Scanner / Drucker Kalibrierung

Hallo,

ich habe meinen Scanner und meinen Drucker als ‚Farbkopierer‘ eingesetzt.
Das Ergebnis war für den Zweck perfekt, aber mir ist doch aufgefallen, daß es geringe Abweichungen bei Farbtönen gibt.

Ich habe ein wenig gegoogelt und eigentlich nur gefunden, daß das schwer zu korigieren sein soll. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, da muss es doch Software geben, die berechnet, was wie verstellt werden muss. Oder stelle ich mir das zu einfach vor?

Im Moment würde mich also erst mal interessieren, ob es für diesen Zweck Freeware gibt, oder ob es sinnvoll ist, das mal selbst zu versuchen. :smile: Es geht mir erst mal nur um ‚Kopien‘. Wie das Bild zwischendurch auf dem Monitor aussieht ist mir dabei nicht wichtig. Ich möchte nur eine Papiervorlage so kopieren, daß die Farbtöne auf der Kopie sehr nahe am Original sind.

Gruß Rainer

Ich habe ein wenig gegoogelt und eigentlich nur gefunden, daß
das schwer zu korigieren sein soll. Ich kann mir das gar nicht
vorstellen, da muss es doch Software geben, die berechnet, was
wie verstellt werden muss. Oder stelle ich mir das zu einfach
vor?

Gibts alles … aber man muss halt wissen, wie’s geht. Ist schon etwas komplex die Thematik. Abgesehen von der Anschaffung nötiger Soft- und Hardware muss man sich halt auch reinschaffen. Und der Aufwand ist für „ein paar Kopien“ im Hausgebrauch den meisten bissel zu hoch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Farbmanagement

Hallo,

Gibts alles … aber man muss halt wissen, wie’s geht. Ist
schon etwas komplex die Thematik. Abgesehen von der
Anschaffung nötiger Soft- und Hardware muss man sich halt auch
reinschaffen. Und der Aufwand ist für „ein paar Kopien“ im
Hausgebrauch den meisten bissel zu hoch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Farbmanagement

‚Anschaffung nötiger Soft- und Hardware‘ und Einarbeitung ist für ein paar Kopien für den Hausgebrauch auch nach meiner Meinung zu heftig. Ein Spektralfotometer werde ich mir mit Sicherheit nicht kaufen.

Für den Hausgebrauch muß das Ergebnis ja auch nicht so perfekt sein, wie in einer Druckerei.

Ich dachte an ein einfaches Programm, Original einscannen, Kopie drucken, Kopie einscannen, vom Testprogramm beide Bilder auswerten lassen … Und dann soll das Programm Werte für die Gammakorrektur anzeigen. Beim nächsten Druck soll die Kopie dem Original so nahe kommen, daß es für den Husgebrauch ähnlich genug ist.

Ich glaube, ich weiß, was ich heute Abend versuche. :smile: Eine so einfache Lösung scheint aktuell nicht greifbar zu sein. Was ich darüber heute gelesen habe klingt allerdings danach, daß ich bald erfahre, was daran so schwierig ist. Inzwischen würde mich ein brauchbares Ergebnis bei so einem einfachen Programm wundern. Ich schreibe dann anschließend mal, was dabei herausgekommen ist.

Danke für den Link!

Gruß Rainer

Hallo Rainer,

Vielleicht solltest du das hier noch durchlesen:
http://www.ute-reinelt.de/allgemeines2.htm
http://www.laser-line.de/news/arbeitsfarbraeume-am-m…

Ein Drucker kann nicht den ganzen Farbraum abbilden.

MfG Peter(TOO)

Hallo Peter,

Vielleicht solltest du das hier noch durchlesen:
http://www.ute-reinelt.de/allgemeines2.htm
http://www.laser-line.de/news/arbeitsfarbraeume-am-m…

durchgelesen nicht, aber überflogen. Das ist völlig klar.

Ein Drucker kann nicht den ganzen Farbraum abbilden.

Das Original ist doch auch schon ein Druck. Wie das Zwischenergebnis auf dem Monitor aussieht, spielt beim Kopieren ja keine wesentliche Rolle. Ich möchte nur :smile: eine Kopie von einer Papiervorlage so drucken, daß die Abweichungen möglichst gering sind.

Original und Kopie sind also der selbe Farbraum.

Daß der ‚Umweg‘ über RGB dabei ein Problem ist und daß ich die Änderungen nur an den RGB-Farben vornehmen kann, ogwohl es mir um Differenzen bei den YCMK-Farben geht, ist mir auch klar. Ganz einfach wird das sicher nicht, aber versuchen möchte ich es trotzdem mal.

