Schaltnetzteil

Hi!
Ich möchte mir selber ein Schaltnetzteil bauen. Und zwar damit ich vorhandene +5V in +12V umwandle. Ich habe dafür eine kleine Schaltung, die recht vielversprechend ausschaut, aber wenn ich sie mit Spice simuliere kommt entweder nur Blödsinn raus, oder das Spice bricht ab. :frowning:

Hat von euch jemand einen Link auf eine Seite im Internet, wo Schaltnetzteile gut beschrieben sind?

Das Ding sollte schon 5-10 Ampere ausgeben können. :smile: Ich hab nämlich ein 5V-Netzgerät aus einem Großrechner, das 200A kann. :smile:))) Und damit ich mehr Spannungen krieg, brauch ich jetzt einen Wandler.

Danke
Hansi

LM2576
Mit diesem IC lassen sich sehr einfach nach STrickmuster Schaltnetzteile aufbauen.

http://www.national.com

Bei so hohen Leistungen lohnt es sich nicht, mit 5V zu arbeiten. Da ist es wesentlich effektiver z.B. bei Pollin ein altes Netzteil für ein paar Mark zu kaufen, daß die richtige Spannung hat.
Der Umgang mit so hohen Wechselströmen bei so hohen Frequenzen erfordert schon viel Designerfahrung hinsichtlich Leiterbahnführung bzw. Abmessung und auch Auswahl geeigneter Elkos und Spulen.

Jörg

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Hallo!

Bei so hohen Leistungen lohnt es sich nicht, mit 5V zu
arbeiten. Da ist es wesentlich effektiver z.B. bei Pollin ein
altes Netzteil für ein paar Mark zu kaufen, daß die richtige
Spannung hat.
Der Umgang mit so hohen Wechselströmen bei so hohen Frequenzen
erfordert schon viel Designerfahrung hinsichtlich
Leiterbahnführung bzw. Abmessung und auch Auswahl geeigneter
Elkos und Spulen.

Aha! :smile: Nujo, das hab ich schon ein bißchen im PSpice gemerkt.
Schade. :frowning: Gestern hab ich mir noch von Motorola (ON Semiconductor oder so heißen die jetzt) einen POWERMOSFET für 60V und 75A angeschaut! Der währ doch was? :smile:)))))

Hmm, schade. Naja, vielleicht bau ich mir ja ein regelbares Netzgerät, das aus den vorhandenen 12V (das is mir um ATS 199,-- beim Radiobastler kaufen werde) 0-12V macht! :smile:)) Der Nachteil ist nur, daß ich noch nicht weiß, wie ich den Strom auch rückwärts aufnehmen kann, zB zum Elkos auf eine niedrigere Spannung entladen, …

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Bye
Hansi

Hallo!

Bei so hohen Leistungen lohnt es sich nicht, mit 5V zu
arbeiten. Da ist es wesentlich effektiver z.B. bei Pollin ein
altes Netzteil für ein paar Mark zu kaufen, daß die richtige
Spannung hat.
Der Umgang mit so hohen Wechselströmen bei so hohen Frequenzen
erfordert schon viel Designerfahrung hinsichtlich
Leiterbahnführung bzw. Abmessung und auch Auswahl geeigneter
Elkos und Spulen.

Aha! :smile: Nujo, das hab ich schon ein bißchen im PSpice
gemerkt.
Schade. :frowning: Gestern hab ich mir noch von Motorola (ON
Semiconductor oder so heißen die jetzt) einen POWERMOSFET für
60V und 75A angeschaut! Der währ doch was? :smile:)))))

Ja schon, aber 1. braucht man noch eine Hilfsspannung, weil solche FETs i.d.R. min. 7-8 Volt Gatespannung brauchen, um richtig durchzuschalten und 2. ist auch mit einem Spannungsabfall von bis zu 1 Volt rechnen. Das bedeutet bei 5V Betriebsspannung bis zu 20% Verlust allein im Transistor

Hmm, schade. Naja, vielleicht bau ich mir ja ein regelbares
Netzgerät, das aus den vorhandenen 12V (das is mir um ATS
199,-- beim Radiobastler kaufen werde) 0-12V macht! :smile:)) Der
Nachteil ist nur, daß ich noch nicht weiß, wie ich den Strom
auch rückwärts aufnehmen kann, zB zum Elkos auf eine
niedrigere Spannung entladen, …

Bei Analogreglern geht das mit einer Gegentaktendstufe.
Bei Step-Down-Schaltreglern mit Gegentaktendstufe verlagert sich das Problem auf die Eingangsspannung. Die muß dann z.B. mit einer Z-Diode begrenzt werden.

Jörg

Vielen Dank für Deine Hilfe!

Bye
Hansi

Hi!

Schade. :frowning: Gestern hab ich mir noch von Motorola (ON
Semiconductor oder so heißen die jetzt) einen POWERMOSFET für
60V und 75A angeschaut! Der währ doch was? :smile:)))))

Ja schon, aber 1. braucht man noch eine Hilfsspannung, weil
solche FETs i.d.R. min. 7-8 Volt Gatespannung brauchen, um
richtig durchzuschalten und 2. ist auch mit einem
Spannungsabfall von bis zu 1 Volt rechnen. Das bedeutet bei 5V
Betriebsspannung bis zu 20% Verlust allein im Transistor

Aja, Mist! :frowning: Naja, ganz so viel fällt da nicht ab dran. Aber doch eine Menge. Ich glaub, so Step-Up-Wandler sind sowieso nix gescheits, nur für geringe Leistungen. :frowning: Primärgetaktet währe das Beste, oder?

