Schatz im Wald vergraben - Tiere graben ihn wieder aus - Warum?

Hallo!
Ich habe einen persönlichen „Schatz“ im Wald vergraben (Wertsachen). Nichts was riecht. Wasserdicht und nochmal am Ende zwei frische Tüten drum mit Knoten. Nichts roch nach irgendwelchem Essen.
Nur ca 10 cm tief eingebuddelt.
1 Tag später war es ausgegraben. Die Tüten zerrissen und Spuren von Zähnen zu sehen. (Ein Mensch hätte außerdem die Sachen mitgenommen.) Das waren wahrscheinlich Wildschweine.

1 FRAGE: Warum graben Tiere sowas aus? Wenn es doch nach nix riecht.
Bzw reicht es wenn maximal ein wenig nach meiner Hand (und ich habe keine schwitzigen Hände).
Außerdem waren ca 10cm Erde drüber.

2 FRAGE: Wenn ich wieder sowas eingrabe, wie tief muss das dann sein damit sowas nicht nochmal passiert?

(Ich grabe diese „Wert-Sachen“ definitiv irendwann wieder aus, es wird also nicht als Müll im Wald bleiben!)

Danke für Antworten

Warum vergräbt Du „persönliche Wertsachen“ im Wald? Es gibt bessere Aufbewahrungsorte.
LG
Amokoma1

Einfach aus Reiz…
Zeitkapseln faszinieren mich und Überbleibsel vergangener Kulturen. Ich finds irgenwie spannend Dinge zu vergraben.
Früher haben Menschen öfter sowas gemacht. Es liegt noch so einiges vergraben…

Servus,

um nachzuschauen, ob das was zu Fressen ist. Halt das, was man normalerweise vergräbt.

Wonach etwas riecht, kann man als Mensch mit vergleichsweise schlecht entwickeltem Geruchssinn überhaupt nicht beurteilen. Auch nicht, ob hier jemand nachgegraben hat, weil es irgendeinen interessanten Geruch gab, oder schlicht, weil da was verbuddelt worden war (und glaube nicht, Du könntest irgendetwas so vergraben, dass man danach nicht sieht, spürt oder eben riecht, dass da was vergraben worden ist.

Probier es mal mit etwa zwei Meter, da wird schon einiges gehen.

Schöne Grüße

MM

Für deine menschliche Nase nicht.
Tiere haben einen deutlich besseren Geruchssinn.

Gruß,
Steve

Ob Verbuddeln im Wald nun Ähnlichkeit mit einer Zeitkapsel hat, sei Al dahingestellt. Vielleicht erfreuen sich ja die ausbuddelnden Tiere an den Relikten einer anderen Kultur.
LG
Amokoma1

Da lachen ja die Hühner! Bei der „Tiefe“ ist es nicht unwahrscheinlich, dass das Ding mit der Zeit von ganz allein wieder an die Oberfläche kommt.

Vermutlich. Trüffel haben sich drauf spezialisiert, unterirdisch zu leben und u.a. von Wildschweinen verbreitet zu werden. Sie wachsen in 10-20 cm Tiefe, das ist für die Tiere also kein Problem - zumal dann nicht, wenn es sich um frisch gegrabene Erde handelt.

Grab 40cm tief, schmeiß deinen Schatz rein, bisschen Erde drüber, dann einen flachen Stein entsprechender Größe drauf, mit Erde auffüllen und immer wieder mal festtreten.

Gruß,

Kannitverstan

Einen Schatz zu vergraben ist immer gut. Solange du irgendwo aufschreibst wo…damit Nachfahren auf die Suche gehen können… :grinning:

Ich denke auch, das so 40-60cm Tiefe ausreichen müssten.
LG

Tiere und vor allem Wildschweine haben einen deutlich besseren olfaktorischen Sinn, also Geruchssinn. Wenn du meinst es riecht nach nichts, muss das lange nicht für die Tiere gelten. Wildschweine werden zum Beispiel als Drogen- oder Trüffelsucher eingesetzt, weil sie einen hervorragenden Geruchssinn haben. Du kannst dir also vorstellen, dass ein neuer oder interessanter Geruch die Tiere anzieht und zum Graben animiert. Wildschweine graben mit ihren Rüsseln sowieso gerne den Boden um, um Essbares zu finden. Vielleicht war es also nicht mal ,Absicht’’ sondern sie sind bei ihrer Nahrungssuche darauf gestoßen.
Wenn du wieder was im Wald vergraben möchtest dann empfehle ich eine Tiefe von mind. einem Meter.

Servus,

in

liegt eben grade das Erdgeschoss von Ratten- und Kaninchenwohnungen.

Schöne Grüße

MM

Hi,

Schweine sind klug (klüger als viele Menschen ;-)). Sie werden sich vermutlich gedacht haben: „Geil! Das riecht nach Plastiktüte! Da bewahren die Menschen immer Essen drin auf. Lass uns das schnell ausgraben!“

10 cm sind definitiv zu wenig. Unter einem halben Meter würde ich nichts eingraben, was im Boden bleiben soll., besser noch ein Meter.

Schönste Grüße
Ann da Cava