Schah von Persien

Huhu,ich habe mal die Bekanntschaft mit einigen Persern gemacht,nicht intensiv,der Kontakt besteht nicht mehr,aber eins will ich wissen,alles sagten der Schah sei gut gewesen,auch wenn nicht alles in toll war damals.Jedenfalls waren sie mit ihm zufriedener als alles was danach kam und was heute ist.Angeblich ging es ihnen zu Schah`s Zeitem besser!?Hmm,ich dachte der war so schlimm,er wurde doch gestürzt und umgebracht!Wer kann mir erzählen was er politisch für sein Volk,posiziv als auch negativ,bewirkt hat?Wann wurde er gestürzt?Danke für eure Hilfe!

Huhu, was glaubst Du wohl, wieviele Menschen in Deutschland mit Hitler zufrieden waren!

Wie viele Menschen Kaiser Wilhelm II. wiederhaben wollten!

Wieviele Menschen mit Schröder zufrieden waren!

Eine Abwahl ist so etwas Ähnliches, wie ein Sturz!

mfgConrad

Hallo,

das ist eine echt schöne Frage. Der Schah war ein Halunke. Eintypisch feudaler Geldprotz, der mit Millionen um sich geschmissen hat un dem es dabei scheißegal war, wie es den Menschen in seinem Lande geht.
Natürlich gab es da aber auch eine gewisse Mittel- und Oberschichtm und die war prowestlich orientiert. Unternehmer, Händler, politiusche Handlanger… wie das halt so ist. Typisch feudal eben - in der Hauptstadt feiert man rauschende Feste und auf dem Lande kann der Bauer vor Hunger nicht Brötchen sagen.
Und das Ganze natürlich verbunden mit massiver Unterdrückung aller Gegner - das haben derartige Diktatoren so an sich.

Natürlich kam dann irgendwann der große Umsturz. Und damit begann der ärger erst richtig. Der Schah war ja treuer verbündeter des Westens und gliebter Erdöllieferant… solchen Leuten sieht man ja hierzulande gerna nach, daß sie Halunken sind. Das heißt dann große Politik oder so.
Logischerweise waren also die, die nach ihm kamen, keine Freunde des Westens. Es waren sogar sehr fundamentalistische Islamisten (und das sind sie heute noch). Also solche waren sie nicht mal Freunde der Kommunisten, da hat nicht einmal das übliche Ost-West-Schema der damaligen Zeit richtig gestimmt.
Tja, und die haben dann allerdings dem Land auch keinen großen Wohlstand gebracht. Erstens war ja alles Westliche nun verboten, einschließlich westliche Filme und Musik und zweitens kam das ganze rückschrittliche islamistische Frauenbild durch und die ganzen entsprechenden Moralvorstellungen.
Zudem hat der Iran noch Krieg mit dem irak geführt - jahrelang. Und da die westlichen Investoren auch nicht mehr da waren, hilt sich das wirtschaftliche Wachstum auch in Grenzen.

Von der Sache her nehmen sich beide nicht viel - der Schah und die jetzigen Ajatollas. Das gemeine Volk hat von beiden wenig. Aber da viele westlich orientioerte Iraner das Land verlassen haben und das genau die sind, denen es unter dem Schah recht gut ging, ist das urteil schon verständlich.

Gernot Geyer

Geschmacklosigkeit - off topic -
Hallo Conrad!

Hitler, Kaiser Wilhelm Zwo und Schröder in einem Atemzug zu nennen, ist mehr als die Überschrift meines Postings hier. Der Erste war ein an Menschenverachtung kaum zu überbietender Massenmörder, der Zweite kaum weniger gesinnungslos, gepaart mit bodenloser Debilität (was ihn wahrscheinlich davor bewahrte, überhaupt Vergleichbares zu vollbringen). Aber Schröder war ein demokratisch gewählter Kanzler, der vielleicht polarisierte - aber kein Mörder, kein Fanatiker, keiner, der hier irgendjemanden ans Leben gegangen ist!

Und bitte fange jetzt nicht mit Hartz IV an; hilfsweise erinnere ich sofort an die Beschlussfassung der zugrundeliegenden Gesetzgebung im von CDU/CSU dominierten Bundesrat.

Eine Meinung!
Jana

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Hallo, DsV,
Gernot hat ja schon das wesentliche geschrieben. Ich möchte nur hinzufügen, wie meiner Meinung nach die Wertungen, die du von Iranern gehört hast, wohl einzuordnen sind.

Das Volk hat damals die Absetzung des Schah tatsächlich begrüßt und Khomeini als Befreier angesehen. Klar, dass das ein Teil der Bevölkerung nicht so sah, bestimmt aber nicht die, die vom bisherigen System profitiert hatten.

Die waren nun gezwungen, sich entweder dem neuen Regime zu beugen oder zu emigrieren. Diese Emigranten sind es, die man hier und heute so trifft und deren Haltung ist nun einmal eher restaurativ.

Grüße
Eckard

Ich habe die Frage beantwortet, nicht Hitler mit Schröder verglichen.

Es geht darum, zu zeigen, dass in jedem Volk Anhänger und Nichtanhänger einer Führungsperson leben. Siehe Frau Merkel, fast 50% der Deutschen haben sie nicht gewählt, also wollten sie sie nicht.

