Schaltspannung und Strom eines Transistors

Servus,
für einen Überhitzungsschutz mit Warnung habe ich mal eine kleine Schaltung geplant. Allerdings brauche ich zur Planung den Schaltwert eines Transistors, genauer dem BC 547. Als ich in folgendem Datenblatt nachgesehen habe, habe ich mal angenommen, es sind 0,63 V (typ.) bei 2 mA (I). Ist das der richtige Wert?

Datenblatt (PDF):
http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/MicroElect…

grtz
michi

Hallo,

für einen Überhitzungsschutz mit Warnung habe ich mal eine
kleine Schaltung geplant.

Diese solltest du evtl. mal bekannt geben (Schaltung per Imagehoster).

Allerdings brauche ich zur Planung
den Schaltwert eines Transistors, genauer dem BC 547.

Also ein ganz normaler npn-Si-Transistor.

Als ich in folgendem Datenblatt nachgesehen habe, habe ich mal
angenommen, es sind 0,63 V (typ.) bei 2 mA (I). Ist das
der richtige Wert?

Die U_be eines Si-Transistors liegt typisch zwischen 0,6…0,7V, ist
aber Exemplarabhängig und unterliegt Temperaturdrift (ca. -2mV/k).

Ansonsten ist anzumerken, dass ein Transistor ein stromgesteuertes
Bauelement ist. Inwieweit deine Schaltung das überhaupt berücksichtigt,
kann hier niemand wissen.
Gruß Uwi

Datenblatt (PDF):

http://www.datasheetcatalog.org/datasheet/MicroElect…

Ansonsten ist anzumerken, dass ein Transistor ein stromgesteuertes
Bauelement ist. Inwieweit deine Schaltung das überhaupt berücksichtigt,
kann hier niemand wissen.

Das ist mir vollkommen klar. Ich habe in meinem Beitrag auch 2mA (I) erwähnt. es geht um folgendes:
ich habe einen Heißleiter (k164), einen (Vor-)Widerstand und zwei BC547. Alle sind in Reihe geschaltet (bei den Transistoren jeweils der Basis-„Pin“). Der Heißleiter ist noch nicht eingekauft, die k164 sind aber günstig und vom Messbereich mehr als ausreichend. Die Transistoren sollen die jeweiligen Kreise dann einschalten, wenn die Temperatur auf über 45°C steigt. Es müssten also nach dem NTC mehr als 1,3 V und I „übrig sein“, oder?

würde ja den Plan schicken, wenn er nur auf dem PC wäre (nur auf Papier und keine Möglichkeit in den PC zu bekommen)… Ich hätt des gleich am PC machen sollen…

grtz
michi

Hallo,

Das ist mir vollkommen klar. Ich habe in meinem Beitrag auch
2mA (I) erwähnt.

Ja, als Bezug für die U-be. Das muß ja aber nix mit der konkreten
Schaltung zu tun haben.
2mA scheint mir auch recht hoch. Für eine Messschaltung nimmt man
besser einen Strom, der keine merkliche Eigenerwärmung verursacht
(z.B. max. 1…2 mW).
Also besser einen NTC mit nicht zu niedrigem Widerstandswert nehmen.

Kommt jetzt drauf an, wie du den NTC beschalten willst:
Von Basis gegen Masse, wie unten in der verklinkten Skizze, dann
kann der NTC um 1kOhm liegen.
Schaltest du ihn von Basis gegen +Ub, muß er deutlich hochohmiger
sein und hat dann wegen dem größeren Spannungsabfall immer noch
mehr Verlustleistung.
Für +Ub = 12V würde ich einen NZC mit ca. 50…100kOhm nehme.
Dann sollte der Strom durch den NTC nur ca. 0,1mA sein.
Dementsprechend ist die Stromverstärkung des Auswertetransistors
sehr hoch zu wählen (evtl. dann doch als Darlington).

es geht um folgendes:
ich habe einen Heißleiter (k164), einen (Vor-)Widerstand und
zwei BC547. Alle sind in Reihe geschaltet (bei den
Transistoren jeweils der Basis-„Pin“).

??? Verstehe ich nicht.
Basispins von Transistoren sollte man nicht direkt zusammenschließen,
weil die U_be nicht exakt gleich sind.

Falls du mit einem NTC 2 Verbraucher schalten willst, nimm einen
Transistor als Auswertung des NTC z.B. etwa so:
http://www.ledhilfe.de/viewtopic.php?f=35&t=2565
und schalte dahinter noch Treiber für die Verbraucher.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/120113…

Da brauchst du auch keine Negation mehr zwischen schalten, weil der
NTC ja bei erreichen der Grenztemp. den Transistor sperrt,
so das am Kollektor die Spannung hochgeht und somit die Treiberstufe
eingeschaltet wird.

