Schaltplan für Ladegerät

Hallo!
Bei Conrads habe ich folgende Solarzelle gefunden:
6,0V 39,0mA (Best.-Nr.: 196620 - 14)
Wenn ich Mignonakkus mit 1,5 in Reihe schalte, kann ich bei 4 Stück 6,0V erreichen. Mit einem Festspannungsregler, werde ich die Spannung auf 5V herabsetzen, sodass wenn die 6,0V nicht erreicht werden das kein Drama wäre. Jetzt suche ich aber eine Schaltung dafür:
Die Akkus werden über den Spannungsregler an eine Elektronik angeschlossen. Die Elektronik verbraucht dann hin und wieder mal ein paar mA. Die Solarzelle soll aber die Akkus kontinuierlich laden. Erstens was für eine Schaltung brauche ich dazu und brauche ich überhaupt eine Schaltung dazu? Welche Akkus sind am Besten zu verwenden? Das ganze sollte mit dem kleinstmöglichen Aufwand an Elektronik funktionieren. Am schönsten wäre es die Solarzelle einfach parallel zu den Akkus zu schalten und das genügt. Aber die Schaltung sollte dann nicht so primitiv sein, dass ich dadurch die Akkus schrotte.
Über Hilfe / Ideen jeder Art freue ich mich!

Gruß Chrsitian

Hallo!

Bei Conrads habe ich folgende Solarzelle gefunden:
6,0V 39,0mA (Best.-Nr.: 196620 - 14)
Wenn ich Mignonakkus mit 1,5 in Reihe schalte, kann ich bei 4
Stück 6,0V erreichen.

Nein, die Nennspannung von NiCD- und NIMH-Akkus ist ca. 1,2V.
wenn die Akkus aber richtig voll sind, kommen knapp 1,3V
(ohne Belastung) raus.

Mit einem Festspannungsregler, werde ich
die Spannung auf 5V herabsetzen, sodass wenn die 6,0V nicht
erreicht werden das kein Drama wäre. Jetzt suche ich aber eine
Schaltung dafür:

Mit einem einfachen Längsregler wird’s auch bei 6V nix.
Bei einem 7805 oder ähnlich sind gut 7V nötig, damit der regelt.
Die 2 Volt sind als Regelreserve nötig.
Mit einem sogenannten Low-Drop-Regler kann man mit einer Regel-
reserve von weniger als 1V auskommen.

Die Akkus werden über den Spannungsregler an eine Elektronik
angeschlossen. Die Elektronik verbraucht dann hin und wieder
mal ein paar mA.

Was für eine Elektronik? Ist eine stabile Spannung nötig?
Kann auch mit niedrigerer Spannung gearbeitet werden?

Die Solarzelle soll aber die Akkus kontinuierlich laden.

  1. Nachts laden die eh nix.
  2. Kontinuierliches Laden führt zu Überladung. Das macht die meisten
    Akkus kaputt.

Erstens was für eine Schaltung brauche
ich dazu und brauche ich überhaupt eine Schaltung dazu? Welche
Akkus sind am Besten zu verwenden? Das ganze sollte mit dem
kleinstmöglichen Aufwand an Elektronik funktionieren.

Du brauchst nicht nur eine Schaltung, sondern ein Konzept für das
was Du da machen willst. Da kann Dir auch geholfen werden, aber
nicht ohne Kenntnis aller wichtigen Randbedingungen.

Am
schönsten wäre es die Solarzelle einfach parallel zu den Akkus
zu schalten und das genügt.

Sowas geht auch.

  1. mit Goldkaps. Das sind Superkondensatoren.
  2. Mit offenen Bleiakkus. Da macht es nix, wenn die mal gasen.
    Man muß eben manchmal Wasser nachfüllen.

Aber die Schaltung sollte dann
nicht so primitiv sein, dass ich dadurch die Akkus schrotte.
Über Hilfe / Ideen jeder Art freue ich mich!

Gruß Uwi

Hallo Christian!
Einfach parallel schalten… das geht nicht, weil der Akku sonst deine
Solarzellen speist. Abhilfe: Eine Diode, um dem Strom den richtigen
Weg zu weisen.
Ich denke, diese Adresse löst Dein Problem:

http://www.solar.gch.de/images/lade.pdf

MfG
Heri

Danke an euch!
Die PDF-Datei habe ich gelesen und so was in der Art habe ich mir auch vorgestellt. Aber wie Uwe richtig sagte, habe ich um die Akkus bedenken. NiCd geht da wohl nicht, oder?

Christian

Für Bastler :wink:
Hallo!

Sowas geht auch.

  1. mit Goldkaps. Das sind Superkondensatoren.
  2. Mit offenen Bleiakkus. Da macht es nix, wenn die mal gasen.
    Man muß eben manchmal Wasser nachfüllen.

Goldkaps haben nicht die Power wie ein Akku, aber die reichen je nach Belastung immerhin ein paar Sekunden.

Bleigelakkus gibts auch recht klein zu kaufen. Die gasdicht verschlossenen Akkus blähen sich leicht auf, wenn sie voll sind. Das mit einem einem einfachen Mikroschalter ausgewertet, der den Stromkreis ab einem gewissen „Blähstadium“ trennt. Ganz einfach und ziemlich sicher. Na gut, nicht ganz mikrocontrollergesteuert :wink:

Gruß
André

Hallo,

Bleigelakkus gibts auch recht klein zu kaufen. Die gasdicht
verschlossenen Akkus blähen sich leicht auf, wenn sie voll
sind. Das mit einem einem einfachen Mikroschalter ausgewertet,
der den Stromkreis ab einem gewissen „Blähstadium“ trennt.
Ganz einfach und ziemlich sicher. Na gut, nicht ganz
mikrocontrollergesteuert :wink:

Man könnte ja auch einfach den Knall mittels Mikrofon auffangen und auswerten. Sogar mit Mikrocontrollersteuerung. Auch ganz einfach und sicher…

Axel