Ich weiss nicht, obs hier so ganz hinpasst… Mal sehen…
Wir haben da einen Linuxserver gebastelt, der via Samba eine SMB-Freigabe hat. Auf eben dieses Verzeichnis besteht vom Internet her Zugriff, damit Kunden grössere Grafiken in dieses Verzeichnis ablegen können. Funktioniert ohne Problem (Its Linux… *ggg*)… Das Problem ist aber jetzt, dass kein Macintosh diese Dateien öffnen kann! Es fehlen wohl die sogenannten Resourceforks und irgendwelche Finderdateien… Die Macs greifen über den AFPD zu… Ja, mit Appletalk… *grinz* Gibt es irgendeine Möglichkeit, ohne einen der Macs anzufassen auf dem Linuxrechner die entsprechenden Dateien zu erzeugen? Völlig transparent, also nicht via Cronjob oder sowas… Und schon mal gar nicht manuell? Ich erhoffe eure Hilfe!
ich tippe mal drauf, dass das Problem ist, dass die Filetypen von AFPD nicht richtig abgebildet werden. Ressource-Fork und Finder Dateien spielen nicht die grosse Rolle, man kann mit dem Mac ja schliesslich auch DOS-Disketten und dort von Windows gespeicherte Dateien lesen.
Um Dateien richtig erkennen zu koennen, benoetigt der Mac aber
spezielle Typ- und Erzeugerinformationen. Zudem uebertraegt der
AFPD Dateien, die er nicht kennt defaultmaessig als ASCII, was so manche nicht wirklich ueberlebt (das Problem hatte ich mal).
Das Problem findet sich vermutlich in /etc/atalk.
Da gibt es zwei config-Dateien, deren Namen ich nicht mehr so ganz im Kopf habe. Eine eindet auf system und eine auf default
Die Einstellungen fuer Filetypen werden glaube ich in der system vorgenommen (bin aber nicht sicher, geht im Prinzip in beiden, hat irgendwas mit den mount-umstaenden zu tun (s. Internet)).
Auf jeden Fall gibts da so eine Tabelle, die Dreibuchstabenendungen
auf Mac-Filetypen abbildet und umgekehrt. Die einfachte Loesung ist es, hier den default-Typ auf binary umzustellen (von txt,ascii ?) Danach kann der mac normalerweise alle Dateien lesen, er zeigt sie aber mit einem haesslichen Icon an, und Doppelklicke auf dieses Icon funktionieren nicht. Dazu musst
Du keinen Mac anfassen.
Die Elegantere Loesung ist die: Bei euren MacUsern nachfragen (oder selber gucken), was fuer Dateitypen sie gerne haetten (ResEdit o.ae.) und einen Extra-Eintrag in der Typumsetzungstabelle erzeugen. Dann merken die Mac-User keinen unterschied mehr zu einer Mac-Platte.
Ich kann auf diesem Wege von meinem Mac aus auf unter Linux gemountete Windows-Partitionen zugreifen und es klappt alles.