Guten Tag,
ich bin neu hier, und finde die möglichkeit hier auf ein riesiges wissen zurück zu greifen sehr toll 
Also mein Titel wird euch bestimmt verwirren, aber es ist ziemlich verpackt.
Nun zum Thema,
Ich möchte eine Sauna Anlage ergründen und möchte mich über meine möglichkeiten informieren.
Ich komme ursrünglich aus Kasachstan, und dort war die „Banja“ sehr beliebt, und war in vielen Haushalten verfügbar, hier gibt es zwar in den meisten schwimmbädern sauna’s aber denn auch nur finnische sauna’s. Und ich wollte in einem kleinen ort ein gründstück suchen und dort ein kleines haus bauen, sollte eine normale sauna und eine banja drinne sein, ein pool, zum abkühlen, ein ruheraum und ein massage „räumchen“, den mein vater ist gelernter masseur und könnte sozusagen sich bisschn taschengeld verdienen
(frage hierzu, wie macht er das mit dem hauptberuf? sollte für ihn fragen). So, gedacht war auch ein 2ter stock wo man einen aufenthalts raum findet billiard und son kram halt, partyraum könnte man es auch nennen. Frage zum gründstück, ist es wichtig eine gewerbeimmobilie zu finden? denn es war gedacht, wenn das geschäft läuft dort ein haus, für uns zu bauen :?.
Wie ist das mit der Existensgründung? Wie stelle ich dass vor? UND welche unterstützung vom vater staat kriege ich? sowas wie ein ichAG zuschuss? fragen über fragen 
ich hoffe ihr könnt mir helfen
Hi !
Es gibt Gegenden in Deutschland, da gehen die Leute gerne in die Sauna und es gibt Gegenden, da ist die Sauna quasi ausgestorben.
Aus deiner Visitenkarte entnehme ich, dass du in Hamburg wohnst. Wenn du wissen möchtest, wie es derzeit um das Betreiben von Privatsaunen in der Hamburger Region bestellt ist, empfehle ich dir mal ein Gespräch mit dem Inhaber der Sauna in Ellerhoop (10km nördlich von Pinneberg). Soweit mir bekannt, hatte er sogar vor, seinen Betrieb zu verkaufen.
Dort wirst du zusammenfassend etwa folgendes erfahren: Es ist zwar richtig, dass auf der Wellness-Welle auch immer mehr Menschen die Sauna (wieder-)entdecken. Für die kleinen Saunen aber ist das Problem, dass diese Menschen in die großen Spaßbäder gehen. Vor allem der Nachwuchs braucht neben der Ruhe der Sauna auch immer noch Bespaßung.
In kleineren Saunen in der Hamburger Region ist seit dem Boom (bis etwa 2002) ein jährlicher Umsatzrückgang zwischen 5% und 10% als normal anzusehen, während die Kosten (Energie, Verpflegung) kontinuierlich steigen.
Neben solchen betriebswitschaftlichen Fragen (rechnet sich das Vorhaben oder nicht) stellen sich auch ein paar rechtliche Fragen. Diese betreffen zum Einen persönliche und zum Anderen sachliche Voraussetzungen.
So war es vor einiger Zeit noch Pflicht, dass die Sauna von einem Sauna-Meister betrieben wird. Man musste also eine separate Ausbildung absolviert haben. Ob es diese Verpflichtung noch gibt, weiß ich nicht, kann aber sicherlich beim Saunaverband (http://www.saunaverband.de/) erfragt werden.
Daneben musste auch das Gewerbeamt eine Konzession für den Betrieb der Sauna erteilen. Auch hier ist mir nicht bekannt, ob diese Regelung weiterhin gilt und/oder ob sie in anderen Gemeinden von anderen Ämtern ausgestellt wird.
BARUL76