Scannen von Zeitungsartikeln

Hi,

ich als Super-DAU weiß noch nicht mal, ob ich im richtigen Brett bin… nun denn.

Ich scanne Zeitungsartikel ein und will sie verschicken - das scheint zunächst simpel. Aaber: das sind dann immer riesen Dateien und mein blödes Outlook behauptet dann, er/sie/es könne es wegen der Größe der Datei nicht verschicken.

Meine Frage ist nun: Wie kann ich Zeitungsartikel kopieren/scannen oder was auch immer, um sie problemlos vermailen kann???

Sehr, sehr dankbar für Tipps,

Anja

Hi,

ich als Super-DAU weiß noch nicht mal, ob ich im richtigen
Brett bin… nun denn.

Ich scanne Zeitungsartikel ein und will sie verschicken - das
scheint zunächst simpel. Aaber: das sind dann immer riesen
Dateien und mein blödes Outlook behauptet dann, er/sie/es
könne es wegen der Größe der Datei nicht verschicken.

Welche Dateigröße haben die Dateien denn?

Hallo Anja!

…ob ich im richtigen Brett bin…

Ja, bist Du!

Ich scanne Zeitungsartikel ein und will sie verschicken - das
scheint zunächst simpel. Aaber: das sind dann immer riesen
Dateien und mein blödes Outlook …

Wo Du Recht hast, hast Du Recht! *g

…behauptet dann, er/sie/es
könne es wegen der Größe der Datei nicht verschicken.

Dann sind das sicher Dateien, die locker über 10 MB groß sind. Das ist natürlich zu viel oder gar viel zu viel; aber von der Dateigröße ist das auch nicht nötig. Ich erklär’s Dir gerne:

Meine Frage ist nun: Wie kann ich Zeitungsartikel
kopieren/scannen oder was auch immer, um sie problemlos
vermailen kann???

Ich weiß nicht, welche(s) Programm(e) Du verwendest zum Scannen, wie Du speicherst usw. Deshalb halte ich mich erst 'mal an allgemeine Regeln:

Dein Scanner kann sicher mit einer physikalischen Auflösung von 600 PPI/DPI (Pixel/Dots per inch = pro 2,54 Zentimeter) scannen - oder auch mehr. Das ergibt natürlich riesen Dateien.

Eine für’s Homeoffice akzeptable Auflösung sind m.E. 300 DPI. Da dies über die Fläche gerechnet wird, ist der Roh-Scan ggüb. 600 DPI nur ein Viertel so groß.

Dann speicherst Du den Scan am besten im JPEG-Format (*.jpg, *.jpeg). Bei allen gängigen Bildbearbeitungsprogrammen kannst Du beim „Speichern unter…“ Optionen mit angeben. Dort wählst Du eine Kompressionsstärke zwischen 5 und 25% (reduziert die individuelle Pixelinformation, sprich Qualität auf 95% bis 75%). 75 Prozent JPEG-Qualtiät komprimiert z.B. einen 10-MB-Zeitungsartikel auf sagen wir etwa 2,5 bis 3,5 MB. Und die Qualität halte ich dabei auch für ausreichend gut. Es ist noch gut lesbar. Und ein Tintenstrahldrucker liefert (bei 300 DPI) noch recht gute Ergebnisse in der Reproduktion auf Normalpapier.

Wenn Du (noch) über keine leistungsfähige Bildbearbeitungssoftware verfügst, kann ich Dir z.B. „IrfanView“ empfehlen. (Ansonsten: welche verwendest Du?) Dort, also bei IrfanView, kannst Du über Schieberegler die Kompressionsstärke für JPEG-Bilder wie erwähnt einstellen.
Und Du kannst mit dem Progrämmelchen auch direkt den Scanner ansprechen. Also: alles in ein Programm, weißt Du! :wink:
Siehe: http://www.irfanview.com/

Sehr, sehr dankbar für Tipps,

Weitere Fragen?
(Das Thema wäre noch lange nicht zu Ende…)

Liebe Grüße und gutes Gelingen!

DannyFox64

Hallo Anja.

Zeitunsartikel scannt man am besten im SchwarzWeiss- oder Graumodus und nicht in zu hoher Auflösung. 200 dpi sollten eigentlich langen. Dann werden auch die Grafiken nicht zu gross ( was heisst bei dir eigentlich gross ? ) .
Suche bitte auch hier mal im Archiv, diese Frage wurde schon mehrmals gestellt und beantwortet.

Gruss
DiBo

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Sehr, sehr dankbar für Tipps,

Na denn:

Wenn du eine Digitalkamera hast, fotografiere die Artikel.
Zum einen geht es superschnell und ausserdem kannst du in der Kameraeinstellung bereits eine Dateigrösse vorgeben.

Du wirst staunen was für eine ausgezeichnete Qualität du erreichst!

Klappts?

Viel Spass und Erfolg
Stefan

Wenn die Artikel später am Bildschirm angeschaut werden sollen kannst du dieses ganze dpi-Gedöns eigentlich getrost vergessen. Wichtig ist nur, wieviel pixel x pixel deine Files haben. Gängige Bildschirmauflösung ist z.B. 1024x768 pixel.

Also scanne das Zeug ruhig mal hochauflösend ein und rechne bzw. schneide dir die Bilder dann so zurecht, dass sie von der Breite her ungefähr bei 800, 900 oder 1000 pixel liegen. Du musst natürlich auch ein bissel rumprobieren, wie die Qualität und Lesbarkeit wird. Anschliessend das ganze noch als Graustufenmodus wandeln und im JPEG Format mit leichter Komprimierung abspeichern.

Durch das hochauflösende Einscannen und kleinerrechnen verschwinden auch meist sog. „Moire“ - Bildung von gerasterten Vorlagen.

Danke
an alle…

habe einen Zeitungsartikel probehalber wie empfohlen einfach abfotografiert - hat hervorragend geklappt.

Und nebenbei selbst entdeckt: wenn ich den gescannten Artikel als Datei in Word einfüge und so als Anhang schicke, dann funktioniert’s auch.

Schönen Tach Euch,

Anja