Ich habe eine B2 Gleichrichter mit R-L Last simuliert und nun
moechte ich mit Hilfe von saugkreisen ( genauer gesagt eine Reiheschaltung von einer Drosselspule und einem Kondensator) die 3.Oberschwingung des Netzstromes (f=150 Hz) eliminieren. Um nun L und C zu bestimmen, gehe ich folgendermassen vor: Ich muss annehmen, dass die gesammte impedanz von diesem Saugkreis (Z= ZL+ZC) gleich null bei f=150Hz sein muss. Ich komme zur Gleichung XL=XC und daraus 1/C=887364*L, nun nehme ich einen beliebigen wert fuer L und rechne daraus C. Klappt aber nicht, der effectivwert von der 3.Oberschwingung bleibt unveraendert.
Hallo,
wo misst Du denn Deine dritte Oberwelle? Hast Du auch den evt. nicht vorhandenen Innenwiderstand (=0Ohm) Deiner Quelle berücksichtigt, der Deinen Saugkreis mit unendlichem Strom beaufschlagt?
Gruß
loderunner
Ich habe eine B2 Gleichrichter mit R-L Last simuliert und nun
moechte ich mit Hilfe von saugkreisen ( genauer gesagt eine
Reiheschaltung von einer Drosselspule und einem Kondensator)
die 3.Oberschwingung des Netzstromes (f=150 Hz) eliminieren.
Hallo
Ich kenne Sperrkreise für einzelne Frequenzen, und dann gibts noch Netzfilter, mit denen man Störungen aus dem, bzw. Störungen in das Netz unterdrücken kann.
Bei Geräten mit Thyristoren braucht man unter Umständen eine gute Netzfilterung.
(Kenntnisse aus Hobby)
Matthias
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In meinem Simulationsmodel benutze ich ideale Spannungsquelle
Dann kann Dein Kreis saugen, wie er will - die Spannungsquelle wird IMMER genügend nachliefern, so dass die Spannung konstant bleibt.
Ein Saugkreis wirkt dadurch, dass er eine Wechselspannung bestimmter Frequenz kurzschließt. Überleg Dir also bei Deinem Schaltbild, was für diese Frequenz genau passiert - wo welcher Strom fließt und wo welche Spannung anliegt. Wenn er also parallel zum Ausgang angeschlossen ist, liegt die gesamte Störspannung am Innenwiderstand der Quelle an. Wenn diese keinen hat… genau, dann ist der Kreis wirkungslos. Jedes Filter muss man von der Impedanz her an Quelle und Verbraucher anpassen.
Ach ja: den Saugkreis hast Du doch wohl für die Dich interessierende Oberwelle ausgelegt und nicht für eine andere oder gar die Grundwelle?
Ach ja: den Saugkreis hast Du doch wohl für die Dich
interessierende Oberwelle ausgelegt und nicht für eine andere
oder gar die Grundwelle?
Richtig…
Wenn du dir das Sim.model, das wolfgang (siehe oben) mir empfohlen hat (erster Link) anschaust, siehst du, dass in dem Model auch ideal Spannungsquelle benutzt wird trotzdem saugen die instalierten Saugkreise die entspr. Oberwelle sehr wirksam. Bei der Berechnung von XL und Xc der einzelnen Saugkreise findet man, dass mein Ansatz (Also XL muss XC gleichen) auch erfuellt ist. Ich wundere mich, dass man nicht beliebige Werte fuer C und L waehlen kann obwohl die daraus resul. XL gleich XC. ist.
Also C muss im Bereich von uF und L im Bereich von mH sein
Servus!
Schau dir das Schaltbild nochmal genauer an - ich seh da noch ein LN. Und das sieht sehr verdächtig nach einer Impedanz des Netzes / der vorgeschalteten Quelle aus. Du weißt: ideale Quelle (mit Z = 0) und Impedanz gibt eine reale Quelle. Und erst danach werden die Netzgrößen gemessen …
Auf dieses LN ist übrigens auch der Saugkreis (Sk) mit abgestimmt. Die wirksame Impedanz des SK muss für die jeweilige Frequenz deutlich geringer sein als die wirksame Impedanz des vorgeschalteten Netzwerks. Besteht das vorgeschaltete Netz nur aus einer idealen Spannungsquelle ohne Innenwiderstand, schließt du so deinen Sk kurz …
Mal abgesehen davon sind die genannten SK-Bauteile in diesen Dimensionen Standart-Bauteile und als solche leicht erhältlich. Wenn du besondere Spulen wickeln musst oder sogar eine bestimmte Kapazität basteln lassen musst, wird’s sehr schnell sehr teuer …
Gruß
peherr
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