Salat

Hallo Experten,

stimmt es, dass die weißen/gelben Blätter im Kern des Salatkopfs besonders viel Nitrat enthalten und besser weggeworfen werden sollten ?

Gruß Franz

Hallo Franz,

stimmt es, dass die weißen/gelben Blätter im Kern des
Salatkopfs besonders viel Nitrat enthalten und besser
weggeworfen werden sollten ?

woher hast Du denn diese Weisheit?!
Dem ist meines Wissens nicht so.

Gandalf

Hallo, Gandalf

stimmt es, dass die weißen/gelben Blätter im Kern des
Salatkopfs besonders viel Nitrat enthalten und besser
weggeworfen werden sollten ?

woher hast Du denn diese Weisheit?!

ich schneide auch den Kern von Blattsalaten aus, wegen des Nitrats.

Dem ist meines Wissens nicht so.

Hier, wird es auch so beschrieben:
http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/2003/05/30/print7.html
„Man kann beim Putzen einfach die Strünke und Blattstiele entfernen, da ist am meisten Nitrat drin.“
Quelle: www.swr.de - SWR1

http://www.bio-gaertner.de/Articles/V.GesundeErnaehr…
Da steht, dass der Nitratgehalt bei geringer Sonneneinstrahlung stark ansteigen würde.
Das Nitrat würde durch Licht umgewandelt in Chlorophyll und Eiweiss etc…
Quelle: www.bio-gaertner.de

An den Kern des Salates, kommt doch zwangsläufig weniger Licht.

Gruß
karin

Hallo Franz,

Wenn dem wirklich so wäre, frage ich mich, wieso „coeur de laitue“ also Kopfsalatherzen in einigen Nobelrestaurants in B und F als Delikatesse serviert werden.
Die schmecken doch „leckerer“ und knackiger als diese pampigen, matschigen dunkelgrünen Blätter, oder?

Ein Hoch auf die „haute gastronomie“,

Gruß
Sticky

außerdem…
ist meines Wissens Nitrat ungiftig, oder verwechsel ich da Etwas?

Nochmal Gruß
Sticky

Hallo Gandalf, hallo Karin,

ich entferne, wie auch auf den beiden link-Seiten empfohlen, die
Strünke und Stiele - die schmecken sowieso nicht so gut. Die inneren
Blätter tue ich aber rein. Das sind die zartesten Teile … auch wenn
sie nicht so viele Vitamine haben wie der dunkelgrüne Teil vom Salat,
schmecken sie doch lecker. Und ich denke nicht, dass die
Nitratbelastung sehr hoch ist - der innere Teil kriegt zwar weniger
Licht, ist aber auch noch nicht so alt und hatte demnach weniger
Zeit, Nitrat aufzunehmen.

VG,
Sibylle aus M

Hallo, Gandalf

stimmt es, dass die weißen/gelben Blätter im Kern des
Salatkopfs besonders viel Nitrat enthalten und besser
weggeworfen werden sollten ?

woher hast Du denn diese Weisheit?!

ich schneide auch den Kern von Blattsalaten aus, wegen des
Nitrats.

Dem ist meines Wissens nicht so.

Hier, wird es auch so beschrieben:
http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/2003/05/30/print7.html
„Man kann beim Putzen einfach die Strünke und Blattstiele
entfernen, da ist am meisten Nitrat drin.“
Quelle: www.swr.de - SWR1

http://www.bio-gaertner.de/Articles/V.GesundeErnaehr…

GesundesLeben/Wechselbeziehungen_PflanzenNahrungsmittelKrankheiten/
KrankmachendeStoffeundEin.html

Da steht, dass der Nitratgehalt bei geringer
Sonneneinstrahlung stark ansteigen würde.
Das Nitrat würde durch Licht umgewandelt in Chlorophyll und
Eiweiss etc…
Quelle: www.bio-gaertner.de

An den Kern des Salates, kommt doch zwangsläufig weniger
Licht.

