Hallo,
obiges lese ich gerade in der Tageszeitung, von Udo Pollmer. Er sagt: ernährungsphysiologisch gebe ein Kopf Salat nicht mehr her als ein Papiertaschentuch mit einem Glas Wasser. Was soll man als Laie nun davon glauben?
Gruß
Otto
Hallo,
obiges lese ich gerade in der Tageszeitung, von Udo Pollmer. Er sagt: ernährungsphysiologisch gebe ein Kopf Salat nicht mehr her als ein Papiertaschentuch mit einem Glas Wasser. Was soll man als Laie nun davon glauben?
Gruß
Otto
Das kann man so pauschal nicht sagen.
Fakt ist aber dass der typische Eisbergsalat nicht viel enthält, weder viel Vitamin, noch Eisen, noch Calcium, noch Folsäure.
Und das bisschen was drin ist, kriegt man nur durch ein öliges oder fettiges Dressing raus, womit die Diätlösung gestorben wäre.
Andere Salate sind freilich nahrhafter, umso uriger desto besser meist.
Vor allem die bitteren Salate, denn die Bitterstoffe sind für den Magen sehr gesund.
lg
Kate
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Hallo,
ich hab den Artikel auch gelesen.
Es bestätigt meine Vermutung. Vor allem der Salat aus dem Treibhaus hat mangels Sonnenlicht m.E. kaum Vitamine. Das gilt aber auch für andere Treibhausgewächse (Gurken, Radieschen usw.).
Salat hilft, den Magen zu füllen. Mit wenig Kalorien.
Wer mag - der soll ihn essen. Im Artikel stand ja nicht, dass er gesundheitsschädlich wäre 
Viele Grüße
von Mara
Das kann man so pauschal nicht sagen.
Fakt ist aber dass der typische Eisbergsalat nicht viel
enthält, weder viel Vitamin, noch Eisen, noch Calcium, noch
Folsäure.
Und das bisschen was drin ist, kriegt man nur durch ein öliges
oder fettiges Dressing raus, womit die Diätlösung gestorben
wäre.Andere Salate sind freilich nahrhafter, umso uriger desto
besser meist.
Vor allem die bitteren Salate, denn die Bitterstoffe sind für
den Magen sehr gesund.lg
Kate
Hallo Otto,
Kate hat vollkommen recht, das kommt ganz auf den Salat an; ich habe den Herrn Pollmer übrigens bei Stern TV gesehen, er sprach nicht von einem Kopf Salat sondern von einem KOPFSALAT; ähnliches dürfte für den von Kate genannten Eissalat gelten. Das war mir aber schon lange klar, auch Gurken sind keine Nährstoffbomben.Im Endeffekt ist das nur 95 - 97 % Wasser mit ein bisschen Zellulose, die das ganze zusammenhält.
Keinesfalls darf man das aber auf alle Salate verallgemeinern. Wie Kate schon sagte: desto bitterer, desto besser.
Absolute Bomben sind auch z.B. Salate aus Paprika, Roter Bete, Karotten, Pastinaken, Sellerie, Weiss- und Rotkohl, Tomaten,…
Mir ist das ehrlich gesagt wurscht, wenn dir Kopfsalat schmeckt, dann ess ihn, ungesund ist er jedenfalls nicht!
Grüße
Steffi
Keinesfalls darf man das aber auf alle Salate verallgemeinern.
Wie Kate schon sagte: desto bitterer, desto besser.
Hallo,
Hier muss ich mal nachfragen was denn die bitteren Salate sind.
Vielleicht kannst Du ja einige nennen.
Vielen Dank
J.U.
Hallo Otto,
ernährungsphysiologisch gebe ein Kopf Salat nicht
mehr her als ein Papiertaschentuch mit einem Glas Wasser.
das mag ja durchaus sein, ich möchte allerdings zu bedenken geben:
1: „Salat“ wird in der Regel für eine Mischung aus hauptsächlich rohen Gemüsen verwendet. Nicht alles fdavon ist zwangsläufig Kopfsalat. Kopfsalat wird auch selten „pur“ serviert sondern doch meist mit nativen Ölen und verschiedenen anderen Gemüsen gemischt.
