Schaltungen vereinfachen für simulation

Hallo liebe Wissende !

Einleitung :
Ich hab ein Rollenspiel und möchte nun die Elektronik quasi mit WireWorld Logik simulieren.
Da bei dem Rollenspiel viel mit Alarmanlagen und Sensoren gearbeitet wird , ich aber noch nicht die Ahnung hab wie solche Sicherungssysteme wie ausgelöst werden auf der elektronischen Basis.

Hierzu habe ich folgende Hilfsmittel http://karl.kiwi.gen.nz/CA-Wireworld.html
Damit will ich mit einem Platz von 10 Einheiten in mindestens eine Dimension (eine Mauer ist halt so breit und dort sind ja Kabel) um nun eine vollständige Sicherung eines Gebäudes zu simulieren, aber auch eben die ganzen Stromkreise (inklusive Verbraucher).
Ich denk also ich brauche mindestens ein Stromkreis und vielleicht auch noch kontrollkreis etc.

Hauptziel :
Als erstes brächte ich also einfach eine Alarmanlage mit Melder und Signalgeber .

Nebenziel :
Steuerkarte die als Schalter dienen kann, denn man soll die Alarmanlage ja auch irgendwo einschalten bzw. ausschalten können , ich dachte da an eine Schaltung auf einer Karte die man dann eben bei einem Kartenport der dann etwas ergänzt damit, die Schaltung , bei Erfolg öffnet bzw. schließt sie …

Lösungen :
Ich will hier keinen überanstrengen, nur fehlt mir einfach das Fachwissen über angewendete Elektronische Alarmanlagen und wie man das vereinfacht mit den oben genannten gitter (XOR or OR, AND etc.) in WireWorld Aufbaut, bzw. brauch ich da ein puls Generator etc. ?

Ich bin für jeden Vorschlag bzw. Idee dankbar.

P.S. ich hab ein paar Schaltungen von Alarmanlagen angeschaut, leider sind die Bausteine nicht gerade simpel , bzw. ich versteh nicht ganz wie sowas in WireWorld Format simplifizieren kann kann. Also wie geht ein Sensor wie die Verarbeitung , das Signal, da stumm etc. braucht nicht dargestellt werden, das soll nicht simuliert werden.

Finale : Wenn ich dann ungefähr weiß wie ich das simulieren soll , dann hole ich mir eh ein Fachmann für sowas, der mir dann nach dem Muster ein paar Schaltungen erzeugt bzw die einzelnen Häuser quasi verdrahtet.

Nochmals Danke , genauer kann ich es jetzt nicht beschreiben, ich hoffe ihr werdet daraus schlau.

Hallo,

ich hab zwar keine Ahnung von Wireworld, kenn mich aber mit Alarmanlagen recht gut aus.

Also event. kann ich Dir ja helfen.

Heutige Alarmanlagen haben in der Regel einen Datenbus, auf dem Bewegungsmelder und sonstige Geräte hängen. Jedes Gerät bekomt eine eigene Adresse und sendet informationen an die Zentrale. (Eigene Adresse + Zustand low oder high) Die Zentrale werdet diese informationen aus und führt je nach Zustand Aktionen durch z.b. Alarmausgang bei Scharfen Zustand.

Zudem haben die Zentralen immer noch Analoge Meldegruppen. Diese Funktionieren wie eine Messbrücke (Weitere Infos findest Du hier http://de.wikipedia.org/wiki/Wheatstonesche_Messbr%C… )

In der Zentrale sind 3 Widerstände, der vierte ist nach aussen geführt. Ist dieser Wiederstand vorhanden, ist die Messbrücke abgeglichen.
Der Externe Widerstand wird jetzt mit Öffnerkontakten z.B. Magnetkontakte oder Bewegungsmelder mit Relais in Reihe geschaltet. Sind alle Kontakte geschlossen ist die Messbrücke abgeglichen. Wird ein Kontakt geöffnet ist die Messbrücke verstimmt. Dieser Zustand wird ausgewertet.

Die Scharfschaltung in Analogen Anlagen erfolgt folgendermassen:

Die Zentrale kann Nur zwei Zustände haben Scharf oder Unscharf.

Das wird oft so realisiert:

Zwischen dem 0V Potential und den Eingängen Scharf bzw. Unscharf liegt je ein definierter Abschlußwiderstand.

Zustand UNSCHARF
0V Potential auf den Unscharfeingang (=Widerstand kurzgeschlossen)
Der Eingang Scharf ist mit dem Widerstand abgeschlossen.

Zustand SCHARF
genau Umgekehrt (Scharf kurzgeschlossen Unscharf mit Abschlußwiderstand

Ist jetzt die sog. Zwangsläufigkeit gegeben (=alle Meldelinien geschlossen) kann eine Scharfschaltung erfolgen.

ALARM:
Anlage Scharf + Meldelinie verstimmt = Alarm

Ich hoffe ich konnte Dir hiermit etwas weiterhelfen.

Gruß
Brandy