Der Heißleiter ist noch
nicht eingekauft, die k164 sind aber günstig und vom
Messbereich mehr als ausreichend. Die Transistoren sollen die
jeweiligen Kreise dann einschalten, wenn die Temperatur auf
über 45°C steigt.

Aha, Lüftersteuerung oder so?
Da macht sich der NTC sicher ganz gut, weil der einen recht großen
Widerstandsgradienten hat und somit gleiche Fehler durch Temperaturdrift
der U_be kaum noch ins Gewicht fallen. 2…3 grd Genauigkeit wird dir
dann wohl reichen.
Mit einem Poti kannst du das ganze auch abgleichen.

Wie sieht die Betriebsspannung aus.
Ist die stabil und kann als Referenz genutzt werden?

Es müssten also nach dem NTC mehr als 1,3 V
und I „übrig sein“, oder?

Warum 1,3V? U_be ist doch ca. 0,6V.

würde ja den Plan schicken, wenn er nur auf dem PC wäre (nur
auf Papier und keine Möglichkeit in den PC zu bekommen)… Ich
hätt des gleich am PC machen sollen…

Scanner oder Fotoapparat nicht vorhanden?

Gruß Uwi

Hallo,

Das ist mir vollkommen klar. Ich habe in meinem Beitrag auch
2mA (I) erwähnt.

Ja, als Bezug für die U-be. Das muß ja aber nix mit der
konkreten
Schaltung zu tun haben.
2mA scheint mir auch recht hoch. Für eine Messschaltung nimmt
man
besser einen Strom, der keine merkliche Eigenerwärmung
verursacht
(z.B. max. 1…2 mW).
Also besser einen NTC mit nicht zu niedrigem Widerstandswert
nehmen.

Die Frage ist nur: welchen? Der NTC muss, deinem erstem link nach, den Transistor kurzschließen. So weit, so gut. Aber kenne ja auch nicht den Widerstand R (zwischen Basis und Emitter). Den muss ich ja kennen, der NTC muss dann bei 40°C noch einen deutlich höheren Widerstandswert aufweisen als der Transistor und bei 45°C (oder auch 50°C, ganz genau muss es nicht sein) einen deutlich niedrigeren.

Kommt jetzt drauf an, wie du den NTC beschalten willst:
Von Basis gegen Masse, wie unten in der verklinkten Skizze,
dann
kann der NTC um 1kOhm liegen.
Schaltest du ihn von Basis gegen +Ub, muß er deutlich
hochohmiger
sein und hat dann wegen dem größeren Spannungsabfall immer
noch
mehr Verlustleistung.
Für +Ub = 12V würde ich einen NZC mit ca. 50…100kOhm nehme.
Dann sollte der Strom durch den NTC nur ca. 0,1mA sein.
Dementsprechend ist die Stromverstärkung des
Auswertetransistors
sehr hoch zu wählen (evtl. dann doch als Darlington).

Das ist mir klar.

und schalte dahinter noch Treiber für die Verbraucher.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/120113…

Da brauchst du auch keine Negation mehr zwischen schalten,
weil der
NTC ja bei erreichen der Grenztemp. den Transistor sperrt,
so das am Kollektor die Spannung hochgeht und somit die
Treiberstufe
eingeschaltet wird.

Das ist mir schon zu hoch. Was bitte ist in der Elektronik ein Treiber?

Aha, Lüftersteuerung oder so?
Da macht sich der NTC sicher ganz gut, weil der einen recht
großen
Widerstandsgradienten hat

Du hast es erkannt.

der U_be kaum noch ins Gewicht fallen. 2…3 grd Genauigkeit
wird dir
dann wohl reichen.
Mit einem Poti kannst du das ganze auch abgleichen.

Wie schon gesagt: bei 40 °C aus und spätestens bei 50°C ein. Poti möchte ich in dem Fall nicht. Das ganze würde in dem Fall einmal abgeglichen und der Poti nie mehr benutzt. Da ist mir der Poti zu schade :smiley:

Wie sieht die Betriebsspannung aus.
Ist die stabil und kann als Referenz genutzt werden?

Ja ist stabil. 5V für den Steuerstromkreis, 12V für den Hauptstromkreis.

Mein Stromkreis als Unicode-Art:

+5V -5V
 │ │
 │ │
 ├───R1───┬───R───┤ R1=?
 └─R2───bc547─\>─┬─┬LED1┤ R2=65
 │ └LED2┘ R3=10
 ┌────────────bc547─\>──┐ R=NTC (R25=?)
 R3 Lüfter 
 │ │
+12V -12V