Sauerkirschen - und was mach ich damit?

Hallo Leute,

in unserem im Frühjahr „bezogenen“ Kleingarten prankt eine Sauerkirsche, worüber ich an sich schon nicht sonderlich erfreut war. Jetzt habe ich die roten Kullerchen zu Hause liegen und weiß nicht, was ich damit machen soll. Am liebsten wäre mir Kirschsaft zum trinken und die Kirschen dann in die Biotonne.
Allerdings habe ich nur einen Schnellkochtopf. Kann ich damit was anstellen? Wer weiß ein Rezept? Oder habt ihr eine Idee, was ich sonst noch mit den Kirschen machen könnte, ohne sie weg zu werfen? Konfitüre mag ich nicht daraus herstellen.

Danke
Katrin

aus Sauerkirschen mit etwas Zimt und Wiskey schmeckt super!
Rezept kann ich bei Bedarf heraussuchen.

Andere Variante: verschenke deine Kirschen doch einfach.

Gruß Ima

Das Einfachste: Kirschen mit Zucker nach Geschmack und bischen Wasser (ca 0,2 l auf Kilo Kirschen) in Topf werfen, Deckel drauf, je nach Menge etwa zwanzig Minuten vor sich hin köcheln lassen. (Mit Schnellkochtöpfen hab ich das noch nicht ausprobiert) Die Kirschen platzen auf und der Saft tritt aus. Topfinhalt durch ein feinmaschiges Drahtsieb kippen. > Kirschsaft. Wenn er länger haltbar sein soll, Ein Päckchen Einmachhilfe auf fünf Liter in den heißen Saft rühren und in heißgespülte Mineralwasserflaschen o.a. fest verschliessbare abfüllen. Gruß
Andrea

quark mit sahne (oder milch) cremig rühren, etwas zucker und zitronensaft einrühren. entkernte krischen rein…

lecker lecker
tobias

Das werd ich machen. Danke :smile:

Das Einfachste: Kirschen mit Zucker nach Geschmack und bischen
Wasser (ca 0,2 l auf Kilo Kirschen) in Topf werfen, Deckel
drauf, je nach Menge etwa zwanzig Minuten vor sich hin köcheln
lassen…

Hallo Katrin,

also bei uns übernehmen die Nachbarn das Pflücken, wenn meine Ma dafür Berge von Donauwellen daraus bäckt. Und auch bei uns in der Familie zieht es alle wieder heimwärts, wenn die Dinger angesagt sind. Rezepte hierzu gibt es viele und es gibt auch noch einen anderen Namen für den Kuchen: Schneewittchenkuchen. Bei uns sieht das Rezept, für das die Nachbarschaft anrückt, wie folgt aus:

Ausreichende Menge Bisquitteig für ein Backblech machen, eine Häfte mit Kakao dunkel färben. Helle Teighälfte auf das gefettete Blech streichen, dunkle darüber geben. Entsteinte Sauerkirschen locker auf dem Teig verteilen (nicht eng an eng aber auch nicht zu wenig). Kuchen abbacken. Die Kirschen sinken ein wenig ein und sorgen für eine gewisse Wellenform zwischen den Teigschichten (daher der Name). Kuchen auskühlen lassen.

Meanwhile eine klassiche Buttercreme aus Vanillepudding und Butter herstellen. Diese dann auf den erkalteten Kuchen streichen (Je nach Kalorienbedarf zwischen 0,5 und 1cm). Zum Schluss obendrauf noch eine Schicht dunkle Kuvertüre (nicht zu dünn; die Variante mit Kakaopulver ist was für Warmduscher). Kuvertüre fest werden lassen.

Mein Tipp, Kuchen bei schönem Sommerwetter gut gekühlt servieren.

  1. Tipp, Bei sehr saftigen Kirschen diese vor dem verteilen auf dem Teig abtropfen lassen und in Stärkemehl wenden. Dann sinken sie nicht durch.

