Dieses Mal hat es nun den verliebten Scharping erwischt. Scharping wegtreten. Und gelogen hat der Bube noch. Da kann man nicht anders als ihm aus dem Amt jagen. Zuerst sollte Trittin gehen. Dann Fischer - oder war es anders herum? Nichts hat ekappt. Keine Personalfrage konnte die CDU bisher lösen.
Das waren nur Böllerschüsse. Bei Märzens scheint man es aber auch nicht all zu ernst mit der Wahrheit zu nehmen. Koch, Baumeister, Schäuble, Kohl und und und. Wenn die SPD Schwarzgeld Probleme hätte, dann wäre Leben in der Bude. Hat eine Oppositionspartei nicht die Aufgabe sich mit politischen Themen zu beschäftigen? Bessere Vorschläge, meine ich. Vorwürfe über eine schlechte Amtsführung kann man ihm ja nicht machen. Wenn Scharping geht, könnte man das Amt ja mit einem Grünen besetzten. Wer würde denn für dieses Amt taugen? Sagt es mir.
Wenn Scharping geht, könnte man das Amt ja mit einem
Grünen besetzten. Wer würde denn für dieses Amt taugen? Sagt
es mir.
Naja, ein(e) grüne® Verteidigungsminister(in) ist wohl z.Zt. auszuschließen, zumindest vor der Wahl. Die wollen ja alle die Wehrpflicht abschaffen. Und bei den Grünen wäre es am ehesten noch Frau Beer. Und gegen Wehrpflicht und dazu noch eine Frau, das macht der Kanzler wohl nicht mit.
Und in der SPD: Gibt’s da noch Wahlverlierer, die in’s Kabinett können? *g* Fällt mir keiner ein. Zumindest nicht in der Vergangenheit. Wenn Ortwin Runde verliert, wer er evtl. ein Kandidat. Wenn Wowereit es nicht schafft, der wohl nicht. Bei der Bundeswehr eine Frau durchzusetzen, könnte ja evtl. noch gelingen, aber ein Schwuler… Glaube ich nicht. Außerdem müßte Scharping ja dann bis Ende Oktober durchhalten.
Ansonsten vielleicht ein Staatssekretär, kenne aber keinen.
Oder er hält’s doch ganz durch. Der nächste Skandal eines anderen kommt bestimmt.
Hallo Raimund,
es war immer noch einfacher, eine Wahl zu gewinnen als sie zu behalten. Aber was die CDU da so abzieht, das verschlägt mir die Sprache. Die FDP hat ein Gespür für solche Dinge. Guido Westerwelle versucht ja nun für die FDP Punkte zu machen. Es wird spannend, die Innenpolitik in Gerrmany. Die gleiche Klasse wie im Fußball. Wer von der CDU könnte eigentlich Verteidigungsminister werden?
Betrübt, Alexander
hallo, Alexander,
die SPD war in ihrer Oppositionszeit auch nicht besser! Nur
haben wir das alles schon wieder vergessen.
grüße
Raimund
hallo, Alexander,
als damals 1983 (wars dieses Jahr) die SPD die Regierung abgeben musste an Kohl, war sie in dem gleichem desolatem Zusatnd. Es war nicht vernünftiges mit ihnen anzufangen. Der Zustand war vollkommen identisch mit der CDU heute.
Das passiert, wenn man sich zu sichwer ist. Sie waren auf dem Gipfel der Beliebtheit, es sah so aus, als würden Sie auch in den Landtagen 90% gewinnen (vor dieser letzten Wahl). Sie rasierten die SPD, das es nur so eine Freude wahr. Und da erwischte sie die SPD mit dem Schwarzgeld. Der Sturz war unter den Kellerboden!
doch schön langsam sollten sie sich wieder ihrer Qualitäten besinnen. Denn auch die CDU hat hervorragende Leute.
Du fragst nach einen Verteidigungsminister? Rühe soll nicht schlecht gewesen sein. Aber Qualität ist gerade bei diesem Job nicht unbedingt gefragt. Denke an Schosch Leber: einer der besten Verteidigungsminister, die die BRD je hatte. Was machten sie mit ihm? Sie schassten ihn!