Das ist ja nur zum Spaß, wenn ich nicht vorwärts komme, kann ich ja aufgeben, es ist ja keine ‚Auftragsarbeit‘ auf die Jemand wartet.

Gruß Rainer

Hallo Rainer,
unter
http://www.cipho.de/de/indexIe.php?name=dqt.htm
findest Du Informationen, wie Du Deinen Monitor mittels Referenzbild kalibrieren kannst. Du kannst Dir dieses Referenzbild herunterladen und auch zur Kalibrierung des Scanners und Druckers benutzen: Lass Dir am besten zuerst von einem Fotolabor das Referenzbild ausbelichten. Wenn Du nun dieses Bild abscannst und druckst, erkennst Du leicht die Farbfehler, die Du dann durch entsprechende Optionen in Deinem Druckertreiber auszugleichen versuchst.

Grüße Culles

Hallo Culles,

unter
http://www.cipho.de/de/indexIe.php?name=dqt.htm
findest Du Informationen, wie Du Deinen Monitor mittels
Referenzbild kalibrieren kannst.

Monitor? Na OK, meinen nicht. :smile: Der wechselt die Farbe je nach Blickwinkel.

Du kannst Dir dieses
Referenzbild herunterladen und auch zur Kalibrierung des
Scanners und Druckers benutzen: Lass Dir am besten zuerst von
einem Fotolabor das Referenzbild ausbelichten.

Ähmmm, Du hast mich falsch verstanden. :smile: Ein kleines Programm soll genügen. Ich will mich weder zum Experten weiterbilden, noch das absolut perfekte Bild drucken. Ich möchte nur ohne großen Aufwand die Druckqualität bei einer einfachen Kopie verbessern.

Bei der Frage ging es im Wesenrlichen darum, ob es sich lohnt, daß ich versuche das selbst zu schreiben, oder ob das lägst überall installiert ist und ich das Fahhrad zum 10. mal erfinde.

Wenn Du nun
dieses Bild abscannst und druckst, erkennst Du leicht die
Farbfehler, die Du dann durch entsprechende Optionen in Deinem
Druckertreiber auszugleichen versuchst.

Das möchte ich so nicht. Ich bin Rot-Grün-Blind. :smile: Den Ausgleich soll und muss das Programm errechnen, auf meine Augen kann ich mich bei Farben nicht verlassen.

Wie es aussieht lohnt es sich, mal zu versuchen so etwas zu schreiben. Das Ergebnis kann ich ohne Probelm mit dem Rechner beurteilen, dafür brauche ich meine subjektive Beurteilung der Farben nicht.

Danke für die Hilfe, die Grafik wird bei meinem Vorhaben sicher nützlich sein.

Gruß Rainer

Hallo Rainer,
dass Dein Bildschirm je nach Blickrichtung die Farbe wechselt, ist was besonderes, meiner verändert nur etwas die Helligkeit.

Mein Tipp ging ja nur in die Richtung, dass Du das dort angebotene Bild verwendest und Deine Druckereinstellungen entsprechend anpasst. Ein Programm, das dies für Dich erledigt, gibt es nicht, zumal es ja auch noch unsere persönlichen Sehfehler berücksichtigen müsste.

Hier mein Traum (wäre schön, ein Programmierer würde ihn umsetzen):
Man stelle sich vor, der Benutzer versucht, das verfälschte Bild durch entsprechende Schiebereglern, auf dem (kalibrierten) Monitor nachzustellen. „Dein“ Programm vergleicht nun diese Einstellungen mit dem Original und korrigiert entsprechend. Schon würde der nächste Versuch ein gute Ergebnis liefern.
Aber leider nur ein Traum …

Träumen wir weiter!
Culles

Hallo,

Hier mein Traum (wäre schön, ein Programmierer würde ihn
umsetzen):
Man stelle sich vor, der Benutzer versucht, das verfälschte
Bild durch entsprechende Schiebereglern, auf dem
(kalibrierten) Monitor nachzustellen. „Dein“ Programm
vergleicht nun diese Einstellungen mit dem Original und
korrigiert entsprechend. Schon würde der nächste Versuch ein
gute Ergebnis liefern.
Aber leider nur ein Traum …

ähmmm nein, das Bild des Monitors kann das Programm ja nicht sehen.
Ein Bild scannen drucken und die Kopie einscannen geht aber. Dann hat das Programm zwei Bilder, kann den Unterschied berechnen und ein Bild ausdrucken, das sich nicht vom Original unterscheidet. (Hoffe ich. :smile:)

Es geht nur ums Papier, auf dem Bildschirm muss das Bild dabei nie zu sehen sein.

