Schaltnetzteil, Spannungen an Trafo

Hallo!

Ich habe mal eine Frage, die sich auf Schaltnetzteile mit Transformator bezieht.

Ich habe hier z.B. ein Schaltbeispiel mit TDA 16846.
Ein Fet macht dort aus gleichgerichteter Netzspannung Impulse.
Diese Impulse kommen auf eine Primärwicklung, auf der Sekundärwicklung ist nur eine Gleichrichterdiode mit Kondensator und Lastwiderstand.
Während also der Impuls endet, fließt gerade ein Strom auf den genannten Kondensator.
Was passiert dann? Wie kann man abschätzen, wieviel Strom in einer, bei einem Relais so genannten Freilaufdiode, fließen würde?
Und wie lange dauert es(in % der Impulszeit), bis ein neuer Impuls(bei Verwendung nur einer Diode) gestartet werden kann?
Eine Freilaufdiode oder ähnliches ist im Schaltbeispiel nicht vorhanden. Es gibt lediglich eine Art Sensorwicklung, die auch Versorgungsspannung liefert.
Mfg
Matthias

Hallo Matthias,

Ich habe hier z.B. ein Schaltbeispiel mit TDA 16846.
Ein Fet macht dort aus gleichgerichteter Netzspannung Impulse.
Diese Impulse kommen auf eine Primärwicklung, auf der
Sekundärwicklung ist nur eine Gleichrichterdiode mit
Kondensator und Lastwiderstand.
Während also der Impuls endet, fließt gerade ein Strom auf den
genannten Kondensator.

Scheint also ein Sperrwandler zu sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrwandler

Was passiert dann? Wie kann man abschätzen, wieviel Strom in
einer, bei einem Relais so genannten Freilaufdiode, fließen
würde?

Der Sperrwandler funktioniert nicht wie ein normaler Trafo!

Mit dem Impuls wird Energie als Magnetfeld im Kern gespeichert.
Wird der Impuls abgeschaltet, entlädt sich die Energie des Magnetfeldes über die Diode in den Kondensator.

Die Gleichrichterdiode ist eigentlich die Freilaufdiode.

Wenn du jetzt eine Freilaufdiode einbaust geht der Wirkungsgrad in den Keller, also keine gute Idee.

Und wie lange dauert es(in % der Impulszeit), bis ein neuer
Impuls(bei Verwendung nur einer Diode) gestartet werden kann?

Das kann man so nicht beantworten, das hängt von der Schaltung, Dimensionierung und dem Laststrom ab.

Im primitivsten Fall lädt man einfach den Kern bis in die Sättigung, der Impuls ist so lange bis der maximale Strom erreicht wird. Wenn die Ausgangsspannung zu klein wird, startet der nächste Impuls. Bei dieser Schaltung ändert sich die Schaltfrequenz mit dem Laststrom.
EMV-Technisch ist das natürlich mühsam.

Die andere Methode besteht darin eine feste Frequenz zu wählen und das Tastverhältnis dem Laststrom anzupassen. Der Ladestrom wird dabei auch gemessen und begrenzt um eine Überlast oder Kurzschluss zu erkennen.

MfG Peter(TOO)

Hallo
Danke für die Antwort.
Der Wikipediartikel hat alles übrige erklärt.
Das Beispiel von dem ich sprach, entpricht dem Punkt c:.
Matthias