Schäferhund

Ich habe einen Schäferhund er ist 7 Jahre alt. Vor 1 1/2 Jahren lag er plötzlich ziemlich down in seinem Korb auf der Terrasse. Ich fuhr mit ihm in die Tierklinik.
Dort kam raus das er irgendwie einen Unfall gehabt haben muss, man sah von aussen keine Spuren.
Auf jedenfall musste ihm der der Knochen am hinteren bein abgesägt werden der in die Gelenkspfanne geht. Die Sehnen waren ab. Jetzt wurde der Knochen verschraubt, er hat ja jetzt nur noch einen Knochen ohne dem, mir fällt jetzt der Name nicht ein wo der Knochen eben in der Pfanne hält.
Seit dieser Operation ist er ein hinkender Hund, und wenn man ihn beobachtet zieht er sogar sein Bein an wenn er nur steht.
Wir haben seit fast einem Jahr einen Hund der grad mal 1 Jahr alt wurde.
Dieser Hund hält ihn voll auf Trapp. Der kann vom spielen nicht genug bekommen und springt mit ihm den ganzen Tag herum.

Jetzt fällt uns immer mehr auf das ihm wohl sein Bein immer mehr schmerzt, er mag auch gar nicht mehr mit ihr länger herumlaufen und er liegt am liebsten in seinem Korb.

Nicht das mich jetzt wer falsch versteht er hat kein HDI.
Jetzt meinte eine Bekannte wir sollen die Hüfte irgendwie vergolden lassen. Keine Ahnung was das für Verfahren ist.
Eine andere meinte ihm täglich ne Schmerztablette geben.

Operieren empfiehlt irgendwie gar niemand mehr nicht mal der Arzt.

Hat jemand einen Hund mit dem es ihm ähnlich ging wie uns und was habt ihr da gemacht, bzw. was rät ihr?

Hallo !

Irgendwas stimmt doch bei Euch nicht!
Wie kann man so einem kaputten Hund einen jungen beigeben?!!
Der Tierarzt wird Euch doch ganz exakt erklärt haben, wie der Schäferhund zu behandeln ist. Ruhe, nicht zu viel laufen. Toben schon gar nicht.
Das müßtet Ihr doch selbst wissen/erkennen.

Vergolden!! Wo nichts ist, kann nichts vergoldet werden. Oder verstehe ich das Ganze völlig falsch?

Das einzig Richtige wäre jetzt, sofort, den anderen Hund weg und den kranken, der ja wohl ein Pflegefall ist, in Ruhe leben lassen.

mfgConrad

da brauchst Du keinen Vergleichshund
Hallo Daniela,

Hat jemand einen Hund mit dem es ihm ähnlich ging wie uns und
was habt ihr da gemacht, bzw. was rät ihr?

Da brauchst Du keinen Vergleich oder Erfahrungen von anderen.
Stell Dir nur einfach mal vor, es wäre Dein Bein gewesen.
Klar, dass da das rumspringen schon mal schmerzt.
Ebenso klar, dass er sich dann doch lieber etwas schont.
Hab einfach ein klein wenig mehr Verständnis für ihn.
Zu beachten wäre, dass ein Hund, welcher, aus welchen Gründen auch immer, sich weniger bewegt, auch weniger Futter braucht (er setzt sonst ziemlich schnell an und das wäre ein weiteres Ubel).

Vielleicht wollt ihr, in aller Ruhe und völlig unaufgeregt und besorgt, ja nochmal zum Tierarzt eures Vertrauens. Vielleicht fällt Euch dann was hilfreiches für den Hund ein (ohne gleich wieder an ihm rumschnippeln zu wollen - dem muss doch zu helfen sein…).
Der Bursche wird ja auch langsam älter und wenn man sich so vor Augen führt, dass ein Schäferhund mit 10 bis 12 sein Haltbarkeitsdatum erreicht, dann sind 7 ein halb ja immerhin ein dreiviertel seines Lebens. Menschen haben eine ungefähre Lebenserwartung von 80 = drei Viertel wären dann 60. Wer erwartet von einem 60 jährigen, dass er noch mit den Jungen rumspringt?

