Ich habe an meinem Bike eine mech. Scheibenbremse von RST am Voderrad. Wenn ich mit meinen Kumpel radfahre (ja auch bei diesem Wetter), dann muß ich meistens erst einmal ca. 4 km den Berg runter fahren. Geschwindigkeiten zwischen 50 - 70 km/h werden dort erreicht (wenn man will). Allerdings fahre ich zwischenzeitlich etwas langsamer, d. h. mit gezogener Hinterradbremse, weil meine Vorderradbremse nur noch ungenügende Bremsleistung erbringt.
Eingestellt ist die Bremse optimal (kurz vor dem permaneten schleifen) und auch der Bremshebelweg ist sehr kurz (ca. 1/3 Weg von „Normalstellung“ zum Lenker). Trotzdem komme ich bergab fast nicht zum stehen.
Kann mir einer bitte sagen woran das liegen kann? Von einem guten bremsen bzw. vom blockieren des Vorderrades bin ich derzeit meilenweit entfernt. Ich hätte aber schon wieder gerne eine Bremse die richtig zieht.
Hallo Herr Eschle!
Ich nehme an das die RST Bremse mit einem Seilzug betätigt wird
(Heißt es ist ein Bremszug vom Bremshebel bis zur Bremse unten
vorhanden)? Diese Systeme haben den Nachteil das erst der Seilzug gespannt wird-die Außenhülle gestaucht wird und dann die Restkraft an die Bremse gelangt. Da geht viel Power verloren,was bei Hydraulikbremsen (z.B. von Fa. Magura. Hayes,
Formula od. auch Shimano) nicht passiert. Da wird die Hydraulikflüssigkeit wie bei Autobremsen komprimiert - da kommt das unten an was oben gezogen wird(Ich weiß das ist Laienhaft geschildert)! Leider wird sich da nicht viel ändern lassen-einzige Emfehlung ist vielleicht Nokon Track Pearls(Das sind spezielle Außenzüge die wie Perlen aussehen und sich nicht so stauchen) oder -da die Nabe ja schon für Scheibenbremse vorhanden ist(wenn es intern.Standart ist?)- auf eine andere Bremse umzusteigen (Siehe aktuellen Test in der Zeitschrift
„Bike“-Magura Julie hat wieder mal gut abgeschnitten und ist recht preiswert).
Noch Fragen-kein Problem !
Ich nehme an das die RST Bremse mit einem Seilzug betätigt
wird
Ja, genau.
(Heißt es ist ein Bremszug vom Bremshebel bis zur Bremse unten
vorhanden)? Diese Systeme haben den Nachteil das erst der
Seilzug gespannt wird-die Außenhülle gestaucht wird und dann
die Restkraft an die Bremse gelangt. Da geht viel Power
verloren,was bei Hydraulikbremsen (z.B. von Fa. Magura. Hayes,
Formula od. auch Shimano) nicht passiert. Da wird die
Hydraulikflüssigkeit wie bei Autobremsen komprimiert - da
kommt das unten an was oben gezogen wird(Ich weiß das ist
Laienhaft geschildert)!
Das ist mir schon bekannt, nur anfänglich hat die Bremse sehr gut gezogen. Diesen Zustand hätte ich gerne wieder.
Leider wird sich da nicht viel ändern
lassen-einzige Emfehlung ist vielleicht Nokon Track Pearls(Das
sind spezielle Außenzüge die wie Perlen aussehen und sich
nicht so stauchen) oder -da die Nabe ja schon für
Scheibenbremse vorhanden ist(wenn es intern.Standart ist?)-
auf eine andere Bremse umzusteigen (Siehe aktuellen Test in
der Zeitschrift
„Bike“-Magura Julie hat wieder mal gut abgeschnitten und ist
recht preiswert).
Noch Fragen-kein Problem !
ganz banal; reinige und entfette mal die Bremsscheiben (wenn nicht eh schon gemacht), das wirkt Wunder
Ansonsten; klar hydrauische Bremsen haben kaum Reibungsverluste, aber moderen, gute Seilzugbremsen stehen kaumnoch hinterher, im Zweifelsfall mal vom Fachmann prüfen lassen.
ganz banal; reinige und entfette mal die Bremsscheiben (wenn
nicht eh schon gemacht), das wirkt Wunder
Werde ich probieren und Dir das Ergebnis mitteilen.
Ansonsten; klar hydrauische Bremsen haben kaum
Reibungsverluste, aber moderen, gute Seilzugbremsen stehen
kaumnoch hinterher, im Zweifelsfall mal vom Fachmann prüfen
lassen.
Hi!
Was mir neben den möglichen Verschmutzungen der Scheibe spontan einfällt:
Die Beläge könnten verglast sein.
Das passiert, wenn sie aufgrund langer Dauerbremsungen zu heiss werden und sich eine harte „Glas“-Schicht auf dem Reibkörper bildet.
Du kannst mal versuchen, eine dünne Schicht abzuschleifen, und danach die Bremse mit ein paar Vollbremsungen aus 40-50 km/h einzubremsen.
Und falls es daran gelegen haben sollte, hast du eben wie gesagt zu lange gebremst ohne die Bremse abkühlen zu lassen. Deshalb ist es ratsam, auf langen Abfahrten lieber öfter und stark zu bremsen als die Bremse länger schleifen zu lassen.
ich danke Euch für Eure Antworten. Ich werde die Bremse auseinander nehmen, die Beläge abschleifen (nimmt man dazu eigentlich normales Schleifpapier?), die Scheibe reinigen und wieder frisch zusammenbauen.
Die Beläge könnten verglast sein.
Das passiert, wenn sie aufgrund langer Dauerbremsungen zu
heiss werden und sich eine harte „Glas“-Schicht auf dem
Reibkörper bildet.
Das klingt angesichts der ursprünglich beschriebenen 4km-Abfahrt mit 50-70 km/h sehr plausibel.
Ölrückstände verdampfen/oxidieren bei Bremsungen aus diesen Geschwindigkeiten normalerweise ziemlich schnell.