Sat Zuleitung und Drehstrom im Kabelkanal

Hi zusammen,

ich hab mir die Buddelei und Schrauberei noch einmal durch den Kopf gehen lassen und werde ein Drehstromkabel gleich mitlegen.

Im Garten werden die Kabelstränge in verschiedene Richtungen verlaufen… im Versorgungsraum hätte ich momentan vor das Drehstromkabel und die SAT Kabel in einen Kabelkanal zu verlegen (auf ca. 6m Länge)… wenn nichts dagegen spricht. Genau das ist die Frage - gibt es evtl. Störstrahlung die das Signal Antennensignal beeinflussen wenn ein Drehstromkabel (16A) und Satkabel (120dB) in einem Kabelkanal liegen?

Danke schon mal
Gruss Keuper

Im Garten werden die Kabelstränge in verschiedene Richtungen
verlaufen… im Versorgungsraum hätte ich momentan vor das
Drehstromkabel und die SAT Kabel in einen Kabelkanal zu
verlegen (auf ca. 6m Länge)… wenn nichts dagegen spricht.

Nö.

Genau das ist die Frage - gibt es evtl. Störstrahlung die das
Signal Antennensignal beeinflussen wenn ein Drehstromkabel
(16A) und Satkabel (120dB) in einem Kabelkanal liegen?

Nö.
Achte nur darauf, das Auch das Antennenkabel ein Erdkabel sein soll/ muß. Auch wenn Du das in ein Rohr einziehen willst, wird dort früher oder später Wasser/ Feuchtigkeit eindringen.
Achte auf ordentliche Rohr- und Mauerabschlüsse (Schrumpfschlauch). Dies gilt auch für dein 50Hz Kabel.
http://www.google.de/products?q=antennenkabel+erdkab…

Gruß
Holger

Hi
Doch , es spricht etwas dagegen !
nämlich die VDE Vorschriften , die besagen , das durch Schaltinduktion , gerade bei 6 Meter länge eine Kapazitive übertragung stattfinden kann und somit Schaltspitzen auf das Antennenkabel übergehen.
man drückt die Hühneraugen zu , wenn es mal für 30 cm neben einander liegt ( Mauerdurchbruch ) aber ansonsten muss ein Mindestabstand von 20 cm , oder auf einer Kabelbühne eine Schirmungsbrücke eingesetzt werden ,also eine Trennwand

Wenn die Kabel zu lange zu dicht beeinander liegen , kann es im Extremfalle , z.b. beim Einschalten einer Kreissäge zu Impulsübertragung kommen und den Antennenverstärker oder den Tuner im Empfänger zerstören.

gruss

Toni

VDS zugelassener Sicherheitselektroniker

nämlich die VDE Vorschriften , die besagen , das durch
Schaltinduktion , gerade bei 6 Meter länge eine Kapazitive
übertragung stattfinden kann und somit Schaltspitzen auf das
Antennenkabel übergehen.

Auch bei 120dB Kabel? Die sind dreifach geschirmt. Gibt es da Einschränkungen? Gib doch mal die VDE an. Würde mich interessieren.

Wenn die Kabel zu lange zu dicht beeinander liegen , kann es
im Extremfalle , z.b. beim Einschalten einer Kreissäge zu
Impulsübertragung kommen und den Antennenverstärker oder den
Tuner im Empfänger zerstören.

Ist dies nicht nur bei Einzeladern so? Durch die Verdrillung im Kabel sollte das minimiert bis aufgehoben werden, so das es keine Rolle spielt.
Wie schaut es aus, wenn NKBA Kabel verwendet wird?

Gruß
Holger

Hallo

man drückt die Hühneraugen zu , wenn es mal für 30 cm neben
einander liegt ( Mauerdurchbruch ) aber ansonsten muss ein
Mindestabstand von 20 cm , oder auf einer Kabelbühne eine
Schirmungsbrücke eingesetzt werden ,also eine Trennwand

Millimeter, nicht Zentimeter.
Wenn es nicht eine neue harmonisierte EN gibt, die alles auf den Kopf stellt, müssten es 5mm Abstand bei Stahltrennsteg, 20mm bei Alu und 50mm ohne Trennwand aus Metall laut 0100-520 sein, falls ungeschirmte Stromleitungen und geschirmte Signalleitungen zusammen verlegt werden.

Gruß,
DW.