SATA 300 vs. IDE133

Hallo,

ich will mir ein externes Gehäuse mit Festplatte kaufen und bin nun am überlegen, welche Variante ich dafür nehme.

  • IDE133 HDD mit Standard Gehäuse und USB 2.0

  • SATA300 HDD mit SATA Gehäuse und USB 2.0 (läuft auf 150MB/s)

USB 2.0 kann ja bis 480 MB/s schnell sein, d.h. wenn ich die SATA-Variante nehme, könnte man diese Geschwindigkeit zu 62,5 % ausnutzen. Bei der IDE133-Variante liegt die Ausnutzung bei 27,7 %.

Nachteil, es gibt derzeit noch kein SATA II Gehäuse. Nur SATA Gehäuse, die SATA I/II unterstützen, jedoch nur 150 MB/s schnell sind.

Frage: Wer hat Erfahrungen damit oder vielleicht mehr technischen Background? Vielleicht ist das eh alles egal, da evtl. die HDD eine entscheidende Rolle spielt und das ganze Systemausbremst, weil sie nicht schnell kann.

Preislich liegt der Unterschied bei ca. 30 EUR. Aber das sind für 17 MB/s (133 vs. 150) schon eine ganze Menge.

DANKE!

Moien

USB 2.0 kann ja bis 480 MB/s schnell sein, d.h. wenn ich die
SATA-Variante nehme, könnte man diese Geschwindigkeit zu 62,5
% ausnutzen. Bei der IDE133-Variante liegt die Ausnutzung bei
27,7 %.

Und wie schnell können die Köpfe der Festplatte die Daten liefern ? In beiden Fällen gleich schnell, nämlich etwa 60-70 MB/s.

Vielleicht ist das eh alles egal, da
evtl. die HDD eine entscheidende Rolle spielt und das ganze
Systemausbremst, weil sie nicht schnell kann.

Richtig.

cu

Hallo Fragewurm,

ich will mir ein externes Gehäuse mit Festplatte kaufen und
bin nun am überlegen, welche Variante ich dafür nehme.

  • IDE133 HDD mit Standard Gehäuse und USB 2.0

  • SATA300 HDD mit SATA Gehäuse und USB 2.0 (läuft auf
    150MB/s)

USB 2.0 kann ja bis 480 MB/s schnell sein, d.h. wenn ich die
SATA-Variante nehme, könnte man diese Geschwindigkeit zu 62,5
% ausnutzen. Bei der IDE133-Variante liegt die Ausnutzung bei
27,7 %.

Du wirfst da einige Definitionen durcheinander. Alle von die genannten Werte sind Burst-Rates, also Spitzenwerte bei der reinen Datenübertragung.

Festplatte:
Die dauernde maximale Daten-Rate ist durch die Drehzahl und Anzahl Serktoren pro Spur gegeben. Allerdings kommen da noch Zeiten für die Kopf und Spurumschaltung hinzu.
Von der Platte liest dann der Laufwerks-COntroller die Daten in ein RAM (Cache) ein.

Aus dem Cache kann dann **ein> Block bei ATA-133 mit 133MByte/s ausgelesen werden, dabei wird aber nicht berücksichtigt, dass dazu zuerst ein Befehl an den Disk-Controller gesendet werden muss und die eigentlichen Daten noch durch einen Rahmen mit Prüfsumme usw. aufgebläht werden.

USB:
Hier wird es noch etwas komplexer:
Bei USB gibt es nur einen Sende/Empfangskanal. Senden und Empfangen geht nur nacheinander.
Desweiteren ist dieser Kanal in mehrere Zeitschlitze aufgeteilt und im Prinzip wird jedem angeschlossenen Gerät ein solcher Zeitschlitz zugeteilt. Da es ein Master/Slave Prinzip ist, darf ein Gerät erst senden wenn es vom Master (PC) dazu aufgefordert wird. Der Pc muss also alle Geräte periodisch abfragen.
Diese Abfrage geschieht grundsätzlich immer mit 12 oder 1.5MBit/s auch bei einem USB 2.0 Gerät.
Die 480MBit/s beziehen sich nur auf einen Zeitschlitz welcher einem USB 2.0-Gerät zugeteilt wurde. Diese Zeitschlitze haben breiten im 1/1’000 Sekunden-Bereich.

Die tatsächliche Übertragungsrate haängt also auch noch von der Zahl der USB-Geräte ab.

Grosse Zahlen machen sich halt in der Werbung besser !!

MfG Peter(TOO)**