Wenn das Netzteil nicht anläuft, obwohl am Ladeelko 300 Volt sich messen lassen (VORSICHT! Lebensgefährlich!), ist in der Mehrzahl der Fälle der Anlaufwiderstand kaputt.
Dieser besteht in deinem Falle wahrscheinlich aus den zwei 110 kOhm-Widerständen (ein goldener Ring, ein gelber Ring, zwei braune Ringe) in dem Bild links oben, die nebeneinander montiert und vermutlich in Reihe geschaltet sind. Der untere davon sieht mir schon so aus, als ob er unterbrochen ist.
Ich weiss nicht, ob es wirklich defekt ist, aber wenn man ein Datenblatt hat, weiss man was das IC macht, und kann dann messen.
Wenn das Netzteil nicht anläuft, obwohl am Ladeelko 300 Volt
sich messen lassen (VORSICHT! Lebensgefährlich!), ist in der
Mehrzahl der Fälle der Anlaufwiderstand kaputt.
Der Anlaufwiederstand ist ok, (die Beiden sind Parallel geschaltet) und an den Elkos liegen auch 170V an (ist ein Netzteil aus den USA, läuft mit 110V, auch deshalb suche ich ein Datenblatt, denn ich will es auf 230V umbauen)
ist ein
Netzteil aus den USA, läuft mit 110V, auch deshalb suche ich
ein Datenblatt, denn ich will es auf 230V umbauen)
das vergiss mal ganz schnell. Es gibt kein einziges Bauteil in dem Ding, das für die doppelte Spannung ausgelegt wäre. Von unterschiedlichen (sinnvollen!) Sicherheits- und sonstigen Vorschriften ganz zu schweigen. Prüfzeichen auf Kondensatoren z.B. sind nicht aus Jux drauf gedruckt.
Einzige Möglichkeit: Netzspannung mittels vorgeschaltetem Trafo halbieren. Und natürlich die Maximalbelastung senken, da die Eingangselkos für 60Hz und nicht für 50Hz ausgelegt sind.
Gruß
loderunner
das vergiss mal ganz schnell. Es gibt kein einziges Bauteil in
dem Ding, das für die doppelte Spannung ausgelegt wäre.
Ist mir ja auch klar, aber mir würde es auch erstmal reichen, wenn das Teil mit 110V läuft.
Und natürlich die Maximalbelastung senken, da
die Eingangselkos für 60Hz und nicht für 50Hz ausgelegt sind.
Hmm, machen die 10Hz wirklich sooo viel aus? Müssen ja nur 4ms länger geladen bleiben.
Egal wie, solange ich nicht weiß. was ich an dem IC zu messen habe, komme ich auch nicht weiter. Das mit den Anlauf-R war ja schon mal ein Anfang, aber die sind noch OK.
Und natürlich die Maximalbelastung senken, da
die Eingangselkos für 60Hz und nicht für 50Hz ausgelegt sind.
Hmm, machen die 10Hz wirklich sooo viel aus? Müssen ja nur 4ms
länger geladen bleiben.
Kannst Du Dir ausrechnen, welche Energiemenge Du für diese Zeit benötigst. Im Zweifel das Original mal 6/5.
Das unterstrichene U findet man bei http://www.aufzu.de/semi/gif/ als Zeichen von Unitrode (http://www.aufzu.de/semi/unitrode.html).
Ab da bin ich leider nicht weiter gekommen. U400 hat kein Ergebnis gebracht, könnte aber auch T1400 oder I1400 sein. Die 8922 wird wohl das Produktionsdatum sein (Jahr / Kalenderwoche), aber auch damit kann ich mich irren.
Vielleicht hat noch jemand ein altes Unitrode-Datenbuch und findet was.
Gruß
loderunner