Gruß
karin

Hallo,

hier ein sehr guter Link zum Thema, gegen Ende eine Liste mit hoch belasteten, mässig belasteten und gering belasteten Gemüsen: http://www.inform24.de/nitro.html

Gruss,
K_K

hallo karin,

mach dir mal keine sorgen wegen der vitamine.
salat allein ist kulinarisch in etwa so wertvoll wie ein nasses taschentuch.
du kannst vitamine jederzeit mit petersilie oder schnittlauch aufpeppen.

strubbel
S:open_mouth:)

Hallo Strubbel,

ich nehme jetzt mal an, dass das an mich gerichtet war, da Karin ja gar nicht von Vitaminen gesprochen hat …

mach dir mal keine sorgen wegen der vitamine.

Mch ich mir nicht, keine Sorge. Ich esse „5 a day“. :smile:

salat allein ist kulinarisch in etwa so wertvoll wie ein
nasses taschentuch.

Echt, findest Du? Ich persönlich finde, Salat schmeckt sehr lecker. Oder was meinst Du mit „kulinarisch wertvoll“?

du kannst vitamine jederzeit mit petersilie oder schnittlauch
aufpeppen.

Ja klar, das mache ich! Und mit Tomaten, Radieschen, Paprika, Gurken, Mais oder Schafskäse … ach halt, letzteren tue ich nur wegen des Geschmacks rein, nicht wegen der Vitamine :smiley:
Ich esse den Salat auch nicht unbedingt, weil er gesund ist, sondern weil ich ihn eben gerne mag …

*grins zurück*
Sibylle aus M

Klar!
hallo sybille,

ich meinte schon dich und deinen text.
salat wird erst durch die entsprechende vinaigrette o.ä. geschmacklich interessant. ich meine speziell den kopfsalat.
oder eben gekocht.
dein „5 a day“ kannst ruhig machen. die wissenschaft ist allerdings zur erkenntnis gekommen, daß es nichts nützt.
aber vielleicht „7 a day“? so probiert man das jetzt. bei irgendeiner menge muß doch mal eine wirkung einsetzen.
du machst das goldrichtig: iss nur aus den gründen des geschmackes, nie wegen angeblicher gesundheitlichen heilversprechen.
heil im sinne von übersinnlich.
schließlich heißt es esskultur.

guten appetit

strubbel
5:open_mouth:)

hallo strubbel,

dein „5 a day“ kannst ruhig machen. die wissenschaft ist
allerdings zur erkenntnis gekommen, daß es nichts nützt.

ui wo? Ich habe gelesen, dass die Studien als nicht so ganz gesichter gelten, weil die Menschen erst im nachhinein befragt wurden, aber gleich „nichts nützt“?

Das wären aber seltsame Wissenschaftler, die so imperativ urteilen.

Gruß, Karin

hallo karin,

doch, wenn wissenschaftler einsehen, sich geirrt zu haben, schon:

Pyramidenbasis auf der Kippe

Zwar ist der Plan aufgegangen, die deutsche Lebensmittelpyramide noch vor dem neuen Modell der USA zu präsentieren und damit zu zeigen, dass man nicht länger auf Vorbilder aus Amerika angewiesen ist. Allerdings steht das Werk auf einem höchst wackligen wissenschaftlichen Fundament, da kurz vor seiner Veröffentlichung ein besonders überzeugender Beleg für die Nutzlosigkeit von „5 am Tag” auftauchte: Die jüngste European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Studie), an der zehn europäische Länder beteiligt waren. Sie beweist, dass weder Obst noch Gemüse vor Brustkrebs schützen.
Die Studie konzentrierte sich auf knapp 300 000 Frauen im Alter von 25-70 Jahren und verglich Daten aus Ernährungserhebungen der Jahre 1992-1998 mit Krebsfällen, die bis 2002 auftraten. Neben Blatt-, Frucht- und Wurzelgemüse, Kohl, Pilzen, Zwiebeln und Knoblauch wurde auch der mögliche Effekt von allerlei Obst sowie von Frucht- bzw. Gemüsesäften überprüft. Selbst unter Berücksichtigung von Lebensstilfaktoren wie Zigarettenkonsum, Hormontherapie oder körperlicher Aktivität fand sich nicht der gewünschte Zusammenhang zwischen den vertilgten Obst- oder Gemüsemengen und dem Brustkrebs. Im Quintil mit dem höchsten Verzehr an Blattgemüse traten sogar anderthalbmal mehr Brustkrebsfälle auf als im Quintil mit dem niedrigsten Konsum. Dieses Ergebnis konnte offenbar selbst die moderne Statistik nicht mehr ungeschehen machen.

