Rainers Idee ist doch, dass das fiktive Programm das Original
und Kopie kennt.
Und genau hier liegt der Denkfehler … keine noch so ausgereifte Soft- oder Hardware weiss „automatisch“ was man von ihr will. D.h. sie muss mit Referenzwerten gefüttert werden. Um ihr diese beizubringen muss ebenfalls vorher getestet werden.
Ein kreativer Ansatz ja vielleicht … aber fern jeder technisch fundierten Grundlage. Jede Hardware (auch wenn sie baugleich ist) hat leichte Differenzen/Toleranzen. Man kann nicht einfach ein Gerät anschließen oder eine Software isntallieren ein Profil auswählen und loslegen. Ein CM basierter workflow bzw. das Abgleichen von Ein- und Ausgabegerät (Hard- und softwareseitig) muss immer erst einmal eingerichtet werden.
Ich hab 1986 meine Lehre als Druckformenhersteller begonnen und bin seither immer im grafischen Gewerbe tätig (Druckereien, Reproanstalten, Werbeagenturen) gewesen. Was hab ich in den Jahren nicht alles an Testphasen an den unterschiedlichsten Geräten und Produktionsprozessen miterlebt. Farbverbindliche Wiedergabe von einem auf das andere Medium bzw. eine Normung zwischen Ein- und Ausgabe war schon immer DAS Thema.
Wenn ihr tatsächlich eine Software finden solltet, die man einfach installiert, startet und die dann ohne Referenz und Kontrolle/Steuerung über einen Bildschirm „einfach so“ einen verbindlichen und automatisierten Abgleichen zwischen einem optischen Eingabegerät und einer Farbsteuerung/Ausgabe auf ein Druckmedium ermöglicht … und die am besten auch noch nix kostet … sichert euch die Rechte daran, denn dann werdet ihr Millionäre