2: Man stelle sich die Situation in der Kantine/ im Restaurant vor: „Nehme ich jetzt den Salatteller oder doch lieber das Jägerschnitzel mit Rahmsauce?“. Na, wie sieht der Salat so im Vergleich aus?
Fazit: wie immer macht es die gesunde Mischung - dazu gehört aber auch genug Gemüse - für den deutschen Durchschnittsesser eher mehr ls weniger. Ebenso gehört dazu, mal eine schwere, dosenlastige durch eine leichtere, frische Mahlzeit zu ersetzen. IMHO alles Argumente dafür, mal einen schönen bunten Salat einzuschieben. Das heißt natürlich nicht, dass Du von Kopfsalat leben kannst.
Gruß
Ramona
Was soll man als Laie nun davon glauben?
Zuträglich ist dem Menschen wohl das, was derzeit regional gerade frisch (!), ev. getrocknet oder eingekellert verfügbar ist.
Wer kochen kann, ist hier klar im Vorteil.
dalga
Hallo,
z.B. Friséesalat, Lollo Rosso, Radicchio, Löwenzahn, Endiviensalat, Chicoree, …
Wird aber jeder etwas unterschiedlich werten - was für den Einen schon bitter ist …
Gruß
max
Hallo,
z.B. Friséesalat, Lollo Rosso, Radicchio, Löwenzahn,
Endiviensalat, Chicoree, …
Wird aber jeder etwas unterschiedlich werten - was für den
Einen schon bitter ist …
bei bitter bin ich empfindlich, was nützt mir der ganze schöne gesunde Salat, wenn ich ihn nicht mehr runterkrieg, weil er mir nicht schmeckt.
Zu Chicoree hörte ich neulich in einer Reportage, dass er erst bitter wird, wenn er mit Tageslicht in Berührung kommt. Also im Supermarkt ganz unten kramen kann lohnen.
Ausprobiert hab ich es allerdings noch nicht. In den Geschäften, wo ich einkaufe, liegt er immer im Hellen.
LG
Sarah
Hallo,
Zu Chicoree hörte ich neulich in einer Reportage, dass er erst
bitter wird, wenn er mit Tageslicht in Berührung kommt. Also
im Supermarkt ganz unten kramen kann lohnen.
der Chicoree stellt die Produktion von Bitterstoffen nach der Ernte weitgehend ein. Was also bis dahin nicht bitter war, wird es auch danach nicht wesentlich mehr. Zu erkennen ist der Grad der Bitterheit übrigens an der Farbe: Je gelb desto bitter.
Gruß,
Christian
Hallo Christian,
ich will Dir wohl glauben.
Grad der Bitterheit übrigens an der Farbe: Je gelb desto
bitter.
Allerdings habe ich noch nie NICHT-gelben Chicoree gesehen
, von daher fürchte ich etwas den Chicoree. Der ist ja wirklich arg bitter. Die wenigen male, die ich ihn verwendete, war in angewärmter Form und ausschließlich für mich. Gäste hätte ich mich nicht getraut ihn vorzusetzen.
Grüße
Sarah
Chicoree
Hallo,
Allerdings habe ich noch nie NICHT-gelben Chicoree gesehen
,
daß die Spitze gelblich ist, läßt sich kaum vermeiden. Wirklich bitter sind die knatschgelben bis gelbgrünen Stellen und die sollten eigentlich eher die Ausnahme sein.
Gruß,
Christian
Wildkräuter
Meine Mutter kann sich in den Chicoree reinsetzen (wir hatten immer gelbgrünen zu drein eingepackt) den Rest bekamen die Meerschweinchen…
Naja Medizin ist bitter sagt man ja, und die Bitterstoffe sind vor allem für Magen und Verdauung gut. Wenn man das nicht mag, kann man auch Ingwer Tee trinken 
Aber Magentee ist z.B. aus Scharfgarbe und Löwenzahn (+ bisschen was leckeres), jetzt weißt du warum.
Außerdem gibts ganz leckere Wildkräutersalate wo man leckere Kräuter mit bitteren Mischen kann, da diese nicht kultiviert werden sind sie sehr nahrhaft und natürlich.
