Saugen und säugen

Schön!

Aber ein Beispiel dafür:

_So würde ich das nicht sagen, denn es kann ja durchaus auch etwas/jemand gesaugt bzw. gesogen und nicht nur gesäugt „werden“. Das kann sowohl den passiv als auch den aktiv Beteiligten sogar Spaß machen!

Glaub mir, ich kenn mich da aus!_

bist du schuldig geblieben.

Also nun nenne doch Ross und Reiter, sprich Tacheles, lass die Katze aus dem Sack, erkläre dich, rück raus damit, lass die Hosen runter, leg die Fakten auf den Tisch, lass dir in die Karten schauen, sprich oder sche… Buchstaben!

Ich bin wirklich gespannt! :wink:
Fritz

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Ob’s dem Staub nun Spaß macht, entzieht sich meiner Erfahrung, aber gesaugt oder aufgesaugt (vom Staubsauger) wird er doch gewiss, wenn auch nicht gesäugt …

Also ist „saugen“ ein transitives Verb!

Besten Gruß, Wolfgang

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Hallo Wolfgang, hallo Fritz,

Also ist „saugen“ ein transitives Verb!

… genau das meinte ich, genauso wie „tränken“ und „trinken“ beide transitiv sind.

Trotz schwerer Geburt (warum sagt man eigentlich nicht „schwere Niederkunft“?) rührt mein frühkindliches Trauma übrigens nicht von einer Saugglocke, denn das wäre wirklich kein Spaß für die Beteiligten gewesen.

Habt ihr gesehen? In den Supermärkten gibt es jetzt schon überall wieder Spezialartikel für das nahende Fest „Mariä unbefleckte Niederkunft“. „Niederkommen“ ist übrigens im Unterschied zu „gebären“ tatsächlich intransitiv. Da man sich den Vorgang aber in aller Regel nicht so detailliert ausmalen will, fragt man meistens nur im Zustandspassiv „Wo bist du geboren“ und nicht „Wo bist du geboren worden“ (Vorgangspassiv).

Gruß Gernot

Hallo, Gernot und Fritz!

Im Übrigen: Wenn ich richtig lesen kann, enthält doch auch der oben zitierte Artikel aus dem DUDEN-Universalbuch zur Genüge Belege mit einem Akkusativobjekt!

Auf einem anderen Blatt mag stehen, dass statistisch betrachtet, die intransitiv v e r w e n d e t e n Beispiele wahrscheinlich überwiegen. Das Objekt ist dann inkorporiert, eventuell situationsabhängig. Was saugt man schon im Zimmer außer Staub oder aus der Flasche Flüssigkeit mit dem Röhrchen, und Letzteres schlürft man noch viel öfter :wink:!?

Gruß, Wolfgang

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Hallo Wolfgang!

Im Übrigen: Wenn ich richtig lesen kann, enthält doch auch der
oben zitierte Artikel aus dem DUDEN-Universalbuch zur Genüge
Belege mit einem Akkusativobjekt!

Dass ein Verb ein Akkusativobjekt (eine Akkusativergänzumg) haben kann, heißt ja noch lange nicht, dass es transitiv ist.

Den Satz „Das Erdbeben kostete viele Menschen das Leben“ kannst du nicht ins Passiv setzen, im Unterschied zu dem Satz „Er kostete den Wein“. Es gibt zwei Verben „kosten“ mit unterschiedlicher Bedeutung, eines intransitiv, das andere transitiv.

Gruß Gernot

Hallo, Gernot!

Du hast Recht, aber die Beispiele aus dem DUDEN-Wörterbuch sind dennoch transitiv!
*grins* (Gibts da auch ein Smiley dafür? Vor zwei oder drei Jahren hätte ich mich von dem Zeug noch schärfstens distanziert! :-/)

Gruß, Wolfgang

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Hallo Wolfgang!

*grins* (Gibts da auch ein Smiley dafür?

:wink: *LOL* *ROFL*

Vor zwei oder drei
Jahren hätte ich mich von dem Zeug noch schärfstens
distanziert! :-/)

So lange bin ich ja nun mittlerweile auch in Foren unterwegs. Trotzdem widerstehe ich meist der Smiley-Versuchung, auch wenn ich selbst sogar schon Smileys für ein Forum als GIF animiert habe, die dort bei Eingabe einer bestimmten Zeichenfolge als Bilder in den Fließtext eingesetzt werden.

Den Zwinkersmiley :wink: setze ich als einzigen manchmal (selten). Ich hoffe es kommt trotzdem/gerade deswegen, weil ich es mir so umständlich mache, rüber, dass ich auch ein Herz habe.

Gruß Gernot

http://www.sprachlernspiele.de/wewewa/smileys.html