Gruß Rainer

Es geht nur ums Papier, auf dem Bildschirm muss das Bild dabei
nie zu sehen sein.

Dass du das so willst ist mir klar. Aber wie willst du die Bildinformationen kontrollieren und gegebenfalls korrigieren für die Ausgabe ohne Monitor? Auch eine entsprechende Software braucht vorher Referenzen, die vom Menschen vorgegeben und zugewiesen werden müssen. Wüsste nicht, wie das „automatisch“ ohne Bildschirm zu bewewrkstelligen sein soll.

Mach’s doch so:

Falls du Photoshop oder ein anderes Bildbearbeitungsprogramm hast mach einen Probescan/Probekopie und vergleiche dies mit der Vorlage. Anschließend mit einem Bildbearbeitungsprogramm eine manuelle Farbkorrektur (Gammakurve oder ähnliches) vornehmen. Die Arbeitsschritte dabei als eine Aktion abspeichern, die du dann später bei jedem Scan automatisch vornehmen kannst.

Das ist natürlich keine exakte Wissentschaft sondern mehr eine Art „Ausprobieren bis es passt“. Aber ich denke das Ergebnis würde für deine Zwecke reichen und auch schneller zum Ziel führen.

Ein direktes Kopieren geht dann halt nicht mehr.

Das ist natürlich keine exakte Wissentschaft sondern mehr eine
Art „Ausprobieren bis es passt“. Aber ich denke das Ergebnis
würde für deine Zwecke reichen und auch schneller zum Ziel
führen.

Ein direktes Kopieren geht dann halt nicht mehr.

Hallo @Hilse

In seiner ersten Fragestellung hat er ja bereits angedeutet, dass das Ergebnis für seine Zwecke perfekt ist, aber ein paar kleine Farbabweichungen da sind. (Vielleicht nur Nuancen)
Ich denke, dass man da im Privatbereich mit leben kann.
Wenns um professionelle Bildbearbeitung ginge, würde man ja Profi-Scanner, Profi-Drucker haben und mit Profilen und Colourmanagement arbeiten. Das wäre ja für einen Privatmann unbezahlbar.
Ich mache auch schonmal PrivatBilder und wenns dann im Ausdruck zu düster aussieht, lege ich halt noch eine Korrekturebene obendrauf und alle sind zufrieden. Und die selektive CC gibts ja auch noch.

Moin!

Im Moment würde mich also erst mal interessieren, ob es für
diesen Zweck Freeware gibt, oder ob es sinnvoll ist, das mal
selbst zu versuchen. :smile: Es geht mir erst mal nur um ‚Kopien‘.

Wie kopierst Du denn? Kopie-Taste am Scanner drücken und los geht’s oder machst Du das schon über z. B. ein Grafikprogramm oder nutzt die Scannersoftware?

Ich habe spaßeshalber mal ein Bild gescannt und ausgedruckt, den Ausdruck eingescannt und wieder ausgedruckt, nach etwa 5 solcher Zyklen war das Ergebnis schon erschreckend, nach 10 Zyklen unbrauchbar. Allerdings war im Vergleich des 10. Ausdrucks zum Original „selbst für einen Blinden“ zu erkennen, wo nachgeregelt werden muß.

Ich habe dann im Scannertreiber ein Profil mit Gammakorrektur eingerichtet. Mir ist ja wurscht, ob es am Drucker oder am Scanner liegt und weil sich für den Drucker kein Profil hinterlegen ließ, nahm ich eben den Scanner.

Eine Software, die sowas für einen erledigt, wäre schon praktisch, allerdings sind Scanner und Drucker bei mir Geräte, die eher selten ausgetauscht werden. Und wenn man (bei Tintenpissern) nicht ständig den Tintenhersteller wechselt, stellt man sowas einmal ein und freut sich lange an ausgezeichneten Kopien.

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo,

Im Moment würde mich also erst mal interessieren, ob es für
diesen Zweck Freeware gibt, oder ob es sinnvoll ist, das mal
selbst zu versuchen. :smile: Es geht mir erst mal nur um ‚Kopien‘.