Alles keine Panik. Nochmal: Ein Besuch beim Tierarzt verschafft Klarheit ob es sich um eine erneute Verletzung handelt, um eine Überanspruchung seiner alten Verletzung oder, schlicht und ergreifend, um eine normale Alterserscheinung. Im übrigen lassen Schäferhunde so mit 7 oder 8 tatsächlich etwas nach (konditionsmässig und altersbedingt).

Ich hoffe, diese kleine Einlassung war hilfreich im Sinne der Anfrage

Freundliche Grüsse
Ray

welcher selbst Zeit seines Lebens mit Hunden lebte und jahrelang selbst wie Hund lebte :smile:

also als wir uns den 2. Hund nahmen da war er zwar hinkend aber man hatte nicht das gefühl das er Schmerzen gehabt hätte.
Und wir hatten vor dem jungen Hund auch einen Hund, also wir hatten immer 2 Hunde. Er ist es nicht anders gewöhnt.
Den anderen Hund kann ich deshalb nicht weggeben, der kann ja auch nix dafür.
Und wenn ich ihn weggeben würde der hinkende Hund nicht mehr froh. Sie sind die besten Freunde.
Darum frag ich mich, was ist besser noch eine kurze schöne Zeit und spielen so lange es ihm möglich ist oder einsam sterben und das ganze vielleicht noch etwas länger hinauszögern.

Ein Bekannter hat auch einen Hund der hat zwar HDI aber es lässt sich mit Schmerzmittel in den Griff bekommen solangs geht.
Ich mag beide Hunde sehr gerne und der hinkende bekommt solange ärztliche Unterstützung solange es vertretbar ist.

Wer kann mir ein gutes Schmerzmittel empfehlen?Ich mag meinen Hund sehr gerne und er gehört behandelt nochmals rumschnippseln lass ich an ihn sicher nicht mehr.

Lg
Dani

Hi

also als wir uns den 2. Hund nahmen da war er zwar hinkend
aber man hatte nicht das gefühl das er Schmerzen gehabt hätte.

Tiere können Schmerzen lange unterdrücken, ein lahmen bedeutet immer Schmerz, du eierst bei Schmerzen im Bein ja auch durch die Gegend und hinkst nicht aus lauter Langeweile.

Und wir hatten vor dem jungen Hund auch einen Hund, also wir
hatten immer 2 Hunde. Er ist es nicht anders gewöhnt.
Den anderen Hund kann ich deshalb nicht weggeben, der kann ja
auch nix dafür.
Und wenn ich ihn weggeben würde der hinkende Hund nicht mehr
froh. Sie sind die besten Freunde.

Darum frag ich mich, was ist besser noch eine kurze schöne
Zeit und spielen so lange es ihm möglich ist oder einsam
sterben und das ganze vielleicht noch etwas länger
hinauszögern.

Lass die beiden nicht zusammen toben, wenn es dadurch schlimmer wird. Gesellschaft bedeutet nicht unbedingt spielen bis zum umfallen. Man kann seinen Hund auch anderweitig beschäftigen

Ein Bekannter hat auch einen Hund der hat zwar HDI

Wie, der hat eine Versicherung *SCNR* Du meinst sicherlich HD

aber es lässt sich mit Schmerzmittel in den Griff bekommen solangs
geht.

Ich würde meinem Hund erst mal keine Schmerzmittel geben, sondern ganz leicht mit Teufelskralle anfangen, betrifft aber nicht die Schäden die durch eine OP verursacht wurden, das ist wie mit den Äpfeln und Birnen vergleichen…

Ich mag beide Hunde sehr gerne und der hinkende bekommt
solange ärztliche Unterstützung solange es vertretbar ist.

Dein Hinki braucht Ruhe und Schonung.

Wer kann mir ein gutes Schmerzmittel empfehlen?

Dein Tierarzt. Komm bitte nicht auf die Idee, deinem Hund etwas wie Aspirin oder ähnliches zu geben, das ist gar nicht gut

Ich mag meinen
Hund sehr gerne und er gehört behandelt nochmals
rumschnippseln lass ich an ihn sicher nicht mehr.

Frag deinen Tierdoc, evtl. lässt sich ja mit Krankengymnastik etwas machen - vielleicht reicht es aus die Muskeln zu kräftigen. Aber das kann ich von hier aus nicht beurteilen. Vielleicht gibt es bei euch auch eine Möglichkeit den Hund unter TÄ-Aufsicht schwimmen zu lassen. Ein Schmerzmittel überdeckt nur und kann dadurch die Ursache noch weiter verschlimmern!

