Hallo Karin,
das Beet, in dem die Rhododendren stehen, wurde eigens dafür
vorbereitet. Wir haben den vorhandenen steinigen Boden gegen
sandige Erde ausgetauscht
wie tief?
wenn es nur 1-2 Spaten war, ist damit nichts gewonnen = ihr habt noch immer steinigen (verdichteten)Boden mit einer kleinen Auflage lockeren Materials
und mindestens eins zu eins mit Torf
vermischt.
Torf hilft nur für eines: dass der Boden Feuchtigkeit hält. Wenn darunter noch der alte steinige Boden ist, hättet ihr den aufbrechen müssen, dass das Wasser versickern kann. Schachtelhalm liebt Staunässe.
http://www.vng.ch/naturwaerts/artDetail.cfm?id=2
… da steht übrigens auch, dass seine Wurzeln bis zu 2Meter tief gehen
Beim Setzen der Pflanzen kamen diese nochmals in
Mulden, ausgepolstert und anschließend verschlossen mit Torf.
hier wird genau erklärt, warum Torf bei Pflanzung von Rhodo’s gar nicht nötig ist:
http://www.am.rlp.de/Internet/global/startpage.nsf/s…
Anmerkung: die heute in Gärten verwendeten Arten stammen vielfach aus dem Himalaya.
Das ist ein Gebirge, das in großen Teilen aus Kalk besteht und Kalkverwitterungsboden „liefert“
Was schließt Du daraus?
Nach dem Pflanzen haben wir alles mit Rindenmulch abgedeckt.
das wiederum war eine sinnvolle Maßnahme
Staunässe kann es eigentlich auch nicht sein, aber da werde
ich noch einmal genauer hinschauen.
Staunässe heißt nicht, dass Dir oberflächlich das Wasser entgegenquillt.
Das Problem liegt in der Tiefe.
Ich ärgerte mich auch nicht über den Schachtelhalm, solange
ich wüßte, dass er den Rhododendren nicht schadet.
eher im Gegenteil. Mit Glück säuft der Schachtelhalm die Staunässe weg
Ich nehme
sogar an, dass die Büsche durch ihr Wachstum dem Schachtelhalm
das Licht nehmen und ihn überwachsen. Oder?
kann sein, kann aber auch nicht sein.
Das hängt davon ab, wie gut die Büsche langfristig mit den Bodenverhältnissen klar kommen. Unabhängig davon, was Du ihnen zubereitet hast, entwickelt sich jeder Gartenboden so, wie er will und kann.
Das kann zu einem prächtigen Rhododendronwachstum führen, mit viel Laubentwicklung und viel Schatten unter den Büschen.
Es kann aber auch nicht. Das musst Du abwarten.
Natürlich kann man Schachelhalm auch die Existenz mechanisch verekeln, durch Rupfen.
Natürlich kann man den Rhodo’s Farne oder Funkien vor die Füße setzen und dem Schachtelhalm so Licht und Luft nehmen.
Das putzige an Gärten ist, dass sie ihre Lebensgemeinschaften mit der Zeit selbst bilden.
Meist tut sich von allem im Lauf der Jahre das beste.
viele grüße
Geli
LG, Karin