kann mir jemand vielleicht weiterhelfen, ich habe mir eine Minolta Dynax 505si super gekauft, mit einem SIGMA Objektiv 28-105, jetzt bin ich natürlich fleißig am probieren, habe mir auch schon fachliteratur zum thema fotografie besorgt, aber nun habe ich ein problem wie kann ich die schärfentiefe überprüfen, um wirklich das zu fotografieren was ich sehe.
danke erstmal,
maik
Hmmmm
Hallo Maik,
leider kenn´ ich deine Kamera nicht in Natura.
Die techn. Datenblätter, die ich im Netz gefunden habe, schreiben leider nichts über eine Abblendfunktion zur Kontrolle der Schärfentiefe.
Entweder hast du einen solchen Knopf an deiner Kamera, dann musst du aber oft die Blende manuell auf den angezeigten Belichtungswert einstellen oder nicht. Nach meiner Info scheint sie diese Funktion leider nicht zu haben.
Ansonsten gibt es je nach Optikhersteller und Bauweise auch oft „dünne bunte Linien“ auf den Optiken, an denen du bei der gewählten Brennweite in Verbindung mit der Blende den Schärfentiefenbereich ablesen kannst.
Hier aber wie gesagt „lesen“ und nicht „sehen“.
Gruss
der Alex
Hallo!
Das Thema scheint ja gerade aktuell zu sein; gerade will ein Bekannter von mir seine (schöne) EOS 50E verkaufen, nur weil sie keine Ablendtaste hat.
Ich persönlich habe zwar eine Kamera mit Ablendtaste, nur benutze ich diese nie. Der Grund liegt im Verdunkeln des Suchers - meist will man ja gerade einen großen Scharfetiefenbereich und blendet daher stark ab. Ist dann nicht gerade hellster Tag, dann kann das Ergebnis schon sehr schwarz sein.
Ich weiß jetzt leider nicht, ob es für Dich praktikabel ist, doch sonst mach’ doch einfach mal Probeserien, wo Du die Blende schrittweise veränderst. Jede Stufe muss es nicht sein, 2er Schritte tuen es auch. Am Besten nimmst Du Beispiele aus Deinen üblichen Motiven, seien es Landschaften, Portraits, Macros etc. Dann kannst Du „im Ernstfall“ den Schärfentiefenbereich gut schätzen. So mache ich es, und meisten klappt es sehr gut.
Wenn Du einen Diaprojektor hast oder leihen kannst, dann nimm für die Probebilder einen Diafilm: Erstens zahlst Du keine Abzüge und kannst zweitens den Effekt in der Projektion sehen (2mx3m z.B.)
Ich hoffe, etwas helfen zu können.
Schöne Grüße
Leo.
PS: Ich habe mir am Computer das Duzen angewöhnt; wenn es Sie stören sollte, einfach alles als Sie-Form denken.
… also mathematisch gesehen
errechnet sich die maximale (blendenabhängig)
Schärfentiefe immer wie:
1/3 vor dem Schäfteabsolutpunkt zu 2/3 nach dem selbigen.
z.B. Schärfeabsolut auf 9 Meter
Beginn bei 6 Meter + Ende bei 15 Meter.
Ich suche noch mal die Formel wie die Blenden sich proportional oder so zu der Formel verhalten.
Reinhard der digitale
Hallo,
die 505 hat leider keine Abblendtaste. Aber einer meiner Vorredner hat schon recht: Das Bild wird abgeblendet sehr dunkel.
Ich würde auch mal eine Testreihe machen, einfach um ein Gefühle dafür zu bekommen. Die Formel, die hier genannt wurde, kann man so natürlich nicht verwenden. Es fehlt ja das entscheidende Element, nämlich die Blende. Aber ich möchte Dir ein gutes Buch für den Einstieg empfehlen:
Meine große Fotoschule von John Hedgecoe
schau mal bei Amazon.de nach.
Ich finde das Buch sehr gelungen, und auch das Schärfentiefenproblem ist anschaulich bebildert.
Gruß, Stephan
Hier findest du Antwort
Hallo Reinhard,
na ja, gaaaanz so einfach ist es nicht.
Wenn du es aber genau mit Tabelle haben willst siehe Link:
http://members.surfeu.de/erik.krause/schaerfe.htm
Gruss
der Alex
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Mal so grundsätzlich…
Hallo zusammen,
hmmmm, ok ein wenig nachdenklich stimmen mich so einige postings schon.
Meiner Meinung nach gehört neben der Belichtung (Zeit & Blende) die Schärfentiefe (oder auch Tiefenschärfe, da streiten sich heute noch die Geister drum) mit zu den wichtigsten Faktoren der Bildgestaltung.
Wenn wir z.B. mal die Porträitfotografie nehmen ist es eigentlich usus mit einer geringen Schärfentiefe zu arbeiten.
Beispiele findet Ihr hier zu tausenden im Netz oder beim ortsansässigen Fotografen.
Gerade eine geringe Tiefenschärfe kann ein Bild (kann nicht muss) erst richtig interessant machen.
Es kommt natürlich auch ganz auf den Geschmack des fotografierenden an.
Ich pers. nutze dieses Mittel der Bildgestaltung sehr sehr häufig (wie sich nun aber bewusst-durch benutzen der Abblendtaste bei KB oder unbewusst-einfach durch erfahrungswerte zueinander verhalten hab ich nie dokumentiert).
Natürlich ist es meiner Meinung nach Käse, die Abblendtaste bei Bl. 16 o. 22 und „normalen“ Aufnahmeentfernung zu benutzen, weil dann, pauschal gesprochen, eh alles scharf wird.
Ausserdem sieht man eh fast nichts mehr durch den Sucher.
Das bedeutet aber halt nicht, dass ich sie bei geringeren Blenden nicht benutze–> wie schon gesagt, das Mittel der Schärfentiefe benutze ich recht häufig.
Gerade im Grossformatbereich, wo ich die Objektivachse und Filmachse unabhängig voneinander verstellen kann, bekommt der Begriff der Schärfe und Schärfentiefe eine ganz grosse Bedeutung.
…Aber des würde, glaub ich nun zu weit führen.
Hier noch eine etwas vereinfachte Form eine Schärfentiefenrechners für KB:
http://www.striewisch-fotodesign.de/lehrgang/anmerk/…
mit ein wenig rumprobieren wird man sehr schnell festellen, dass sich bei geringen Blendenöffnungen und geringer Gegenstandsweite sehr schnell auch sehr sehr kleine Tiefenschärfebereiche zeigen.
Gruss
der Alex