Satellitenempfang - Erklärung für Doofe

Also,
nach langen Jahren im Mietshaus mit gemeinsamem Kabelanschluss ziehen wir nun ins Eigenheim und haben die freie Wahl zwischen neuem Kabelvertrag und Satellitenschüssel (letztere kostet bei Aldi weniger als ein Jahr Kabel). Ich brauche einfach einen grundlegenden Rat, so erklärt, dass ich kein Elektroniker sein muss, um in zu kapieren. Wenn es zu umfangreich wird, auch gern direkt über Mail. Zur Ergänzung noch: Wir haben bisher zwei Fernseher (der Sohn will immer was anderes gucken) und ein Radio angeschlossen. Eine Satellitenschüssel müsste auf der Terrasse aufgestellt werden; auf dem Dach geht nicht.
Und: Was ist von den kleinen viereckigen Schüsseln mit „Vollverkleidung“ zu halten?

muss, um in zu kapieren. Wenn es zu umfangreich wird, auch
gern direkt über Mail. Zur Ergänzung noch: Wir haben bisher
zwei Fernseher (der Sohn will immer was anderes gucken) und
ein Radio angeschlossen. Eine Satellitenschüssel müsste auf
der Terrasse aufgestellt werden; auf dem Dach geht nicht.
Und: Was ist von den kleinen viereckigen Schüsseln mit
„Vollverkleidung“ zu halten?

hi,
nimm ne schuessel, da bist du dein eigener herr. es gibt uebrigens auch ganz kleine, die du einfach an der hauswand anschraubst. eigenheim ohne waende hast du wohl nicht, oder? so sued-suedost-seite, schraeg nach oben freie sicht, mehr brauchst du nicht.
es gibt mehrfach-lnb, fuer 2 gleichzeitige fernseher, oder sammelanlagen, wo aus einer schuessel ganze bloecke gespeist werden. bei deiner anlage ist ein kabel simpler, aber auf die dauer teuer. und hat nicht soviel angebot.
flachantennen, die man z.b. wie eine vase auf dem fensterbrett (suedseite) stellt, haben meist schlechteres bild, und sind nur fuer einen eingang geeignet. da muesste jeder fernseher eine eigene „antenne“ haben. waer mir zu unschoen, soein ding.
wenn du garten hast, kannst du sogar eine drehbare grossantenne (ab 1,2m) aufstellen, und damit so richtig „weit gucken“, aussie und russki-sats.
fragt doch mal einen regionalen antennenbauer oder fernsehfritzen.
wenn der gut ist, haelt die antenne 10 jahre und verschandelt auch nicht dein haeusschen. es gibt welche aus drahtgitter, die nicht so leicht wegwehen, oder sogar plexiglas, die sieht man (anfangs) kaum.
und wenn du dann noch die werbung runterreibst…
mfg, gunni

Hallo,
welche Ansprüche hast Du. Dementsprechend kannst Du Dir die
Anlage zusammenstellen.
Für normalen Gebrauch in Germany ist folgendes Sinnvoll:

  1. Satschüssel mit mind. 60cm
  2. Digital.LNB mit integrierten 4-fach Switch (für 4 Teilnehmer)
  3. Irgend eine Halterung/Mast/Stativ die so robust ist, daß sie
    auch bei Sturm nicht wegfliegt oder auch Wandanbau
  4. ordentliche Kabel zu jedem potentiellen Teilnehmer/Raum (max. 4)
  5. Diese anschraubbaren Stecker (glaube, F-Stecker heißen die)
  6. Satdosen an Kabelenden (oder auch nicht,Kabel direkt an Receiver,
    eine Störquelle weniger, dafür hängt dann das Kabel aus der Wand)
  7. einfachen dig. Receiver für jeden Teilnehmer(bei Ebay, neu ab 75€)

Natürlich bekommt man 1. und 2. für wenig Geld.
Da auf die mechanische Qualität der Schüssel und der Halterung
achten.
Gruß Uwi

nach langen Jahren im Mietshaus mit gemeinsamem Kabelanschluss
ziehen wir nun ins Eigenheim und haben die freie Wahl zwischen
neuem Kabelvertrag und Satellitenschüssel (letztere kostet bei
Aldi weniger als ein Jahr Kabel). Ich brauche einfach einen
grundlegenden Rat, so erklärt, dass ich kein Elektroniker sein
muss, um in zu kapieren. Wenn es zu umfangreich wird, auch
gern direkt über Mail. Zur Ergänzung noch: Wir haben bisher
zwei Fernseher (der Sohn will immer was anderes gucken) und
ein Radio angeschlossen. Eine Satellitenschüssel müsste auf
der Terrasse aufgestellt werden; auf dem Dach geht nicht.
Und: Was ist von den kleinen viereckigen Schüsseln mit
„Vollverkleidung“ zu halten?

Hallo Martin,

bin im Moment auch gerade dabei von der Kabel-Fraktion zur Sat-Fraktion zu wechseln, allerdigs eher mangels anderer Möglichkeit als aus eigener Begeisterung. Klar, die Sat-Anlage kaufst du nur einmal und bist dann dein eigener Herr, und mit einer digitalen Anlage bekommst du mehr Sender ins Haus als du dir träumen würdest, aber die Sache hat auch Nachteile.