Ein Politker braucht sowieso nicht viel Hirn: das haben seine Helfer. Er selber muss was darstellen können, die Ideen seiner Helfer dem Volk schmackhaft machen. Usw.
Grüße
Raimund
warum nimmt eigentlich nicht einfach einen hochrangigen Bundeswehroffizier ( General ) für dieses Amt. Diese Jungs wissen wenigstens wovon sie reden, und haben sich in einer Vielzahl der Fälle von unten nach oben gedient und dies mit qualifizierten Ausbildungen begleitet.
Muss ja nicht immer ein steinewerfender Taxifahrer sein.
als damals 1983 (wars dieses Jahr) die SPD die Regierung
abgeben musste an Kohl, war sie in dem gleichem desolatem
Zusatnd. Es war nicht vernünftiges mit ihnen anzufangen. Der
Zustand war vollkommen identisch mit der CDU heute.
Hallo Raimund,
es war der 1.10. 1982, als die SPD durch ein Misstrauensvotum von Kohl gestürzt wurde. Die Wahlen wurden dann 1983 abgehalten.
Sonst gebe ich Dir 100%ig recht.
Gruß
Joe
Ein General? Auf den ersten Blick klingt das bestechend. Doch ich befürchte, dass dann die Bundeswehr eine höchst unkontrollierte Dynamik bekommt. Ein Verteidigungsminister stammt aus dem Volk und ist dem Parlament Rede und Antwort schuldig. Ein General ist ein Macher und ein Militärkopp. Generäle denken anders. Ich weiß das, denn ich hatte in der Familie einige. Mit meinem Onkel hatte ich unerfreuliche Gespräche: Wir brauchen dringend atomsichere Bunker. Die Russen haben Atombomben. Und was man hat, nutzt man auch im Krieg. Generäle haben immer Recht. Ja kein General als Verteidigungsminister. Nehmen wir jemand mit vielen Kindern, oder jemand der frisch verliebt ist. Die denken als erste an das, was jeder Verteidigungsminister erreichen muss: Auf keinen Fall einen Krieg. Daher finde ich, dass Scharping genau der richtige Mann ist. Wir sollten seine Fahrten zu seiner Gräfin als Dienstfahrten anerkennen. So ein Mann will keinen Krieg. Ehrlich. Ich auch nicht, denn ich habe viel zu viel Angst.
Alex
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Schau Dir doch mal die Menschheitsgeschichte an. Kein Jahrzehnt ohne Krieg. Alle kannten diesen Spruch „civis pacem bellum para“. Ich glaube nicht, dass es beruhigend für andere Völker ist, wenn irgendwer aufrüstet um sich für den nächsten Krieg vorzubereiten. Dieser Spruch ist genauso fragwürdig, wie die Vorstellung, dass Angriff die beste Verteidigung sein.
Im ersten Weltkrieg haben wir deshalb angegriffen. Den Krieg haben wir verloren. 2. Im Zweiten Weltkrieg haben wir es wieder so gemacht. Auch dieser Krieg ging verloren.
In Vietnam haben die Amerikaner den Zwischenfall von Tongking provoziert. Auch dieser Krieg ging verloren.
Ich überspringe jetzt viele Kriege …
Vor zwanzig Jahren überfielen die Russen Afghanistan. Wie es ausging wissen wir.
Ich will hier keine Aufstellung aller Kriege machen, die dann doch verloren gingen. Alle Kriege haben der Waffenlobby gedient. Man hat sie jedoch weitab von der eigenen Heimat geführt. Mit einem kleinen Krieg konnte die Rüstungslobby immer die überzähligen Waffen entsorgen. Man brauchte nur einen guten Grund. Das erste Opfer im Krieg ist immer die Wahrheit. Eine geschickte Propaganda motiviert doch die Soldaten. Um etwas erfolgreich abzuschließen, muss man immer die Mitarbeiter motivieren. Das machen dann die Profis. Und alle fallen darauf rein. Selbst ich!