Schalldämmung, pessimistisch, aber Psychologe 
Hallo,
was dämmt besser den Schall (bei gleicher Materialdicke!! - ca. 30 mm)
Steinwoll- oder Styroporplatten???
Ich möchte meinen Keller verkleiden…
Basteln (Kreissäge und Schleifmaschine)
Schalldämmung ist ziemlich schwierig, deshalb heißts ja, man soll lieber Schall vermeiden.
Zwei Ansätze zum Überlegen sehe ich: den Weg des Schalls und erst in 2. Linie das Dämmaterial.
Wenn die Maschinen am Tisch montiert und dieser auf Betonboden steht, der feste Berührung zu den Seitenwänden hat, dann unterläuft der Körperschall einfach die Platten an der Wand.
Hier wäre also die erste Stelle, an der man nach Entkopplungsvarianten fahnden kann.
In dem Buch „Altbausanierung“ von … hm, vergessen, stand einiges, was ich ebenfalls wieder vergessen hab. Soweit ich mich entsinne, muß das Dämmaterial eine möglichst große Masse haben, um wegen seiner Trägheit nicht einfach mitzuvibrieren. Zum andern sollte es löchrig strukturiert sein, so daß der Schall sich innen verfängt.
Beide Merkmale fehlen bei Polystyrol, weshalb ich diesem keine Schalldämmung zusprechen würde. Der Mineralwolle eher, ob aber 3cm etwas ausrichten, bezweifle ich. Außerdem hat Mineralwolle evtl. ungünstigen Einfluß auf die Gesundheit.
Es wär schade, die viele Mühe zu investieren und vielleicht einen kaum meßbaren oder gar hörbaren Erfolg zu haben.
Aber:
Die übende Geige ist erheblich leiser als der dräuende Straßenverkehr. Dennoch sind alle von der Geige genervt. Schallbelästigung hat also einen starken psychologischen Aspekt. Möglicherweise solltest Du Dich lieber diesem zuwenden, statt dem physikalischen.
Idee: unter großem Brimborium eine aufwendig erscheinende Polystyrol-Verkleidung anbringen. Wenigstens die psychologische Wirkung ist dann eine ungeheure, wenn nur alle kräftig überzeugt sind von der ‚Leisheit‘.
-))