Wie kopierst Du denn? Kopie-Taste am Scanner drücken und los
geht’s

bei schwarz/weiß Kopien gelegentlich ja.

oder machst Du das schon über z. B. ein Grafikprogramm

Ja, Picturepublisher. Der war günstig und kann mehr, als ich zu verwenden in der Lage bin.

oder nutzt die Scannersoftware?

Auch mal, eher selten.

Ich habe spaßeshalber mal ein Bild gescannt und ausgedruckt,
den Ausdruck eingescannt und wieder ausgedruckt, nach etwa 5
solcher Zyklen war das Ergebnis schon erschreckend, nach 10
Zyklen unbrauchbar. Allerdings war im Vergleich des 10.
Ausdrucks zum Original „selbst für einen Blinden“ zu erkennen,
wo nachgeregelt werden muß.

*gg* Ja, sicher. Aber wenn ich das nach meinem subjektiven Eindruck mache und zufrieden bin, schlägst Du immer noch die Hände über dem Kopf zusammen. Ich weiß von meiner Farb - Fehlsichtigkeit, deshalb verlasse ich mich nie auf meinen subjektiven Eindruck. Zu viel oder zu wenig rot kann ich nicht sehen.

Ich habe dann im Scannertreiber ein Profil mit Gammakorrektur
eingerichtet. Mir ist ja wurscht, ob es am Drucker oder am
Scanner liegt und weil sich für den Drucker kein Profil
hinterlegen ließ, nahm ich eben den Scanner.

Eine Software, die sowas für einen erledigt, wäre schon
praktisch,

Das fand ich auch.

allerdings sind Scanner und Drucker bei mir Geräte,
die eher selten ausgetauscht werden. Und wenn man (bei
Tintenpissern) nicht ständig den Tintenhersteller wechselt,
stellt man sowas einmal ein und freut sich lange an
ausgezeichneten Kopien.

Das ist richtig. Das Papier spielt noch eine Rolle, aber wenn da der Toner ‚aufgebügelt‘ wird, bleibt davon nicht mehr viel sichtbar.

Munter bleiben…

Ich versuche es, danke. Gestern Abend ist es mir nicht gelungen, die Müdigkeit war stärker als die Neugier. :smile:

Mal sehen, wann ich zu einem Ergebnis komme, es drängt mich ja Niemand.
Wenn ich das schaffe, wird es nützlich, wenn ich es nicht schaffe, geht die Welt auch nicht unter. :smile:

Gruß Rainer

In seiner ersten Fragestellung hat er ja bereits angedeutet,
dass das Ergebnis für seine Zwecke perfekt ist, aber ein paar
kleine Farbabweichungen da sind. (Vielleicht nur Nuancen)
Ich denke, dass man da im Privatbereich mit leben kann.

So in der Art hatte ich das ja auch gemeint. Anstatt sich lange und intensiv mit Colormanagement und Profilen beschäftigen zu müssen … Bildbearbeitungssoftware (gibt ja auch kostenfreie Alternativen zu Photoshop) kleine Farbkorrektur als Aktion abspeichern (denke Gimp oder Irfanviwe bieten da auch Möglichkeiten) und gut ist. Mittels Batchverabreitung kann man das dann auch bei mehreren Bildern/Scans immer wieder automatisieren und anwenden. Die Abweichung von Scan zu Ausdruck ist ja immer diesselbe.

Wie gut die Korrektur greift muss man halt mit ein zwei Probedrucken/Scans ausprobieren.

Oder was hast du jetzt gemeint?

Oder was hast du jetzt gemeint?

Hallo Hilse,

genauso hab ich das gemeint. Ich hab hier auch schonmal Beiträge geschrieben, die für den eigentlichen Zweck viel zu lang, kompliziert und für den Fragensteller nicht zu verstehen waren. T`schuldigung im Nachhinein!
Weniger ist manchmal mehr.

Diese Idee findet ich gar nicht schlecht …
Culles

Moin!

Wie kopierst Du denn? Kopie-Taste am Scanner drücken und los
geht’s

bei schwarz/weiß Kopien gelegentlich ja.

Ich vermute stark, daß Schwarzweißkopien tadellos sind?

Ich weiß von meiner Farb-Fehlsichtigkeit, deshalb verlasse ich mich
nie auf meinen subjektiven Eindruck. Zu viel oder zu wenig rot kann
ich nicht sehen.

Da ließe sich ja schon was machen. Original und Ausdruck scannen und bei beiden die einzelnen Farbanteile herausfiltern. Die drei Einzelbilder beider Scans miteinander vergleichen und so feststellen, welche Farben zu schwach oder zu stark sind. So oder so ähnlich müßte ein Programm ja auch vorgehen.

