes Leben lang schwer entstellt.
(Anmerkung: Beim VW Käfer war damals die Batterie auch unter der Rücksitzbank, jedoch keine auslaufsichere Batterie (die gab es damals nocht nicht), sondern eine ganz normale)
Gruß
Kai