Schaltung Kodensatoren

Guten Tag,
Modellbahnwagen mit 3 LEDs, versorgt über 16 V AC, gewandelt mit Gleichrichter, 1000 Ohm Widerstand zu den LEDs, klappt einwandfrei, flackert aber bei Weichenüberfahrt u.a. Diese kurzen Stromausfälle
möchte ich mit einem Kondensator überbrücken, Welche Art von Kondensator? wie muß dieser eingelötet werden?
Gruß Dieter

Hallo,
was du braucht wäre ein Tantal-Elektrolyt-Kondensator.
Die Kapazität sollte wohl 47µF nicht unterschreiten.
Bei deiner Schaltung fließen (wenn die LED in Reihe liegen) immernoch 10mA. Besser wären LOW-Current-LED. Die brauchen nur ca 2mA und dein Vorwiderstand wäre dann 4,7kOhm. Die Kapazität kann dann kleiner sein und der Kondensator wird auch von der Bauart kleiner.

Gruß JMP

Hallo,

je nach dem wie gut oder schlecht seine Gleise verlegt sind und damit die Unterbrechungen länger oder kürzer sind, würde ich Tantal-ELKOs mit 100uF/35Volt vorschlagen.

Gruss Andy

Hallo Dieter

… mit einem Kondensator überbrücken. Welche Art von Kondensator? wie muß dieser eingelötet werden?

Ich gehe von folgenden Daten aus:

Scheitelwert der gleichgerichteten Wechselspannung:
16V * 1,414 - 2 * 0,7V = 21,2V
Gerundet 20V
Dies ist die Betriebsspannung für die LEDs bei Pufferung

Betriebsstrom bei drei LED (weiß, Reihenschaltung) ohne Pufferkondensator:
(16V - 9V) / 1000Ω = 0,007A = 7mA

Neuberechnung

Pufferung der gleichgerichteten Spannung mit einem
Elektrolytkondensator 4700µF/35V
(Auswahl nach der Überlegung, den größten Kondensator zu nehmen, welcher noch in einen Wagen eingebaut werden kann)

Vorwiderstand pro LED für gepufferte Spannung:
(20V – 9V) / 0,007A = 1571Ω
Gerundet 1500Ω

Nach der Formel ∆U = I * t / C ergibt sich bei einer Spannungsunterbrechung von 1s folgender Spannungseinbruch:
I = 0,007A = 7mA
t = 1s
C = 4700µF = 0,0047F
∆U = I * t / C = 0,007 * 1 / 0,0047 = 1,5V
∆U ist in etwa proportional der Unterbrechungszeit t.
∆U ist in etwa umgekehrt proportional zur Kapazität C.

Zur praktischen Ausführung:

Elektrolytkondensator 4700µF/35V
Conrad Best. Nr. 445264
16mmØ / 40mm lang
Der Kondensator ist gepolt, der Minuspol ist gekennzeichnet.

Der Kondensator wird mit dem Ausgang des Gleichrichters verbunden, Plus an Plus, Minus an Minus.

Die bisherigen Vorwiderstände der LED werden gegen die neuberechneten Widerstände ausgetauscht.

Happy Vergnügen
merimies

Hallo,

je nach dem wie gut oder schlecht seine Gleise verlegt sind
und damit die Unterbrechungen länger oder kürzer sind, würde
ich Tantal-ELKOs mit 100uF/35Volt vorschlagen.

Wäret Ihr bitte so freundlich, ihn darauf hinzuweisen, dass nach Glättung durch einen Kondensator die Spannung höher sein wird?

Einfach nach dem Gleichrichter ein Elko setzen, welches für vielleicht 0,1s 20mA liefert, dabei dann eine Spannungsfall von sagen wir mal 16V * 1,41 = 22,5V auf dann kurzzeitig 18V hat.
C = I * t / deltaU = 0,02A * 0,1s / 4,5V = 0,0004444 F = 444,4 µF.
Also rund 470µF.
Widerstände der LEDs auf 22,5V Betriebsspannung berechnen!

… mit einem Kondensator überbrücken. Welche Art von Kondensator? wie muß dieser eingelötet werden?

Ich gehe von folgenden Daten aus:

Scheitelwert der gleichgerichteten Wechselspannung:
16V * 1,414 - 2 * 0,7V = 21,2V
Gerundet 20V

Mist - ich habe die Durchlassspannung der Gleichrichterdioden in meiner Brechnung vergessen. Schande!

Elektrolytkondensator 4700µF/35V

Trotzdem liegen wir ja dicht beieinander. Ich habe von 0,1s Übebrückungszeit aus gerechnet und habe 470µF empfohlen.

Und hätte ich erst Deinen Artikel gelesen, hätte ich mir meine sparen können.

Hallo

Und hätte ich erst Deinen Artikel gelesen, hätte ich mir meine sparen können.

Aber warum denn?
So haben wir doch beide unseren Spaß gehabt.

Gruß merimies

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Oh Backe…
Das mit „AC“ hab ich überlesen (weil ich meine Bahn mit DC betreibe)…:frowning:
Also sorry und die Berechnung ändern…
JMP