Santander, Comdirect

Hallo,

die bieten z.Zt. 1,5% bzw. 2,1% für Tagesgeld. Beide Banken sind schon lange im Geschäft, sollten daher zuverlässig sein.

  1. Santander als spanische Bank … könnte es doch Probleme geben, wenn Spanien wie Griechenland absackt, was manche ja sagen?
  2. Comdirect kommt laut Kommentaren bei Biallo nicht gut weg (deutlich fallende Zinsen bei mehr als 5000 € Anlage). Wer hat Empfehlungen?

Danke
Laika

  1. Santander als spanische Bank … könnte es doch Probleme
    geben, wenn Spanien wie Griechenland absackt, was manche ja
    sagen?

Sollte Spanien genauso wie Griechenland kein Geld mehr an den Kapitalmärkten bekommen, also „pleite“ gehen und Europa nicht in der Lage sein Spanien vor dem Bankrott zu retten, würde das nicht nur die Santander Bank in den Ruin treiben, sondern auch nahezu alle deutschen Bankinstitute. Das liegt daran, dass der Großteil der spanischen Anleihen von deutschen Banken gehalten wird und somit eine Pleitewelle der deutschen Banken verursachen würde.
D.h. dein Geld ist im Grunde bei der Santander Bank genauso sicher wie bei einem deutschen Institut. Denn sollte Spanien pleite gehen würde das auch die deutschen Banken betreffen.

  1. Comdirect kommt laut Kommentaren bei Biallo nicht gut weg
    (deutlich fallende Zinsen bei mehr als 5000 € Anlage). Wer hat
    Empfehlungen?

Über die comdirect habe ich - was Tagesgeld anbelangt - nur gutes gehört. Ist derzeit sicher eine Empfehlung.

Sollte Spanien genauso wie Griechenland kein Geld mehr an den
Kapitalmärkten bekommen, also „pleite“ gehen und Europa nicht in der
Lage sein Spanien vor dem Bankrott zu retten, würde das nicht nur die
Santander Bank in den Ruin treiben, sondern auch nahezu alle deutschen
Bankinstitute. Das liegt daran, dass der Großteil der spanischen
Anleihen von deutschen Banken gehalten wird und somit eine Pleitewelle
der deutschen Banken verursachen würde.

Diesen Blödsinn glaube ich immer noch nicht auch wenn er bei Griechenland schon behauptet wurde. Es wird so getan als würden die Banken all diese Titel halten.
In der Tat ist hier eigentlich zu differenzieren ob die Titel von der Bank als Eigenbestand betroffen sind oder es sich um Positionen Ihrer Kunden handelt.
Es wäre sicherlich für die ein oder andere Bank ein wenig schmerzhaft, weil auch sinkende Kundengelder nicht wirklich ertragsfördernd sind und da es sicher auch eigene Positionen gibt… aber ich behaupte, dass die meisten Banken das durchaus verkraften könnten.

Diesen Blödsinn glaube ich immer noch nicht auch wenn er bei
Griechenland schon behauptet wurde. Es wird so getan als
würden die Banken all diese Titel halten.
In der Tat ist hier eigentlich zu differenzieren ob die Titel
von der Bank als Eigenbestand betroffen sind oder es sich um
Positionen Ihrer Kunden handelt.
Es wäre sicherlich für die ein oder andere Bank ein wenig
schmerzhaft, weil auch sinkende Kundengelder nicht wirklich
ertragsfördernd sind und da es sicher auch eigene Positionen
gibt… aber ich behaupte, dass die meisten Banken das
durchaus verkraften könnten.

Eine Diskussion hierzu würde wahrscheinlich zu weit von der eigentlichen Frage wegführen, darum lasse ich das. Nur 3 Dinge:

  1. Ein Teil der Anleihen wird in der Tat von den Banken selbst gehalten
  2. Ein Verlust von einigen 100 Milliarden Euro an Kundeneinlagen, würde die Banken zu enormen Abschreibungen zwingen, die noch höher liegen könnten als die Einlagen selbst.
  3. Sollte Spanien und damit die spanischen Banken fallen, fällt automatisch Portugal mit. Was einen Zerfall des Euroraums zur Folge hätte und außerdem die deutschen Bank wiederrum belasten würde.

Das ist eine Glaubensfrage… ich glaube das eben nicht.