Gruss,
Julia

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Hallo,

Achtung, Laienmeinung: das klingt, als hätte der Hund am verletzten Gelenk jetzt Arthrose, was nicht ungewöhnlich wäre. Wenn man ein vorgeschädigtes Gelenk hat und dies dann ständig stark belastet, dann passiert so etwas eben. Hunde hören bei Schmerz eben nicht mit dem Rumtoben auf, wie ein Mensch es tun würde. Die Schonung hätte von Dir ausgehen müssen.

Was Deine Bekannte meint, ist Schmerztherapie mittels Goldakupunktur. kann helfen, vielleicht aber auch nicht. Vergiss die Beratung von Bekannten oder Unbekannten im Internet und suche einen guten Tierarzt bzw. eine Tierklinik auf.

Gruß,

Myriam

Also nette Antworten hier…
gut Fingersmith hat recht. Is ne Art Akupunktur kenn sie aber nicht genauer.auch mit dem Rest geb ich ihr vollauf recht

Conrad ist wie immer Radikal. Sorry aber man gibt nicht einfach einen anderen Hund her.

Wo ich ihm aber Recht gebe… da rennt ein Hund mit Schmerzen rum und ihr laßt den Jungen auch noch mit ihm toben. Das hat nix mit Logik zu tun sondern fast mit Quälerei. Sorry bin da etwas hart.

Schmerzmittel bringen dann was wenn es über einen gewissen Zeitraum X geht. Medis hier zu nennen lehn ich mal wieder komplett ab da jedes Medi Nebenwirkungen hat die hier hoffentlich keiner Riskiert durch einen Tipp.
auch liegen mal wieder keine Röntgenbilder vor sodaß eine Diagnose das rennen nach der goldenen Henne wär.

Such dir nen guten Tierarzt. Hol dir 3 Meinungen ein, gib das Geld aus und wenn alle sagen es ist machbar dann machs, wenn nicht laß ihn in Ruhe seinen letzten Gang gehen.

Schmerzen können zu Aggression auch gegen den Halter führen, können Hund auch zum Durchknallen bringen nud wenn ihr dann noch den Jungspund rumflitzen lasst ich wart nur daß was passiert.

Nochmal… bitte nicht nach Medis fragen ohne Diagnose und genaue Kenntnisse der Sache! Gegen Schmerzen gibts rund 50 Präparate die alle wirken können aber auch Nebenwirkungen haben. Das kann nur und darf nur ein Vet verantwortem!!!

Gruß Steffen

Nein, man gibt nicht einfach einen Hund her, da hast Du recht.

Andererseits hätte niemand, der ein bißchen Ahnung von Hundehaltung hat, einem
Invaliden einen jungen Hund vor die Nase gesetzt. Aber, das hatten wir ja schon.

Wenn beide Hunde zusammenbleiben, wird sich am Elend des kranken nichts ändern.
Hunde haben eine sehr hohe Schmerzgrenze und er wird mittoben, bis zum Umfallen.
Um das zu vermeiden, gibt es nur den einen Weg, Trennung. Der junge Hund wird nicht
plötzlich „vernünftig“ werden und den kranken im Rollstuhl fahren. Er wird weiter spielen
wollen, genau, wie der kranke. Dabei wird der körperliche Schaden sich vergrößern,
bis zum Totalausfall des Beines.
Man wird die Hunde im gleichen Haushalt nicht auf Dauer voneinander trennen können

mfgConrad.

Hallo Dani,

ich kann verstehen, dass Du keinen der beiden hergeben möchtest. Aber eventuell wäre es sinnvoll, die Aktivitäten der beiden Hunde etwas zu trennen. Z.B. Schwimmen für den Alten (Hundephysiotherapie), Power-Aktivitäten mit anderen Hunden für den Jungen, damit er seine Energie nicht bei Deinem kranken Hund ablassen muss.

