Satzbau

Guten Tag allerseits,

Ist es môglich so einen Satz zu bauen:

Wie der urspr. Titel lautete, ist in diesem Roman der Zeitgeist" etwa wie die „Geschichte der öffentlichen Seele“.?

Danke im Voraus

dann kann man so was schreiben :

„er identifiziert sich mit ihm, jedesmal zum beispiel, dass er versucht zu blitzen/zu blitzen versucht?“

„Er ist der Allerhöchste, kurz ist er zum Gott erhebt“ oder „kurz: er ist zum Gott erhebet“.

„Der Kaiser zeigt, wer die Macht hat, während D. es anerkannt“. „es“ ist richtig oder soll hier „die“ heissen?

„D. erkannt den Kaiser als Kaiser an, während der Kaiser ihn als Unterten anerkannt“.

kann man sowas schreiben? :

„er identifiziert sich mit ihm, jedesmal zum beispiel, dass er
versucht zu blitzen/zu blitzen versucht?“

„er identifiziert sich mit ihm, zum Beispiel jedes Mal, wenn er
versucht zu blitzen / zu blitzen versucht?“ (beides am Schluß geht.)

Was meinst Du mit „blitzen“? „Blitzen“ steht im Deutschen üblicherweise für: „mit einer Straßenverkehrs-Tempokontrollanlage fotografieren“ (also seitens der Polizei).

Oder „blitzen“ beim Gewitter: „es hat geblitzt“.

„Er ist der Allerhöchste, kurz ist er zum Gott erhebt“ oder
„kurz: er ist zum Gott erhebet“.

kurz: „er ist zum Gott erhoben“. „Zum“ steht für „zu einem“! - es geht hier also um EINEN, nicht um „DEN Gott“.

„Der Kaiser zeigt, wer die Macht hat, während D. es
anerkannt“. „es“ ist richtig oder soll hier „die“ heissen?

„Der Kaiser zeigt, wer die Macht hat, während D. diese
anerkennt“. (Präsens!)

Besser wäre vielleicht: „Der Kaiser demonstrierte seine Macht, und D. erkannte sie an“. (Imperfekt!)

„D. erkannt den Kaiser als Kaiser an, während der Kaiser ihn
als Unterten anerkannt“.

„D. erkannte den Kaiser als solchen an, und der Kaiser ihn
als Untertan“.

Gruß, Uwe

Ist es môglich so einen Satz zu bauen:

Wie der urspr. Titel lautete, ist in diesem Roman der
Zeitgeist" etwa wie die „Geschichte der öffentlichen Seele“.?

Nein, das klingt unverständlich.

Besser wäre:

„Gemäß dem ursprünglichen Buchtitel erlangt in diesem Roman der Begriff ‚Zeitgeist‘ in etwa die Bedeutung: ‚Geschichte der öffentlichen Seele‘“.

Zufrieden? :wink:

LG, Uwe

Ist es môglich so einen Satz zu bauen:

Wie der urspr. Titel lautete, ist in diesem Roman der
Zeitgeist" etwa wie die „Geschichte der öffentlichen Seele“.?

Nein, das klingt unverständlich.

Besser wäre:

„Gemäß dem ursprünglichen Buchtitel erlangt in diesem Roman
der Begriff ‚Zeitgeist‘ in etwa die Bedeutung: ‚Geschichte der
öffentlichen Seele‘“.

Zufrieden? :wink:

lol! ja zufrieden! :smile:

nur, ist es „verständlicher“ wenn ich ein Verb hinzufüge, wie zum Beispiel: Wie der urspr. Titel lautete, ist in diesem Roman der

Zeitgeist" etwa unter die „Geschichte der öffentlichen Seele zu vertehen“ oder "Gemäss dem urspr. … zu verstehen?

LG, Uwe

nur, ist es „verständlicher“ wenn ich ein Verb hinzufüge, wie
zum Beispiel: Wie der urspr. Titel lautete, ist in diesem
Roman der

Nein, das klingt definitiv ungeschickt und ist mitnichten leichter verständlich.

LG, Uwe

Hallo!

Was meinst Du mit „blitzen“? „Blitzen“ steht im Deutschen
üblicherweise für: „mit einer
Straßenverkehrs-Tempokontrollanlage fotografieren“

Blitzen steht im Deutschen üblicherweise für „ein Blitzgerät am Fotoapparat benützen“, zum Beispiel: „Hast Du bei der Aufnahme geblitzt? Die ist ja total überbelichtet!“ Da die Polizei an ihren Fotoapparaten ebenfalls Blitzgeräte verwendet, ist dadurch eine zweite Bedeutung entstanden: „Ich wurde mit 80 geblitzt.“

„Der Kaiser zeigt, wer die Macht hat, während D. diese
anerkennt“. (Präsens!)

Besser wäre vielleicht: „Der Kaiser demonstrierte seine Macht,
und D. erkannte sie an“. (Imperfekt!)

„Demonstrieren“ halte ich (in Übereinstimmung mit Autoren wie Reiners oder Schneider) für ein stilistisch unschönes Wort, ebenso den Rückverweis durch das Demonstrativpronomen. Außerdem würde ich auf das „Während“ verzichten, dessen temporale Bedeutung mE hier zutrifft.

„Der Kaiser zeigte, wer die Macht hat, und D. erkannte sie an.“

„D. erkannte den Kaiser als solchen an, und der Kaiser ihn
als Untertan“.

Auch das „als solchen“ wird von den meisten Stilratgebern als unschön bezeichnet, ich würde den Kaiser wiederholen oder ersetzen. Die Wortwiederholung sehe ich hier als Stilmittel, also ähnlich wie bei „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“

„D. erkannte den Kaiser als Kaiser an, und der Kaiser ihn
als Untertan“.

„D. erkannte den Kaiser als Herrscher an, und der Kaiser ihn
als Untertan“.

Gruß,
Max

Vielen Dank!

ich habe heute erst erfahren, dass ich momentan noch keine Bewertungspunkte geben kann :frowning:… ich muss 2 monate lang Mitglieder Sein… bedanke mich aber sehr bei euch für die Hilfe!