Ein Bekannter ist mit seinem Auto durch ein (sehr) tiefes Loch in der Straße gefahren. Dadurch ist ein
Schaden -laut Fachwerkstatt- von etwa 3500,-DM entstanden. Er hat sich an die Stadtverwaltung
gewendet, die das ganze der Versicherung gemeldet hat. Das Loch war schon einige Zeit in der Straße
und nicht durch Schilder angezeigt. ´Leider´ hat die Verwaltung reagiert, bevor ein Foto gemacht werden
konnte. Und Zeugen gibt es auch keine.
Hat jemand schon mal sowas erlebt und wie ist die Sache ausgegangen? Um die Reparatur kommt er
nicht herum.
*nein, daß Auto hat nicht aufgesetzt, weil´s tiefer gelegt ist*
Hallo, Gerrit.
Natürlich muß die Stadtverwaltung für den Schaden aufkommen, selbst wenn die betreffende Baustelle nicht mehr existiert und auch keine Zeugen für den Unfall vorhanden sind.
Das Landgericht Paderborn entschied sogar, daß selbst öffentliche Feldwege verkehrssicher sein müssen und verurteilte die Stadt Beverungen zur Zahlung von DM 1.000 Schadenersatz an einen Autofahrer, der sich in einem tiefen Schlagloch zwei Reifen und zwei Felgen ruiniert hatte (Az. 3 O 403/00).
Noch ein Tip: Bessere Infochancen hast Du mit Deiner Anfrage sicherlich im Brett „Recht“, obgleich sich das Thema natürlich auch für dieses Brett anbietet.
Gruß, Frank.
Daß habe ich mir eigentlich auch gedacht, aber die ´nette´ Dame
von der Stadtverwaltung sagte, wenn ihre Versicherung nicht für den Schaden aufkommt, müßte ich das Ganze meiner Versicherung melden. Mit denen hatte ich aber vorher schon telefoniert und die waren auch der Meinung, das in dem Fall die Stadtkasse dafür aufkommen muß. Und als ich ihr (der Frau vom Amt) das sagte, wurde sie etwas patzig. Naja, mal abwarten. Wird schon werden.
Ach so, im Brett ´Recht´ habe ich auch gepostet.