Hallo Gruß- und Namenloser (da Du neu hier bist, sei Dir der Mangel an Höflichkeit für dieses mal verziehen.
Eine Gleisbesetzt-Meldung bei einer HO-Märklin Anlage soll mit 16V Wechselspannung …
Woherkommen die 16V~?
- Fahrspannung (variabel)?
- ständig anstehende Spannung? (hast Du mal nachgemessen?)
… über einen Optokoppler an eine SPS S5 mit 24V Gleichspannung übertragen werden.
Es fängt schon an bei der Gleichrichtung der 16V~. Muß der Strom geglättet werden, oder reicht eine Zehnerdiode?
Möglicherweise reicht ein einfacher Optokoppler nicht aus. Der 4N37 hat eine Transferrate von 100%. Also muss sein Eingangsstrom mindestens so groß sein wie sein Ausgangsstrom (Eingangsstrom der SPS). Wahrscheinlich musst Du den Ausgangstransistor des Kopplers mit einem externen Transistor zu einer Darlingtonschaltung erweitern.
Um eine Glättung wirst Du aber auf jeden Fall nicht herumkommen. Selbst wenn Du die Spannung für den Optokoppler mit einer Gräzbrücke gleichrichtest (Vollwellengleichrichtung), erhältst Du ausgangsseitig am Optokoppler ein pulsierendes Signal, mit dem die S5 wahrscheinlich Probleme hat.
Ich gehe im folgenden von einer weitgehend konstanten Spannung von 16V~ aus.
Ich würde den Eingangsstrom des Kopplers mit maximal 30mA festlegen.
Das Wechselspannungssignal schickst Du über eine Diode 1N4004 auf einen Kondensator 100µ/35V. An diesem stellt sich jetzt im unbelasteten Zustand eine Spannung von 16V*1,414=22,6V ein. Wird diese (Leerlauf-)Spannung mit 30mA belastet, so stellt sich eine Welligkeit von 3V ein, die Spannung am Kondensator schwankt also zwischen 22,6 und 19,6V.
An den Kondensator schließt Du den Optokoppler über einen Vorwiderstand an. Dessen Wert errechnet sich nach §1 des Ohmschen Gesetzes mit
Uc-Uf/If=22,6V-1,5V/0,03A=703Ohm.
Gewählt 680Ohm.
Der Strom durch den Koppler wird also zwischen 30,1mA und 26,5mA schwanken (wie bin ich wohl darauf gekommen?). Das ist ohne nennenswerten Einfluss.
Kommst Du ab hier alleine zurecht?
Gruß merimies