Bei Analogreglern geht das mit einer Gegentaktendstufe.
Bei Step-Down-Schaltreglern mit Gegentaktendstufe verlagert
sich das Problem auf die Eingangsspannung. Die muß dann z.B.
mit einer Z-Diode begrenzt werden.

Aha! Danke für den Tip.

Bye
Hansi

Hi!

Schade. :frowning: Gestern hab ich mir noch von Motorola (ON
Semiconductor oder so heißen die jetzt) einen POWERMOSFET für
60V und 75A angeschaut! Der währ doch was? :smile:)))))

Ja schon, aber 1. braucht man noch eine Hilfsspannung, weil
solche FETs i.d.R. min. 7-8 Volt Gatespannung brauchen, um
richtig durchzuschalten und 2. ist auch mit einem
Spannungsabfall von bis zu 1 Volt rechnen. Das bedeutet bei 5V
Betriebsspannung bis zu 20% Verlust allein im Transistor

Aja, Mist! :frowning: Naja, ganz so viel fällt da nicht ab dran. Aber
doch eine Menge. Ich glaub, so Step-Up-Wandler sind sowieso
nix gescheits, nur für geringe Leistungen. :frowning: Primärgetaktet
währe das Beste, oder?

Step-Up-Regler kann man für sehr hohe Leistungen bauen. Bei größeren Betriebsspannungen ist das kein Problem. Sie werden z.B. zur Power-Faktor-Korrektor primär getaktete Netzteilen vorgeschaltet. Dieser Aufwand lohnt sich nur bei hohen Leistungen.
Sehr effektiv für kleinere Ausgangsspannungen und relativ einfach zu bauen sind sekundär getaktete Step-down-Regler.
Primär getaktete Netzteile erfordern dagegen wieder viel Erfahrung in der Entwicklung.

Jörg

Hallo!

Step-Up-Regler kann man für sehr hohe Leistungen bauen. Bei
größeren Betriebsspannungen ist das kein Problem. Sie werden
z.B. zur Power-Faktor-Korrektor primär getaktete Netzteilen
vorgeschaltet. Dieser Aufwand lohnt sich nur bei hohen
Leistungen.

Welche Spannungs-/Strom- und Leistungsverhältisse sindn das?

Sehr effektiv für kleinere Ausgangsspannungen und relativ
einfach zu bauen sind sekundär getaktete Step-down-Regler.
Primär getaktete Netzteile erfordern dagegen wieder viel
Erfahrung in der Entwicklung.

Aha, sowas hab ich mir auch schon gedacht. Dann bau ich mir ein
regelbares Netzteil. :smile: 0-12V :smile: Oder ich besorg mir 48V oder so und regle das dann 0-48V. :smile:

Bye
Hansi

Hi!

Mist! Aus dem tollen Schaltnetzteil, das ich mir da im Radio-Bastler Katalog angelacht hab, wird nix. :frowning: Die ham das nimmer. War ein Restposten.

Jetzt muß ich doch selber basteln.

Würdest Du mir davon abraten, ein 5 -> 12V Step-Up-Netzgerät zu baun?

Soll ich mir lieber einen Trafo besorgen, gleichrichten, und dann Step-Down?

Bye
Hansi

Hi!

Mist! Aus dem tollen Schaltnetzteil, das ich mir da im
Radio-Bastler Katalog angelacht hab, wird nix. :frowning: Die ham das
nimmer. War ein Restposten.

Jetzt muß ich doch selber basteln.

Würdest Du mir davon abraten, ein 5 -> 12V
Step-Up-Netzgerät zu baun?

Bei dieser Leistung schon. Ein Überlastungsschutz ist auch sehr schwierig

Soll ich mir lieber einen Trafo besorgen, gleichrichten, und
dann Step-Down?

Das wäre auf jeden Fall die sauberere Lösung. Ganz wichtig: Die Strombegrenzung nicht vergessen.

Jörg

Hi!

Würdest Du mir davon abraten, ein 5 -> 12V
Step-Up-Netzgerät zu baun?

Bei dieser Leistung schon. Ein Überlastungsschutz ist auch
sehr schwierig

Ja, da hab ich mir auch schon den Kopf zerbrochen. :frowning:

Soll ich mir lieber einen Trafo besorgen, gleichrichten, und
dann Step-Down?

Das wäre auf jeden Fall die sauberere Lösung. Ganz wichtig:
Die Strombegrenzung nicht vergessen.

Aha. Vielleicht bau ich auch ein Primär getaktetes! :smile: Das währe noch lustiger. :smile:))))

Vielleicht schau ich morgen in der Uni-Bibliothek vorbei und hol mir ein gutes Buch. Kannst Du mir eins für Schaltnetzteile empfehlen? Oder kennst Du eine Internet-Adresse mit interessanten Schaltungen?

Bye
Hansi