Hallo, brauche mal wieder Expertenrat!
Haben mit unserem Garten auch die stark verwitterten Betonwege übernommen… Z. Zt. fehlt Geld, um alles herauszureißen und neu zu pflastern. Habe mir ein Buch über das Pflastern von Wegen & Plätzen zugelegt und sehe darin ein Beispiel, wie man Gartenwege durch integrierte, „trittfeste“ Pflanzen auflockern kann. Überlege, ob ich nicht aus der Not eine Tugend machen und die Löcher, Lücken und Risse in den Wegen vorübergehend mit niedrigen Pflanzen besetzen sollte. Motto: Es muss so sein
Man kann Sand ausheben, den Rest mit Erde mischen und dann - ja, was gibt es für niedrig waxende Pflanzen, die sandigen Boden und volle Sonne vertragen und es nicht übelnehmen, wenn man öfter drüber läuft?
Danke für eure Tipps und liebe Grüße,
Eva
Finde ich gut, wenn Du Deine Wege etwas auflockern willst.
Allgemein würde ich sagen, orientiere Dich an der Natur! Schau was wächst in Deiner Umgebung. Trittfeste Pflanzen gibt es nur bedingt, aber Pflanzen wie Mauerpfeffer, Hausglück, Weißes Sedum, Sandthymian, Grasnelken, Habichtskraut oder auch einige Einjährige Pflanzen können hübsche Polster und Teppiche bilden. Wo mit der Schiebkarre gefahren wird, kann zB etwas erhöhte Feldsteine als Rollbahn setzen. Die Frage ist auch, wie halte ich den Weg begehbar, Schneeräumen?
Mit Erde dazumischen wäre ich zuerst einmal vorsichtig, sonst besteht die Gefahr, dass Grass und Löwenzahn die Nischen besetzen. Material, welches Luft in den Boden transportiert ist für verdichteten Boden günstig. Wenn der Untergrund Bauabfall wie Mörtel enthält, gedeihen natürlich kalkresistente Arten besser. Lasse Dich im Fachbetrieb, meist nicht der Baumarkt, beraten- fragen kostet nichts.
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Hallo & Schönen Dank,
vor allem für die systematische Aufzählung der geeigneten Pflanzen.
Ich häng mich jetzt hier und nicht an die Ursprungsfrage, weil ich Deiner Antwort bloß noch „Ferner liefen“ anhängen will, nämlich:
Vielleicht noch eine Ergänzung, eher für ein Provisorium (bis das Geld da ist) geeignet: Ein regelrechter Liebhaber von Bodenverdichtungen ist Weißklee, Trifolium repens. In eine ordentlich aufgekalkte Schüttung aus Rindenmulch gesät (Stickstoffausgleich ist nicht notwendig, den besorgt er sich selber) macht dieser innerhalb von wenigen Wochen schöne Wege, die leichter als alles was mit Steinen versehen ist im Winter begehbar bleiben - im Sommer ab dem zweiten Jahr bloß in Schuhen, weil Bienen den Klee auch mögen, aber nicht, wenn man (barfuß) auf sie drauftritt.
Weißklee kann jetzt grade noch gesät werden, je nach Verlauf des Herbstes - den wir noch nicht kennen.
Das Löwenzahn-Problem kann da allerdings auch auftauchen.
Schöne Grüße
MM
Danke…
…nochmals für eure Anregungen. Da werde ich im näxten Jahr wohl blühende Wege haben 
Gruß,
Eva