Scheibengenerator für ein windrad bauen

Oh je, da fehlt’s an allem …
… sogar am grundlegenden Verständnis.

Jeder Arbeitsschritt bringt Verluste, anders gesagt, durch Zwischenschalten eines Generators und eines Motors hast Du schon 2 (in Worten: zwei) Elemente, deren Wirkungsgrad unter 1 liegt. Für den Laien: Die werden warm, und mit der Abwärme heizt Du die Luft auf.

Dennoch wünsche ich Dir viel Glück und Ausdauer, Du kannst nur gewinnen. Und sei es an Erfahrung.

Gruß Ralf

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Der Ansatz ist grundsätzlich falsch.

Nehmen wir mal ein Windrad, dann hat dies je nach Windstärke eine bestimmte Leistung.
Sagen wir mal, du hast 100m² Rotorfläche (etwa 12m Durchmesser). Dann könnte man je nach Wirkungsgrad des Rotors bei 5m/s (etwa 20km/h) Wind vielleicht 8000W haben.

Daraus macht ein industrieller, optimaler Generator vielleicht 7000W Strom.

Deine Pumpe liefe dann.
Bei etwas weniger Wind liefe die Pumpe aber nicht langsamer, sonder GAR NICHT.

Warum aus mechanischer Leistung erst verlustbehaftet Strom machen, um dann aus Strom wieder mit Verlusten mechanische Leistung zu machen?

Zudem muss der Genertor ja auch den Anlaufstrom liefern können.

Das wird so nichts.

Besser mit einer langen Kolbenstange das Wasser aus 30m Tiefe fördern.
Dann gibt es bei wenig Wind wenig Wasser und bei viel Wind viel.

Wie groß sollte denn das Rad werden?
Wo sollte die Pumpe hin?

…ausser dem was solle ich den mit so ein kolben bumpe.die
fördet gerad 100 l/h wen überhaupt

Die üblichen Tankstellenzapfsäulen enthalten Kolbenpumpen. Die werden aus dem normalen Stromnetz versorgt und ich muss keine Stunde warten, bis mein PKW-Tank voll ist.

Bernhard

Schau doch mal hier rein:

http://windenergie-windkraft-windrad-windgeneratoren…

Vielleicht hilft das etwas weiter!

danke
ist eine gute seit wen jemand was kaufen will

Hallo!

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass diese Konstruktion nicht optimal funktionieren wird.
Das müsste dann schon ein guter Elektro-Ing. planen,
und für die Auslegung der Windmühle gilt das selbe, das wird sogar noch schwieriger, denke ich.
Schätze mal, wenn Du Dir alle Mühe gibst, und ein Jahr bastelst, bekommst Du vielleicht 20% soviel Wasser gefördert, wie es mit guter Planung vielleicht techn. möglich wäre.
Aber jemanden zu finden, der das projektiert, ist unmöglich, wenn jetzt nicht gerade große Geld- Summen fließen. Das glaube ich aber in deinem Fall nicht.

Ich würde auch raten, mal eine Lösung mit PV-Modulen durchzurechnen, da hat man zumindest eine Hälfte der Anlage, die sicher funktioniert,
und braucht sich blos mit der Stromumwandlung und den Pumpen zu beschäftigen.

Weiterhin, nur mal als Tipp, gibt es bei You-tube ein Video, wo solch ein großer Scheibengenerator, vermutlich auch für eine Windkraftanlage selbst gebaut wird.
Sieht irgendwie nach Osteuropa aus, vielleicht kannst Du danach mal suchen.
Das fand ich sehr interessant, und das waren aber auch Leute, die augenscheinlich wussten, was sie tun. Man sieht da schön, wie die in eine Scheibe die Spulen eingesetzt haben, das mit irgendwas vergossen haben,
und haben es am Ende auch getestet.

Grüße, E !