Wenn du lust hast ein wenig zu googlen, es gibt einige Seiten die sich mit den eher unbekannten aber in D wachsenden Kräutern auseinandersetzen und auch deutliche Bestimmungsmerkmale von Nutzpflanzen und Giftpflanzen angeben (damit man sich nicht vertut).
lg
Kate
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Hallo Christian,
daß die Spitze gelblich ist, läßt sich kaum vermeiden.
Wirklich bitter sind die knatschgelben bis gelbgrünen Stellen
und die sollten eigentlich eher die Ausnahme sein.
Ich denke, dann muss ich mal den Gemüsehändler überdenken. Ich kenne Chicorre nur mit den hellgelben-hellgrünen Blättern. Und der ist mir einfach so grauslig-bitter, dass ich ihn nicht essen kann. Gesund hin oder her… das geht nicht.
Hat man auf dem Markt da bessere Chancen? oder im türkischen Gemüsehandel? (soll jetzt nicht negativ klingen, aber ich hörte schon oft, dass diese kleinen Gemüsehändler tolle Ware zum fairen Preis haben (preis-wert, bedeutet ja eigentlich, dass die Ware den Preis wert ist und nicht, dass sie billig ist)
Oder ich müsste mich mal wirklich samstags auf den Markt quälen, allerdings, das, was ich bisher sah, war nicht wirklich grüner.
LG
Sarah *ohne Bitterstoffe 
Hallo,
Ich denke, dann muss ich mal den Gemüsehändler überdenken. Ich
kenne Chicorre nur mit den hellgelben-hellgrünen Blättern.
witzigerweise habe ich mir gerade am Samstag Chicoree in zwei Märkten (EDEKA und REWE) angeschaut (was ich wohl an die zehn Jahre nicht mehr gemacht habe) und in beiden sahen die so aus wie sie aussehen sollten: fast vollständig weiß mit einigen hellgelben Spitzen. Insofern: Ja, Du solltest mal woanders schauen.
Gruß,
Christian
daß die Spitze gelblich ist, läßt sich kaum vermeiden.
Wirklich bitter sind die knatschgelben bis gelbgrünen Stellen
und die sollten eigentlich eher die Ausnahme sein.
Hallo Sarah,
Wenn Chicoree grün ist, hat er vor der Ernte Tageslicht abgekriegt, anstatt komplett bedeckt zu wachsen.
Gruß
Sticky
Hallo Otto,
unsere Eltern haben Krieg und Nachkriegszeit mit Rüben und Katoffeln überstanden und meine zumindest hinterher nie wieder Rüben gegessen.
Was es da alles an Mangelerscheinungen gab - das reine Paradies für Ernährungswissenschaftler.
Heute kann jeder soviel unterschiedliche Nahrung bekommen, wie er mag. Mangelerscheinungen gibts hierzulande eigentlich nicht, höchstens Überflußerscheinungen, Bzw. Überernährung wegen Ersatzfuttern.
Allerdings: wann ist wer zu fett? Neulich gabs auch einen Artikel zu Übergewicht und Lebenserwartung (mal wieder ganz anders als vorher immer), wonach selbst fettleibige, die in der Jugend schlank waren, eine höhere Lebenserwartung haben, als solche, die im Alter noch schlank sind. Hauptsache, man war in jungen Jahren nicht dick.
Wie lange diese Theorie dann gültig ist, ist eine andere Frage.
Südamerikanische, von der Zivilisation nahezu unbeleckte Indianer meinten angesichts von Modellfotos, die ihnen gezeigt wurden, die Frauen wären totkrank und würden bald sterben.
Iß einfach, was Dir schmeckt, werd so dick, wie es Dir und Deiner Liebsten recht ist und mach Dir nicht soviel Kopp um die Ernährungswissenschaftler, die ändern ihre Meinung eh alle Naselang.
Guten Appetit, Anne
…Seiten
die sich mit den eher unbekannten aber in D wachsenden
Kräutern auseinandersetzen und auch deutliche
Bestimmungsmerkmale von Nutzpflanzen und Giftpflanzen angeben
Hallo, zB ww.bfgev.de und dort kleine Kraeuterkunde ca 50 Pflanzen. Gruss Helmut