Ehrenrettung für „5 am Tag”

Das an der Studie beteiligte Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam nahm die Ergebnisse zum Anlass, um in der Pressemeldung „Obst und Gemüse schützen nicht vor Brustkrebs” vom aktuellen Wissensstand zu berichten. Anscheinend hatte sich das Institut aber etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt, da es schnell eine Stellungnahme nachschob, welche die Sachlage relativieren sollte. Die Überschrift lautete diesmal: „Obst und Gemüse: Schutz vor Krebserkrankungen?”
Wie dringend die „5 am Tag”-Kampagne auf moralischen Beistand angewiesen war, zeigte sich nicht zuletzt an der Reaktion der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe. Sie räumte zwar ein, dass „bereits vor der Veröffentlichung der neuen Studienergebnisse (…) die Evidenz für einen Krebs senkenden Effekt von Gemüse und Obst speziell bei Brustkrebs als unzureichend bewertet” wurde. Wegen der „Vielzahl an ernährungswissenschaftlichen Fakten” aber sei der vermehrte Verzehr dieser Lebens-mittel als Präventivmaßnahme weiterhin höchst sinn-voll. Welche „Fakten” sie damit meinten, ließen die Experten allerdings offen.

Propaganda ohne Wirkung

Der Verbraucher tut folglich gut daran, seinen Kühlschrank nach eigenem Ermessen zu füllen – gerade so, wie er es schon immer getan hat. Und daran wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern. Denn laut DGE gibt es „keine Studien, die eine dauerhafte positive Änderung des Ernährungsverhaltens (…) durch Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit und der Verhaltensprävention belegen.” Im Gegenteil: Nicht einmal die langjährige „5 a day”-Kampagne in den USA habe zu einem nennenswerten Zuwachs des Obst- und Gemüsekonsums geführt, beklagen die Ernährungshüter. Das aber beweist, dass all die Propaganda nicht nur nutzlos, sondern auch wirkungslos ist. Ob die DGE wohl selbst noch daran glaubt, dass wir uns zu einer möhrenknabbernden Pflanzenkostnation erziehen las-sen? Wahrscheinlich nicht. Doch wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

aus einem artikel von Brigitte Neumann und Tamás Nagy, e.u.l.e

wir können also weiterhin obst und gemüse einfach aus dem grund essen, daß sie uns schmecken. ob 4 mal oder 6 mal am tag/ woche!

strubbel
E:open_mouth:)

Hallo Strubbel

doch, wenn wissenschaftler einsehen, sich geirrt zu haben,
schon:

danke für den Artikel. Dass es bei Brustkrebs nichts hilft, war mir vorher schon bekannt, für z.B. Darmkrebs habe ich noch andere Zusammenhänge im Kopf.

Brustkrebs ist nach meiner Kenntnis: 1. mit der Veranlagung korreliert und 2. mit ausführlichen Stillzeiten.

Insbesondere letzteres ist mir selber (aus eigener Erfahrung der Veränderungen in der Brust während meiner Schwangerschaft und Stillzeit) durchaus logisch.

Gruß, Karin