Ich bin ein Freund von naturholz. Also massiv-möbel ohne anstrich höchstens mit wachs oder öl die oberste schicht behandelt um die Poren zu verschliessen.
Ein weiteres Problem ist das mir vor allem „alte“ holzmöbel gefallen. Am besten noch reich verziert.
In der Regel gibt es die nicht einfach so… daher hab ich mich damit abgefunden das ich halt alte holzschränke kaufe mit lauge das gröbste der farb entferne und anschliessen das ganze schleiffe und nachbehandle. Wenn ich schon dabei bin den Schaft aussen schön zu machen… kann ich ja innen auch gleich das Innenleben auffrischen. Verstellbare tablar machen innen vielleicht streichen, wenn nicht innen aber die alte Farbe entfernen. (daher lieber streichen geht DEUTLICH schneller.)
Gerade habe ich den Schrank für die Freundin fertig…krieg ich einen neuen Geschenkt doppelt so gross hässlichen lack drauf… ^-^’
Eigentlich bin ich noch angeschlagen vom ersten schrank… Der neue gefällt mir jedoch nicht… er ist zwar grösser hat aber kaum verzierungen. Könnte daher relativ viel mit meiner Schleif maschiene machen und relativ zügig ablaugen.
ABER leider sind die Zeitaufwändigen arbeiten auch da wie kanten, rundungen, vertiefungen. Gibt es einen trick wie ich diese zeitintensiven arbeiten verkürzen kann? Weil wenn ja mach ich mich daran das Teil auch „schön“ zu kriegen
Eigentlich bin ich noch angeschlagen vom ersten schrank…
oh ja, das kenne ich. Wäre das Endergebnis nicht so toll, hätte ich nach dem ersten Nachtschrank wohl auch schon das Handtuch geworfen.
Gibt es einen trick wie ich diese zeitintensiven arbeiten verkürzen kann?
Da mich auch der Virus gepackt hatte und man dazumal auch gutes Geld mit aufgearbeiteten Möbeln verdienen konnte, habe ich mir für den Zierrat mitunter selber Werkzeuge gebastelt, die ich in die Bohrmaschine gespannt habe, falls ich das betreffende Bauteil nicht vom Korpus lösen konnte:
Ausgangsmaterial waren Stahlwolle oder Topfreiniger, die ich auf Tennisbälle oder mit Sand gefüllte Säckchen genäht oder auf den Quirl eines elektrischen Handmixers gebunden hatte. Unwuchten spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle.
Sehr effektiv waren außerdem Bürsten aus Messingdraht nach Art der einfachen Flaschenbürsten aus verdrilltem Draht; aber z. B. auch auf Sektkorken. Bei Dichte der Bindung und Drahtstärke musste ich ein wenig probieren - es hat sich aber gelohnt und einiges an Muskelschmalz gespart, das ich dann in den Endschliff investieren konnte. Borsten von Straßenbesen waren auch nicht schlecht.
Für Minibohrer und -schleifer gibt es Bürsten und Schleifsteine als Zubehör. Klein aber fein! Größere „Industriebürsten“, die eigentlich in ein stationäres Werkzeug gespannt werden, gab und gibt’s auch eine ganze Menge. Damit konnte man gut Profile bearbeiten. Du musst einfach mal gucken, was du gebrauchen könntest. Es kommt halt immer auch auf das Werkstück und das Holz an, das man bearbeiten will.