Scanner ausgereizt - Platte voll?

Hallo,

ich habe 'mal aus Spaß eine Grafik mit maximaler Auflösung (9600 dpi, 24 bit color) eingescannt und einen Schock bekommen:
Das Programm teilte mir mit, die Platt sei zu klein! Da ich noch 30 Gigabytes frei habe, halte ich das für einen schlechten Scherz. Ein Prescan mit 4800 dpi bei gleicher Farbtiefe meldete eine Grafik-größe von 6 GB (in Worten SECHS GIGA-BYTES!!!) ISt das wahr? Können Grafiken solch exorbitante Speicherorgien verursachen?? Bitte um Kommentare.

Gruss,
Hans W. Walther

Das ist schon ganz normal
Aus Erfahrung weiß ich, daß ein A4 Blatt mit 600 DPI gescannt
schon ein Bitmap mit über 50 Mb verursacht.
Dann glt natürlich doppelte Auflösung = vierfache Datenmenge

Bei 9600 DPI werden also ca. 9600 x 9600 x 4 Bytes pro
Quadratzoll fabriziert (DPI = dots per Inch , 1 Inch = 2,54 cm)
Das sind also pro Quadratzoll ca. 370Mb oder fast 60Mb pro cm³.

Abgesehen davon macht es außer beim scannen von Dias nicht viel
Sinn, über 300 DPI zu gehen. Nur zum Vergrößern von Details
einer sehr guten Vorlage lohnen mal 600 oder 1200 DPI.
Bei Dias sind eben 1200…2400 DPI ganz sinnvoll, um gute
Qualität rauszuholen.

Die 9600 DPI eines normalen Scanners sind sowieso nur
interpolierte Auflösung, die aus einer reinen optischen
Auflösung von 600… 2400DPI (je nach Typ) hochgerechnet werden.

Mehr als Datenmüll kommt dabei aber sowieso kaum raus.
Denn Beweis für die Sinnlosigkeit solcher Werbeaussagen
hast Du ja jetzt selber ausprobiert.

Gruß Uwi

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hi
da es nur aus spass war wirst du ja damit leben können. da diese auflösung vermutlich eh interpoliert ist ziemlich sinnlos. die hohen auflösungen sind auch nicht für a4 vorlagen gedacht sondern wohl eher für kleine (kb oder MF) filmvorlagen.
die gescannte auflösung braucht nicht grösser zu sein als die für die ausgabe des druckers benötigte. 300 - 600 dpi reichen durchaus aus.
hh

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