  1. Bisher war ich es gewohnt einfach das Kabel von einer Dose zur nächsten zu schleifen, wenn mal wieder eine zusätzliche Dose fällig wurde. Essig bei Sat. Jede Dose braucht eine eigene Versorgung vom Dach und das Kabel wird da auch nicht einfach angeklemmt, sondern du musst einen noch ausreichend groß dimensionierten LNC haben, an dem noch ein Anschluss frei ist (und bei vier ist dann endgültig Schluss) oder du hast hoffentlich gleich einen ausreichend großen Multiswitch gekauft. Hast du natürlich nicht, weil der Mehrfach-LNC ja erst ausreichte und so hast du bei eigentlich jeder neuen Dose teure Hardware-Investitionen, wobei das Zusammenspiel der Komponenten auch nicht unbedingt so ganz unkompliziert sein muss.

  2. Hattest du bislang das Kabel einfach durch den Videorekorder zum Fernseher durchgeschleift und dir nie Gedanken gemacht, dass das Aufnehmen eines Senders unabhängig vom am Fernseher gesehenen Programm ein Problem sein könnte, darfst du jetzt pro Videorekorder einen eigenen Receiver kaufen bzw. musst gleich an einen Twin-Receiver denken (oder kaufe einen dieser noch nicht ausgereiften Receiver mit eingebauter Festplatte, von der du die Filme aber momentan noch auf kein vernünftiges wechselbares Standardmedium bekommst (bei der DVD-Formatvielfalt bekomme ich Ausschlag). Hinzu kommt der dabei unvermeidliche Turmbau der Geräte, der dein Wohnzimmer schnell wie ein Fernsehstudio erscheinen lässt, und der mit Ziegeln vollgekramte Wohnzimmertisch, auf dem du natürlich nie auf Anhieb die passende Fernbedienung greifst.

  3. Interessiert dich das Regionalprogramm, und hast du es als ganz normal empfunden, dass dein Kabelnetzbetreiber dir dies automatisch im entsprechenden Hauptprogramm ins Haus lieferte, darfst du dir jetzt wieder zusätzlich eine gute alte Hausantenne gönnen, und ständig mit zwei Fernbedienungen arbeiten, um zwischen ARD-Sat auf dem Sat-Receiver und ARD-Regional am Fernseher zu wechseln. Interessiert dich auch noch „dein“ regionales Drittes und das Regionalprogramm von RTL und SAT1, darfst du dir gleich vier Sender so doppelt belegen und kannst dann „Stereo-Zappen“ (wobei keine Hand mehr für das Bierglas frei bleibt :wink:

Also für mich ist der Wechsel eher ein aus der Not geborener Rückschritt. Der Kostenvorteil ist gar nicht so groß, weil man eben recht viel in die Hardware investieren muss, wenn man ein Haus so ausstatten will, wie man es zuvor ohne Extrakosten vom Kabel gewohnt war. Die zusätzlich gewonnenen Sender finde ich ohne jeglichen Reiz und könnte hierauf gut verzichten, zumal man als politisch interessierter Mensch den Ärger mit den Regionalprogrammen hat. Regelrecht abschreckend finde ich den Turmbau der Geräte und die zusätzlichen Fernbedienungen. OK, ich beginne, mich zu arangieren, aber wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich beim Kabel geblieben, weil es eine Technik ist, die wirklich einfach und ohne ständiges darüber nachdenken funktioniert, und die eben insbesondere auch vom Laien schnell mal um eine weitere „Zapfstelle“ erweitert werden kann.

Gruß vom Wiz, der an Schwiegermutters Haus auch erst von der kleinen auf die große Schüssel, vom 1er Lnc auf den Twin und dann jetzt auf den Quad oder gleich einen großen Switch wechseln wird, noch einen Twinreceiver und eine DVB-S Karte für den PC kaufen muss, dann die alte Antenne reaktivieren und in die Sat-Verteilung einspeisen wird, … um endlich wieder annähernd den Zustand zu haben, den er vorher mit einem ganz einfachen Kabelanschluss hatte.

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Es gibt noch eine weitere Möglichkeit. Wenn genügend Abnehmer vorhanden sind, also entweder viele Anschlußmöglichkeiten in der Wohnung oder aber Nachbarn mit dem selben Problem, helfen Sat-Kopfstellen. Die werden meist unter dem Dach montiert und versorgen alle Bewohner eines Hauses mit einem Quasi-Kabelnetz. Der Vorteil ist das man weiterhin die gewohnten Antennensteckdosen nutzen kann. Nicht jeder braucht einen eigenen Receiver und Schüssel. So rechnet sich eine Kopfstelle schnell. Die Montage übernimmt aber besser der Fachhandel.

Hallo,
die genannten Bedingungen (genügend Teilnehmer) werden für private
Anwender (Eigenheim) sicher nie erreicht und bei Einbeziehung der
Nachbarn ist man nicht mehr unabhängig, muß sehr teuer Kabel durch
die ganze Nachbarschaft ziehen und Streitigkeiten sind sowieso vor-
programmiert.
Letztendlich ist es so wie dargestellt völlig illusorisch, daß ein
Kabelnetz mit Kopfstation billiger als die private Anlage sein soll,
es sei denn man verdient Geld mit dem Kabelnetz. Das geht aber nur,
wenn die Mieter gezwungen sind, sich ans Kabel anschließen zu lassen,
womit wir wieder beim Ausgangspunkt sind.
Wenn überhaupt, dann lohnt es sich eine größere Schüssel zu inst.
und verteilt übereinen größeren Switch an größere Zahl Receiver.
Gruß Uwi

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