Gruß vom Wiz, der schon mal ein Blech alleine verdrücken könnte.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Leute,

Hallo Katrin,
die folgenden anmerkungen musst Du in diesem Zusammenhang sehen: wir lieben Sauerkirschen, haben einen jungen Baum in den Garten gepfalnzt und wohnen in einer Region, in der die SDpitzedürre unausrottbar ist…

in unserem im Frühjahr „bezogenen“ Kleingarten prankt eine
Sauerkirsche, worüber ich an sich schon nicht sonderlich
erfreut war.

?!?

Jetzt habe ich die roten Kullerchen zu Hause

liegen und weiß nicht, was ich damit machen soll.

Ich fass es nicht…

Am liebsten

wäre mir Kirschsaft zum trinken und die Kirschen dann in die
Biotonne.

NeinNNNNNNN!!!

  1. Marmelade, auch ruhig schlicht, oder nur mit einem schuss Rum, kurz vor Schluss dazugeben.
  2. Waschen, entsteinen/entstielen und in Gefriedosen packen; etwas Zucker dazu und einfrieren. Bei Bedarf Tortenböden mit aufgetauten Kirschen belegen. Hmmmmm!! (Unser Familien-Standardgeburtstagskuchen)

Bitte bitte nicht wegwerfen. Bitte schicke sie uns zu, wenn Du zuviel hast.

Viele Grüsse und vielleicht kommt noch der Appetit auf Sauerkirschen,
Deborah *die zu weit weg von Chemnitz wohnt* *schnief*

Liebe Deborah,

liebend gern würde ich dir die Kirschen zukommen lassen.
Ich hab erstmal 1 gr. Korb voll abgenommen, der Rest hängt noch dunkelrot am Baum und wird wohl vergammeln. Ja, das ist schade, ich weiß :smile: Aber ich kann an das Zeug nicht ran in fester Form.
Bei Süsskirschen dagegen kann ich mich in keinster Weise bremsen und habe dieses Jahr mindestens 5 Kilo allein gegessen. Naja…bis ich dann mal einer Made relativ nahe kam, da hab ich dann erstmal aufgehört :smile:

Katrin

Prozentiges

Schau mal, was ich weiter unten unter "Schwarze Johannisbeeren
geschrieben habe. Mach dasselbe, nur mit Kirschwasser als
Grundbasis. Kischen abzupfen, leicht quetschen, Kern drinlassen.
Nach einigen Wochen Ziehen entweder so geniessen oder etwas
zuckern.
Probier’s aus, es macht kaum Arbeit, es schmeckt wunderbar, und
es hält sich nahezu unbegrenzt (lässt sich auch wunderbnar
verschenken).
Vile Spaß
Bolo

Hallo Bolo,

danke für die Antwort. Aber kein Mensch aus unserer ganzen Familie trinkt so etwas hochprozentiges. Also könnte ich es nicht mal verschenken. Ich kenne also keine „Trinker“ *bg*

Katrin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Abnehmer

Hallo Bolo,

danke für die Antwort. Aber kein Mensch aus unserer ganzen
Familie trinkt so etwas hochprozentiges. Also könnte ich es
nicht mal verschenken. Ich kenne also keine „Trinker“ *bg*

Nach diesem Prozess ist das Gebräu nicht mehr hoch-, sondern nur
noch -prozentig *ggg*.
Und es ist nahezu unbegrenzt haltbar. In nette kleine Fläschchen
gefüllt, kannst Du es beispielsweise einem Basar für gute Zwecke
spenden – oder im Zweifel mir zukommen lassen … *ggggggg*
Ciao,
Bolo

Hi,

wir waren mal in einem franz. Lokal und haben dort Entenbrust in einer Sauerkirschsoße (mit Kartoffelgratin und Gemüse) gegessen.

Das war wirklich lecker (aber etwas gewöhnungsbedürftig).

Das Rezept kenne ich leider nicht.

MfG
Michael