Woher kommt dieser Ausdruck bzw. wie ist er entstanden?
Schon mal Danke!
Woher kommt dieser Ausdruck bzw. wie ist er entstanden?
Schon mal Danke!
Woher kommt dieser Ausdruck bzw. wie ist er entstanden?
Schon mal Danke!
Hallo Kai,
ursprünglich - ohne nationale Überheblichkeit und Verachtung für unsere östlichen Nachbarn - hieß es einfach:
satt oder auch voll wie 1000 Mann
und besagt einfach, dass ein einzelner soviel getrunken hat wie sonst nur 1000 Mann schaffen können. Eine gewaltige Übertreibung also.
Nun kommt das leidige Vorurteil hinzu, dass die Russen besonders gern und ausgiebig dem Laster des Trunkes anhangen und deshalb noch mehr vertragen als „normale Männer“.
Dieser Redewendung ist ein Ruch der Ausländerfeindlichkeit eigen, die besonnene Menschen daran hindern sollte, sie zu gebrauchen.
Aus diesem Grund ist sie in seriösen Lexika für Redewendungen auch nicht zu finden; z. B. Röhrich, Das grosse Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten und auch Krüger-Lorenzen, Das geht auf keine Kuhhaut … .
Gruß Fritz
das mit der Kuhhaut wollt ich immer schon wissen
Hallo Fritz,
schlag den Röhrich auf … bitte ;o)
Das geht auf keine Kuhhaut …
Im Forenarchiv war kein Suchtreffer mit „Kuhhaut“ … kann mir gar nicht vorstellen, dass diese Frage noch nie war?
Viele Grüße
und voll des Voraus-Dankes
Gitte,
die Deine dubiose Erklärung
hinsichtlich der Banane zur Kenntnis
genommen hat.
Hallo Fritz,
schlag den Röhrich auf … bitte ;o)
Das geht auf keine Kuhhaut …
Im Forenarchiv war kein Suchtreffer mit „Kuhhaut“ … kann mir
gar nicht vorstellen, dass diese Frage noch nie war?
Hallo Gitte,
der Fritz kommt wohl nicht in die Gänge, hier mal ein Brosamen aus meinem reichen Wissenschatz *g*
„Das geht auf keine Kuhhaut“ oder „wie aus Leder Schreibpapier wurde“
Der Sage nach entstand das Pergament durch die Eitelkeit eines ägyptischen Pharaos, der dem mysischen König Attalos kein Schilf-Papier (Papyrus) liefern wollte, um den Ruhm seiner grossen Bibliothek für sich zu behalten.
„Derowegen fassete Attalos seine Sinnen zusammen und erdachte die Art / wie man Kalb-, Schaf- und Ziegenfelle gerben sollte / dass man füglich darauf schreiben könne.“
So der Bericht eines alten Historikers.
Und, wie bereits erwähnt, stammt auch die Redensart „das geht auf keine Kuhhaut“ aus der Zeit des Pergamentes. Damit wollte man andeuten, dass selbst eine ganze Kuhhaut - die zweifellos etliche Pergamentseiten ergab - nicht genug Platz bot für die Niederschrift der betreffenden Geschichte.
*wink*
Rainer
ui!
Hallo Rainerle,
ja sowas gell, kommt der Fritz nicht in die Gänge …
Herzlichen Dank für die Erklärung! Endlich weiß ich auch das.
Außerdem hast Du mir ganz schöne neue alte Wörter beschert:
"Derowegen fassete Attalos seine Sinnen zusammen
Genial!
Schönen Abend noch oder gute Nacht halt
Gitte
Nicht in die Gänge! Das geht auf keine Kuhhaut!
Hallo Rainerle,
red doch der Gitte keine Mark in die Tasche!
Und was heißt hier, kommt nicht in die Gänge!
Ich habe den Röhrich geplündert, bearbeitet, eingerichtet, ergänzt, um einen wirklich gediegenen Text zur Kuhhaut und auf die Kuhhaut zu bringen.
Wenn das aber hier so belohnt wird, behalt ich den für mich und sende ihn nur nach wirklich dringenden Bettelbriefen an wirklich Interessierte.
Hallo Gitterle,
du hast ja schon darum gebeten, du kriegst den Text als Anhang per Email!
Und lass dir von Rainer keine Mark in die Tasche reden.
Gruß Fritz
keine Mark in die Tasche reden
Hallo Fritz,
danke für die wahnwitzig ausführliche Erklärung zur Kuhhaut . Das solltest Du als Ergänzung wirklich ins Brett noch stellen .
Ansonsten hab ich schon wieder was gelernt:
Keine Mark in die Tasche reden.
Sinngemäß raff ich das schon - aber genau nicht … ähm …
;o)
Gute Nacht
Gitte
Ansonsten hab ich schon wieder was gelernt:
Keine Mark in die Tasche reden.Sinngemäß raff ich das schon - aber genau nicht … ähm …
Kann der gar nicht, pfff.
Fordere ihn hiermit auf, das unter Beweis zu stellen und mir bis 20 Uhr 1000 Mark in die Tasche zu reden.
Schaun wir mal *g*
*wonk*
Rainer