Wenn ich schecks oder verrechnungsschecks einlöse kann der gegenüber dann sehen auf welches konto ich es eingelöst habe und es dann zurück verfolgbar?
Wenn er ja ein scheck ausfüllt gibt er ja den Namen des begüngstigten an! Steht das dann auf seinem auszug oder genau dahin wo das geld hin gegangen ist!
nein, er kann zunächst nicht sehen, wer den Scheck eingereicht hat. Er kann sich von den Scheck eine Kopie anfordern, dann sieht er, was er draufgeschrieben hat.
Natürlich kann man aber über die Banken auch herausbekommen, auf welchem Konto ein Scheck eingereicht wurde. Das ist eine sogenannte Schecknachfrage, und wird meist dann gemacht, wenn Schecks entweder entwendet oder missbräuchlich von jemandem eingelöst wurden.
Es ist also für die eigene Bank kein Problem, an die Adresse des Einreichers zu kommen - dauert im Interbankenverkehr aber ein paar Tage. Wenn das Konto vom Einreicher allerdings mit gestohlenen Ausweisen eröffnet wurde, hilft das meist auch nicht viel.
Sowohl die Kopieanforderung, als auch die Schecknachfrage kosten aber Geld.
Wenn ich schecks oder verrechnungsschecks einlöse kann der
gegenüber dann sehen auf welches konto ich es eingelöst habe
und es dann zurück verfolgbar?
Wenn er ja ein scheck ausfüllt gibt er ja den Namen des
begüngstigten an! Steht das dann auf seinem auszug oder genau
dahin wo das geld hin gegangen ist!
Hans-Jürgen hat Deine Frage ja schon hinreichend beantwortet. Ich wollte nur noch mal ergänzen, daß der Sinn von Verrechnungsschecks sogar mehr oder weniger darin besteht, daß man sie auch weiter reichen kann. Es ist also völlig legal, wenn diese nicht vom Adressat, bzw. auf dessen Konto eingereicht werden. Vorausgesetzt natürlich, die Schecks selber sind nicht gestohlen oder sonstwie unredlich erworben. Denkbar und durchaus üblich wäre, wenn eine Versicherung einen Schaden per Scheck reguliert und diesen auf Deinen Namen austellt, Du den Scheck aber gleich an den weiter gibst, der Dir den Schaden bereits repariert hat.
Etwas anders ist dies bei Orderschecks, da muß der Adressat hinten unterschreiben, damit man die Schecks einreichen kann.