Hallo 
Und zwar hab ich n ganz ganz dickes Problem:
Wenn ich z.B. auf der Straße jemand bekanntes treffe, werde ich sofort knallrot im Gesicht und kann absolut nichts dagegen machen.
Und leider ist das in fast jeder Alltagssituation so und wird immer schlimmer.
ich arbeite im Hotel und komme bald an die Rezeption, wovor ich echt Angst habe.
Weiß jemand von euch vllt. einen Rat, was man dagegen tun könnte???
Ist echt in jeder Situation so, selbst wenn es gz normale sachen sin, die nicht mal peinlich sind, sondern einfach nur ein treffen oder so…
Gibts da denn i-einen Trick oder kann ein Arzt einem da vllt. helfen???
VieleN Dank schom mal für eure antworten…
Liebes Grüßle
Hi
Ich werde auch recht schnell rot im Gesicht und ich kenne einige Leute, denen sieht man sofort an, wenn die auch nur einen Hauch Stress haben (positiven oder negativen).
Vielleicht ist der erste Schritt zur Besserung, dass man es einfach hinnimmt. Ich weiß, das ist schwierig, aber solange du „normal“ wirkst und nicht wer weiß wie nervös, fällt dem Gegenüber die Röte auch nicht so auf.
Wer selbst lockerer wird, hat auch automatisch ein weniger rotes Gesicht.
Alternativ könnte man noch hellen Puder verwenden, aber ich weiß nicht, ob du das magst (und es sieht schnell „geschminkt“ aus, wenn man nicht vorsichtig ist)
Grüße
Laralinda
Erythrophobie
Hallo
das Problem kannte/kenne ich auch! Man macht sich vorher schon verrückt und wird dann auch prombt ROT.
Innerlich denk ich mir heute dann, egal, dann werde ich jetzt rot und gut ist. Einfach nicht verrückt machen. Und es klappt.
"Was hilft gegen das Erröten und die Angst vor dem Rotwerden (Erythrophobie)?
-
Geben Sie anderen Menschen die Erlaubnis, Ihr Rotwerden zu sehen. Je mehr Sie es verstecken wollen, desto mehr Anspannung erzeugen Sie und desto länger wird die Röte auch bestehenbleiben. Was ist so schlimm daran, wenn andere sehen, dass Sie rot werden? Ist das eine so große Schande, dass Sie davor Angst haben müssen? Ist das Erröten ein so großer Makel, dass Sie es unter allen Umständen verbergen müssen? Machen Sie sich klar: „Andere Menschen dürfen meine Röte sehen. Es ist meine Art zu reagieren. Sie können daraus nicht meine Gedanken und Gefühle ablesen. Röte kann Freude, Angst, Erregung, Scham, Wut und viele andere Gefühle bedeuten. Zudem ist es gar nicht sicher, dass andere mein Rotwerden überhaupt wahrnehmen. Viele Menschen sehen das Rotwerden nicht als Schwäche, sondern als eine sehr menschliche Reaktion.“
-
Erlernen Sie folgende Atemübung. Diese hilft Ihnen, sich zu entspannen:
Legen Sie Ihre Hand flach 2 cm unterhalb des Nabels auf die Bauchdecke. Dann atmen Sie tief ein und stellen sich vor, wie der Atem langsam bis hinunter zu Ihrer Hand fließt und schließlich Ihre Hand hoch atmet. Dann stellen Sie sich vor, wie der Atem wieder über den Brustraum zurück über die Nase nach außen entweicht, und konzentrieren sich darauf, wie die Hand wieder nach unten sinkt. Wiederholen Sie diese Technik mehrere Minuten lang. -
Stärken Sie Ihr Selbstvertrauen und vor allem Ihr Selbstwertgefühl. Lenken Sie Ihren Blick auf Ihre Stärken und Fähigkeiten. Je mehr Sie von sich überzeugt sind, je weniger Sie selbst sich für das Rotwerden verurteilen, umso weniger macht Ihnen das Erröten etwas aus.
-
Übergehen Sie in Gesellschaft anderer Kommentare wie „Glühwürmchen“ oder „Ach wie niedlich, jetzt wird sie wieder rot“. Im Augenblick haben Sie so reagiert, nicht mehr und nicht weniger. Ihrem Partner sollten Sie mitteilen, dass er Ihnen mit solchen Kommentaren nicht hilft."Quelle:http://www.psychotipps.com/Erroeten-Erythrophobie.html
LG Manu
Und leider ist das in fast jeder Alltagssituation so und wird
immer schlimmer.
ich arbeite im Hotel und komme bald an die Rezeption, wovor
ich echt Angst habe.
Der Situation nicht ausweichen sondern diese Situationen sogar suchen. Die Hotelrezeption ist dafür besonders geeignet, denn mit der Routine schwindet die Angst. Wie aus den anderen Antworten auch hervorgeht, ist das rot werden nichts was dem Gegenüber ein negatives Signal gibt, im Gegenteil. Zum Gegenüber möglichst schnell Distanz abbauen ist auch hilfreich, z.B. Begrüßung mit einer Frage, lachen. Nicht formal reagieren sondern auf gleicher Distanz, gleiche Augenhöhe. Die Mitmenschen erwarten Natürlichkeit statt formales und steifes Verhalten.
Udo Becker