Durch Wahlen oder Revolution gefeuert, weg ist weg!

mfgConrad

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Ich habe die Frage beantwortet, nicht Hitler mit Schröder
verglichen.

Hallo Conrad,

Du hast sie in einem Atemzug genannt. Mit etwas mehr Sensibilität und empathischem Vermögen wären dann anstatt Hitler und Wilhelm II halt neben Schröder die Merkel und meinetwegen der Schmidt genannt worden - drei aus einem Topf (nämlich dem demokratischen)…

Aber es ist ja auch nur meine persönliche Befindlichkeit, die ich zum Ausdruck gebracht habe. Du hast eine andere Meinung. Wir haben uns nicht die Köpfe eingeschlagen, und damit soll’s auch gut sein.

Viele Grüße
Jana

Klar, der VR China Waffen verkaufen wollen, die Existenz des demokratischen und freiheitlichen Taiwans in Frage stellen, skrupellose Außenwirtschaftspolitik treiben,
Putin den lupenreinen Demokraten decken, damit er zehntausende Tschetschenen abschlachtet, jeden Protest seitens des Westens vereiteln. Opportunistisch Amerikafeindlichkeit schüren nimmt sich da noch leicht heraus.

Denn beiden anderen Kollegen steht Schröder in nichts nach, in Sachen Unehrlichkeit toppt er die noch.

Hi!

Denn beiden anderen Kollegen steht Schröder in nichts nach, in
Sachen Unehrlichkeit toppt er die noch.

Dieser Satz belegt eindeutig, wie wenig Ahnung du von W2 und AH hast.

Heinrich

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Hallo Conrad!

Hitler, Kaiser Wilhelm Zwo und Schröder in einem Atemzug zu
nennen, ist mehr als die Überschrift meines Postings hier.

Wieso stört es denn niemanden, daß Hitler und Wilhelm der II. gleichzeitig genannt werden?

Hi!

Denn beiden anderen Kollegen steht Schröder in nichts nach, in
Sachen Unehrlichkeit toppt er die noch.

Dieser Satz belegt eindeutig, wie wenig Ahnung du von W2 und
AH hast.

von meinem mündlichen abitur in geschichte weiß ich noch, dass hitler wesentlich mehr und v.a. effektivere innepolitische veränderungen herbeigebracht hat als der schönling der spd, der sich jetzt durch seine als kanzler geknüpften kontakte in millionenhöhe bereichert.

Heinrich

Jetzt wirds aber etwas eigenwillig…

Hi!

Denn beiden anderen Kollegen steht Schröder in nichts nach, in
Sachen Unehrlichkeit toppt er die noch.

Dieser Satz belegt eindeutig, wie wenig Ahnung du von W2 und
AH hast.

von meinem mündlichen abitur in geschichte weiß ich noch, dass
hitler wesentlich mehr und v.a. effektivere innepolitische
veränderungen herbeigebracht hat

So kann man das auch ausdrücken.
Die Vertreibung und Ermordung einer signifikanten Minderheit muss man wohl als innenpolitische Veränderung bezeichen…
Die Zerschlagung der Gewerkschaften und politischen parteien incl. inhaftierung und Ermordung der mehr oder weniger prominenten Vertreter…

Ich bin ehrlich gesagt ganz froh drum, dass Schröder weniger innenpolitische Veränderungen hervorgebracht hat.
Die Literatur ist sich übrigens weitgehend einig, dass die generellen sozialen verschiebungen kurz nach dem Krieg viel gravierender und signifikanter waren.
das thema ist aber etwas komplexer, als es im Lehrplan steht…
Die Frage, in wie weit die „Modernisierung“ der Gesellschaft nun ein Ziel der NS-Ideologie war bzw ob die ganze NS-Bewegung nicht im kern antimodernistisch war, wird immer noch diskutiert
Siehe unter anderem
KERSHAW, Ian: Der NS-Staat
Dieses Werk benötigt allerdings gewisse Grundkenntnisse

Gruß
Mike

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Wieviele Menschen mit Schröder zufrieden waren!

Eine Abwahl ist so etwas Ähnliches, wie ein Sturz!

BTW auch unter Kohl war nicht alles schlecht - schliesslich hat der die Autobahnen in der ehemaligen SBZ gebaut/modernisiert.

scnr Jan

Hi!

von meinem mündlichen abitur in geschichte weiß ich noch, dass
hitler wesentlich mehr und v.a. effektivere innepolitische
veränderungen herbeigebracht hat als der schönling der spd,
der sich jetzt durch seine als kanzler geknüpften kontakte in
millionenhöhe bereichert.

Und wenn man es genau nimmt, dann hat der Zweite Weltkrieg mehr demoskopische Veränderungen verursacht als alle bundesdeutschen Kanzler seit 1949.

Schon erstaunlich, wie man extremste politische Handlungsweisen verbrämen kann.

Heinrich

Hallo Heinrich,

und welches Ziel hatte er dabei wohl vor Augen? Dass es „seinem“ (hi-hi) Volk gut geht?

Oder hast Du bei diesem Wichtigsten zum Thema, nämlich der Schlussfolgerung, dann doch gefehlt?

Unglaublich!

Jana *aus-deren-familie-ALLE-Männer-im-Krieg-geblieben-sind-und-zwar-nicht-auf-gut-ausgebauten-autobahnen*

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