Viele Grüße

Kathleen

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Hi MConrad
So wie du es jetzt schreibst bin ich mit dir einer Meinung.
Man kann für kurze Zeit(1-4 Wochen) Hunde gut trennen jedoch nicht für ewig.
Daher auch meine Schlussbemerkung…

Gruß Steffen

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hallo Daniela,
dein Hund, nach deiner Beschreibung würde ich erst mal denken, es
wurde das Bein deines Hundes verkürzt. habe ich das richtig
verstanden?
es ist natürlich schade, dass die OP so ein Ergebnis hatte, aber ich
würde auch in Richtung Arthrose denken…

vor allem wäre es mal interessant zu wissen, warum der TA keine OP
(welcher Art auch immer) ablehnt. hast du schon mal eine zweite
Meinung bei einem anderen TA eingeholt? 7 Jahre ist noch kein extrem
hohes Alter für einen DSH (unsere Jessy wurde übrigens 12J trotz
vieler Krankheiten); vll solltest du mal die TA-Meinung in einer
Tierklinik einholen, die verstehen -gerade was solche OPs betrifft-
oft mehr als der „normale Haustierarzt“.

die beiden Hunde würde ich auch nicht unbedingt viel mit einander
toben lassen, da es den alten Hund eher belastet. Auch die länge bei
den Gassizeiten sollte unterschiedlich entspr. dem jeweiligen Hund
gehalten werden. Es könnte auch sein, dass z.B. dein Hund mittlerweile
Spondylose hat (andere Ursachen kann es natürlich auch geben), du
solltest auf gar keinen Fall irgendwelche Schmerzmittel ausprobieren,
die nicht vom TA kommen.

außerdem, wenn der Hund hinkt, hat er -wie schon weiter oben erwähnt
wurde- Schmerzen, sonst würde er ja das Bein nicht schonen. Gibst du
aber zu viel Schmerzmittel, übernimmt der Hund sich vll, weil er
meint, wieder in Ordnung zu sein…

und wenn du den jüngeren Hund genug auslastest, wirst du die beiden
auch nicht trennen müssen, weil dann der jüngere auf den älteren
besser eingehen kann (so kenne ich das von meinen drei Hunden)

es wäre schön, wenn du mal noch genaueres über die OP deines Hundes,
den Allgemeinzustand, eventuelle andre Krankheiten etc beschreiben
würdest.

liebe Grüße
Martina

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Martina!

Danke für die ausführliche Antwort.

Die genaue medizinische Bezeichnung weis ich jetzt auch nicht. Ihm wurde der Gelenkskopf abgesägt und fixiert.
Und der TA sagte mir beim röntgen wo ich noch gar nicht wusste was er hatte, ich könnte mich jetzt entscheiden operieren oder gleich einschläfern.
Ungefähr so in der Art bei diesem Hund kann man nicht mehr viel machen.

Und eine Operation bringt auch keine Gewissheit das es besser wird,meinte er.
Ich entschied mich für die Operation die ziemlich teuer war.

Naja mein Hund war immer einen Zweithung gewöhnt.
Die zwei sind einfach wie zusammengeschweisst.

Ich könnte den jungen schon nicht mal weggeben die würde wochenlang jaulen und nach dem alten Hund weinen.

ich seh das jetzt so, er soll die Zeit die er noch hat haben und in dieser Zeit auch wenn sie kurz ist seinen Spass haben.

Ich möchte ihn nicht isolieren vom anderen weil da hab ich beidseitig ein Jaulkonzert.

Ich werd ihn jetzt noch mal röntgen lassen bei einer Tierklinik die auf solche Sachen spezialisiert sind.

Und dann kann ich schauen was ich mache.

Lg
Dani

Und

Hallo,

Die genaue medizinische Bezeichnung weis ich jetzt auch nicht.
Ihm wurde der Gelenkskopf abgesägt und fixiert.

Das klingt nach einer Femurkopfresektion. Wird oft bei HD gemacht.
http://www.bianka-balzer.de/fkr.htm

ich seh das jetzt so, er soll die Zeit die er noch hat haben
und in dieser Zeit auch wenn sie kurz ist seinen Spass haben.

Soll er ja auch, aber langes Toben und Spiel mit schnellen Wendungen solltest Du verhindern.

Ich werd ihn jetzt noch mal röntgen lassen bei einer
Tierklinik die auf solche Sachen spezialisiert sind.

Das ist eine gute Idee.

Gruß,

Myriam

ja so sah das bei unserem auch aus.
DAs komische war ja, er lag in seinem Korb ohne äuserlichen Anzeichen und er voll aphatisch
Ich dachte mir er hätte Gift erwischt und beim röntgen kam dann das raus.
Wie das passierte weis ich bis heute nicht.