Der Sohn meiner Freundin wird im November drei Jahre alt. Alle
Versuche dem Jungen die Windeln abzugewöhnen scheitern bisher. Er weiss zwar was alle auf Toilette machen, meidet sie aber. Wie kann man Alexander auf Toilette gehen beibringen? Kann es sein dass der Junge es ganz plötzlich einfach macht? Ab welchem Zeitpunkt ist sein Verhalten als „gestört“ anzusehen ?
Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und praktischen Ideen zu diesem Thema.
ich habe ein Problem mit den Anfragen: Das Kind einer Freundin dies und das.
Da kommt i.a. von Anfang an viel zu wenig Hintergrund, als dass ich eine Aussage dazu bringen könnte.
Der Sohn meiner Freundin wird im November drei Jahre alt. Alle
Versuche dem Jungen die Windeln abzugewöhnen scheitern bisher.
Er weiss zwar was alle auf Toilette machen, meidet sie aber.
Wie kann man Alexander auf Toilette gehen beibringen?
Tja, da gibt es nämlich eine ganze Latte von Möglichkeiten:
Was meinst Du denn mit „meidet die Toilette“. Wehrt er sich aktiv gegen das Ansinnen, eine solche aufzusuchen? Kann das in einem seltsamen Erlebnis liegen? Falls er sich nicht wehrt, dann die folgenden weiteren Fälle:
Es ist so kuschelig sich wickeln zu lassen.
Gibt es ein Gewschisterchen, das vermeintlich bevorzugt würde, wenn nur noch der/die Klenie gewickelt würde.
Hat die Freundin schon überhaupt mal mit Versuchen angefangen, den Knaben zum Toilette gehen zu bewegen, z.B. durch Windel weglassen und das „Gehen“ stattdessen üben?
Du siehst, es ist schwierig, aus Deine Aussage eine Antwort zu generieren.
wie Karin schon angedeutet hat: Was „normal“ oder auch nicht, ist auf die Ferne und überhaupt immer so eine Sache…
Wenn ein Kleinkind über längere Zeit sicher trocken war, dann aber wieder plötzlich gewickelt werden muss, dann erst läge ein Fall von „unnormal“ (grausliges Wort) vor. Aber die Betonungen liegen hier wirklich auf „längere Zeit“ und „sicher trocken“.
Wenn ein 3-jähriger ein Problem mit der Toilette hat, dann gäbe es folgende Möglichkeiten:
In der Toilette könnten kleine Monster wohnen, deshalb sollte Mami ein Töpfchen bevorzugen.
Wickeln ist doch sowieso viel schöner. Also wäre der Versuch mit diesen Lernwindelhöschen möglicherweise sinnvoll, weil das Kind sich diese selbst hoch-/runterziehen kann, außerdem merkt es sofort, dass was in der Hose ist, und das ist voll unangenehm.
Bloß nicht immer dieses übertriebene Trara von wegen Windel oder nicht! Trockengeworden ist wohl noch so ziemlich jeder. Der eine früher, der andere später. Und kleine Jungs haben da so eine innere Uhr, die oft ein kleines bisschen langsamer tickt.
Ich rate also zu Ruhe und Gelassenheit. Außerdem kann man ihn ja schon selbst fragen, wie er es „schöner“ findet.
Unser Großer war mit drei komplett sauber, auch über Nacht, wollte aber zum Kacken immer eine Windel haben. Wenn er also groß mußte, kam er an und fragte nach einer Windel, kackte und wollte die Windel wieder ausgezogen kriegen.
Das ging so lange, bis ein gleichaltriger Freund zu Besuch da war und das mitkriegte. Irgendwie muß er ihn damit aufgezogen haben, auf jeden Fall war das Thema Windel seit diesem Tag komplett vom Tisch.
Der Zweite war mit 2 1/2 komplett sauber, aber manchmal ist er so ins Spielen Vertieft, daß er in die Hose strullert, das große Geschäft ist ihm bisher noch nicht in die Hose gegangen. Alleridngs ist es in den letzten Tagen einige male passiert, daß er nachts in Bett gestrullert hat, obwohl wir keinen äußeren Grund festgestellt haben.
Wie Du siehst, ist es noch voll im grünen Bereich, wenn ein Kind mit 3 noch eine Windel haben will.
