Hoffe hier kann mir jemand helfen. Ich habe folgende Schaltung zusammgesetzt.
Jetzt ist es so, dass die LED´s 5 minuten lang aufleuchten sollen und dann gewechselt werden soll. Das heisst dann am Ausgang 2 liegen wieder 5 LED´s.
Ich hab nur das Problem, dass es nicht so richtig funktionieren will. Mit 4 LED´s bekomm ich es hin. Sobald ich aber die 5te Anschließe tut sich gar nichts mehr.
Als Spannung greife ich AC 230V/50 Hz ab und gehe dann per Printtrafo auf DC 15 V / 320 mA.
Zum regulieren hab ich ein 4,7 MOhm Potentiometer.
Als Timerbaustein dient der NE555 und als Dekadenzähler der 4017 Baustein.
Da der Timer nur mit 225 mA und max. 18 V belastet werden darf, hab ich einen Vorwiderstand von 100 Ohm vor dem Eingang des Timers gesetzt. Das RC-Glied dient dem Takt, der 5 Minuten sein soll pro Ausgang vom 4017er.
So, das war alles was ich bisher verwendet habe.
Wer kennt sich damit aus? Wer kann mir helfen. Oder habe ich die Schaltung komplett falsch aufgebaut???
Wäre euch super dankbar, wenn ich mir helfen könntet !
Zunächst sind in dem Schema wohl auch paar Fehler drin
-> +Us geht irgend wo ins Nirwana, die 320mA sind jedenfalls
an den Mittenanschluß des 4,7M-Potis gezeichnet, so wird’s in
Realität sicher nicht sein, oder?
Dann ist die Belastung der Ausgänge des 4017 viel zu hoch.
Bei 155 Ohm Vorwiderstand und ca. 15V Versorgung müsten theoretisch
bis über 80mA Ausgangsstrom fließen, was quasi Kurzschluß ist.
Was der IC aber bei Kurzschluß genau macht, steht in keinem
Datenblatt. Eine Möglichkeit ist, daß er einfach auf Low umkippt.
Du hast dabei wahrscheinlich Glück, daß er nicht kaputt geheizt
ist, weil die 4000-er Serie relativ Kurzschlußsicher ist, weil
die einen hohen Innenwiderstand der Ausgänge haben.
Abhilfe:
1. Bei 15V Versorgungsspannung kann man mindestens 5 rote LED in
Reihe schalten und nicht paralell, was sowieso elektronischer
Unsinn ist.
2. Eigentlich sollten die LEd von einem Treiber geschaltet werden.
z.B. Transistor oder Treinber-IC.
Wenn's aber auch so geht, kannst Du es auch so lassen.
Für den Heimgebrauch muß man sich nicht sklavisch ans Datenblatt
halten.
3. Wenn durch die LED nicht die vollen 20mA fließen, sondern nur
5...10mA wird's sicher auch gehen. Also den Vorwiderstand
entsprechend vergrößern.
Die Funktion des Generators mit dem 555 habe ich jetzt nicht geprüft,
aber der sollte ja schon funktionieren, oder.
Gruß Uwi
Hallo Alexander,
das Problem mit der Ausgangsleistung eines CMOS-Ausgangs ist nicht zu unterschätzen.
Meine Empfehlung: jeweils für alle Ausgänge!
* R3 vom Q0 weg, nach +15V und als 1K2 ausführen,
* am 4017 Q0 - Q9 einen 4k7 zu einem NPN-Transistor (BC547, o.ä) an Basis
Emitter nach GND (Masse)
Collektor an Kathoden der LED’s
Falls die LED’s nicht hell genug leuchten, kann der 4K7 gegen einen 2k2 oder 1k ausgetauscht werden. Sollte aber mit dem 4K7 funktionieren.
_______
Die Funktionsweise vom Poti R2 ist mir nicht ganz klar!
Du schreibst, ‚zum regulieren‘. Mit R2 wird die Versorgungsspannung vom 555 mit beeinflusst (wo liegt der Pin 16 vom 4017?). Falls die Taktzeit aber eingestellt werden soll, müssen Pin 4/8
direkt auf +15V.
Der R5 kann entfallen, da die Schaltung keine Belastung von 225mA hat.
Ich hoffe Dir damit geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen und einem guten Rutsch ins neue Jahr
M. Stingl
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
welche LEDs hast du denn genutzt? Wenn die LEDs 20 mA typen sind, wirds eng, dann würden nämlich 20 mA mal Anzahl der LEDs fließen und das ist für einen CMOS etwas zu viel. die Ausgänge sollten nicht mehr wie 20 mA Last haben. Es kann also sein, dass die 5 LED zum Kurzschluss führt und der Ausgang zusammenbricht. Nimm einfach 2 mA Typen also Low Current. Dann müsste es gehen wenn die Schaltung richtig aufgebaut ist.