Oder einen Ausdruck anfertigen, der jeweils einen Farbbalken von jeder Druckfarbe enthält. Diesen scannen, ausdrucken und erneut scannen. Beide Scans vergleichen. Und da es dort nur drei Farben gibt, sollte dieser Vergleich sehr einfach sein. Viele Grafikprogramme zeigen den RGB-Wert einer Farbe an. Bei Paint Shop Pro etwa wird das Werkzeug „Farbauswahl“ verwendet. Fährt man mit dem Cursor über den gewünschten Bildbereich, werden die RGB-Werte am Bildschirmrand angezeigt. Wendet man nun beispielsweise die Gammakorrektur auf das Bild an (und notiert sich die Werte, bei denen die RGB-Werte schließlich passen), kann man diese Korrektur auf jeden Scan bzw. jeden Ausdruck anwenden.

Sowas sollte sich in relativ kurzer Zeit erledigen lassen, oder?

Munter bleiben… TRICHTEX

Hi,

bei schwarz/weiß Kopien gelegentlich ja.

Ich vermute stark, daß Schwarzweißkopien tadellos sind?

ja, da gibt es nichts zu meckern. :smile:

Ich weiß von meiner Farb-Fehlsichtigkeit, deshalb verlasse ich mich
nie auf meinen subjektiven Eindruck. Zu viel oder zu wenig rot kann
ich nicht sehen.

Da ließe sich ja schon was machen. Original und Ausdruck
scannen und bei beiden die einzelnen Farbanteile
herausfiltern. Die drei Einzelbilder beider Scans miteinander
vergleichen und so feststellen, welche Farben zu schwach oder
zu stark sind. So oder so ähnlich müßte ein Programm ja auch
vorgehen.

Genau so.

Oder einen Ausdruck anfertigen, der jeweils einen Farbbalken
von jeder Druckfarbe enthält. Diesen scannen, ausdrucken und
erneut scannen. Beide Scans vergleichen. Und da es dort nur
drei Farben gibt, sollte dieser Vergleich sehr einfach sein.
Viele Grafikprogramme zeigen den RGB-Wert einer Farbe an. Bei
Paint Shop Pro etwa wird das Werkzeug „Farbauswahl“ verwendet.
Fährt man mit dem Cursor über den gewünschten Bildbereich,
werden die RGB-Werte am Bildschirmrand angezeigt. Wendet man
nun beispielsweise die Gammakorrektur auf das Bild an (und
notiert sich die Werte, bei denen die RGB-Werte schließlich
passen), kann man diese Korrektur auf jeden Scan bzw. jeden
Ausdruck anwenden.

Sowas sollte sich in relativ kurzer Zeit erledigen lassen,
oder?

Ja, völlig richtig. Genau das habe ich vor.
Der erste Entwurf ist fertig, den habe ich in der Mittagspause getippt.
Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch … Testen ob das Programm auch das beabsichtigte Ergebnis liefert, kann ich erst heute Abend, wenn ich an meinen Drucker kann.

Gruß Rainer

Dann hat das Programm zwei Bilder, kann den Unterschied
berechnen und ein Bild ausdrucken, das sich nicht vom Original
unterscheidet. (Hoffe ich. :smile:)

Sorry, aber das ist Mumpitz, da zwischen der gedruckten Kopie und dem Scan derselben ohne entsprechenden CM workflow ja wieder eine Abweichung entsteht :wink:

Rainers Idee ist doch, dass das fiktive Programm das Original und Kopie kennt. Damit könnte es eigentlich die Differenz der Farbwerte berechnen. Schließlich machst Du (und ich) durch Deinen manuellen Vergleich im Prinzip das Gleiche, wobei das individuelle Farbempfinden ins Ergebnis mit eingeht. Diese Lösung ist zwar, wie Du schreibst ausreichend, kostet aber leider viel Papier, Farbe, Zeit und Nerven. Wohl der Grund, warum Rainer was eleganteres sucht.

Vestehst Du unter „Mumpitz“ große Zauberei, so ist das wohl der richtige Begriff, denn bisher ist der automatisierte und damit wesentlich schnellere Abgleich noch keinem gelungen oder es hatte einfach noch keiner die Idee. „Mumpitz“ im Sinne von „Unsinn“ halte ich bei einem kreativen Vorschlag, gerade bei diesem hier, als nicht angebracht.

Grüße Culles

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