Hallo,
ich wollte nur bestaetigen. Und auch Erfahrenswerte beisteuern. Unser Grosser war mit 3 1/2 von heute auf morgen trocken, tag und nachts. Noch eine Woche hat er keinerlei Anzeichen gegeben, das ihn das Thema ueberhaupt interessiert. (Ich weigerte mich, sehr zum Staunen der Nachbarn das allseits beliebte „potty training“ einzufuehren). Der Kleinere zog kurz nach seinem zweiten Geburtstag seine Windeln aus - auch ohne dahingehend angehalten worden zu sein - aber nur tagsueber, nachts brauchte er sie noch. Die brauchte er noch bis er sieben war und bereits ein Schulkind. Er schlief einfach so fest (und er trank schon immer viel, was ja gut ist), er hat es nicht gemerkt. Das haben wir dann doch mit „Training“ in den Griff gekriegt (bevor wir schlafen gingen, ihn nochmal im Halbschlaf zur Toilette gefuehrt), aber das hat fast ein Jahr gedauert. Und eigentlich haben wir das nur gemacht,weil wir keine Windeln mehr gefunden haben, die ihm passten.
Wie gesagt (aber das muss Eltern wohl immer wieder neu gesagt werden): ‚normal‘, das sind ziemlich grosse Unterschiede.
Hallo Andrea.
Mein 2 1/2 - jähriger hat seinem großen Bruder (4) beigebracht, wie das so geht. Der hatte den Gebrauch der Toilette noch nicht für sich entdeckt.
Das kommt von selbst, und wie du an anderen Antworten siehst, trägt das Umfeld dazu bei. Irgendwann wirds nämlich peinlich, wenns immer noch nicht klappt.
Gruß
W.
Der Sohn meiner Freundin wird im November drei Jahre alt. Alle
Versuche dem Jungen die Windeln abzugewöhnen scheitern bisher.
ich weiß…es kann schon arg nervtötend sein.
ich kam mit versprechungen…drohungen…lobesreden…schimpfen…das kind einige zeit in seinen versch****** windeln rumlaufen zu lassen…alles schlug fehl!
Wie kann man Alexander auf Toilette gehen beibringen?
überhaupt nicht.
Ab
welchem Zeitpunkt ist sein Verhalten als „gestört“ anzusehen ?
das kann man so nicht sagen. mein kinderarzt sagte mir mal, daß jedes kind sich die zeit zum „sauberwerden“ nimmt, die es braucht. manche kinder brauchen dazu 5 (!) jahre, was auch noch „normal“ sei.
Ich freue mich auf Ihre Erfahrungen und praktischen Ideen zu
diesem Thema.
als mein sohn 4,5 jahre war, hatte ich allerdings die faxen reichlich dicke und in meiner „verzweiflung“ (schließlich ist es ja auch unangenehm, ein schon relativ großes kind in der öffentlichkeit zu wickeln und sich dann die klugen ratschläge irgendwelcher verschrobenen omis anzuhören und immer eine windel und feuchttücher in ne handtasche quetschen zu müssen, um auf alles vorbereitet zu sein!) dachte ich mir eine geschichte aus:
nach erledigtem (großem) geschäft, beim öffnen der windel sagte ich plötzlich ganz erschrocken: „ach du lieber himmel, da habe ich doch eben ein popo-vieh gesehen. hats dich in den po gebissen?“ mein sohn darauf: „WAAAAS? IIIIIHHHH…mama! wo isses? wo isses?“ ich: „keine ahnung, es war so schnell! wenn du auf die toilette gehen würdest, wäre es ins klo geplumpst!“ nach längerem nachdenken meines sohnes und als es ihn wieder drückte, meinte er nur: " du mama, kommste mal mit aufs klo?" BINGO, dachte ich mir! super!..tja, und seitdem geht er „wie große jungs“
(nein, das kind hat keinen psychischen schaden genommen, hat keine aversionen gegen irgendwelche „viecher“ und ist auch sonst ganz normal )
Unser Sohn war erst mit 3 Jahren und 7 Monaten trocken. Ich hatte das Gefühl, dass, je mehr wir auf ihn einredeten, es umso weniger nützte! Er kam mit 3 1/2 Jahren nach den Sommerferien in den Kindergarten (zuvor aus Kapazitätsgründen nur an zwei Nachmittagen/Woche). Meine Frau musste sich allerdings verpflichten - wir wohnen um die Ecke -, ihn zu holen, falls er die Hosen voll gemacht hätte. Dies kam aber nicht vor und nach wenigen Wochen wollte er dann die Windeln ablegen. Es kommt aber auch noch heute, ein Jahr später vor, dass was beim Spielen in die Hosen geht, weshalb wir ihn immer wieder daran erinnern, ob er nicht aufs Klo muss.
also da fällt mir ganz spontan meine mittlerweile erwachsene tochter ein.
als sie damals 2 1/2 war, wollte sie plötzlich keine windeln mehr anziehen, obwohl sie diese noch brauchte.
ich ließ mich „überreden“. Daraufhin pinkelte sie mehrmals auf den teppichboden.
ich erklärte ihr, dass das natürlich nicht zu akzeptieren sei, sie m ü s s e jetzt eben wieder eine windel anziehen. nur wenige tage später zog sie sich selbst die windel aus und ging zur toilette.