Hallo!
ich weiß zwar nicht ob das shier dass richtige Brett ist, aber ich hätte da mal ne frage. die Eltern von einem freund von mir wollen sich scheiden lassen und er ist ziemlich verzeifelt deswegen.Am liebsten wäre es ihm wenn er ausziehen würde oder nicht mehr leben hat er mal gesagt.
Ich würde ihm gern helfen, aber ich weiß nicht wie.
Vielleicht habt ihr ein Paar tipps für mich
es ist immer eine - pardon! - beschissene Situation, wenn sich die Eltern trennen. Ich habe die Geschichte mit 7 Jahren selbst durchgemacht.
Sicher, jeder geht mit so einer Situation anders um und die momentane Verzweiflung Deines Freundes ist absolut verständlich. Allerdings bin ich der Meinung, daß ein 17-jähriger - also fast erwachsener - Mensch die geistige Reife besitzen müßte, um die Scheidung seiner Eltern zu bewältigen. Es geht schließlich nicht darum, der Mutter oder dem Vater irgendwelche Elternschaftsrechte abzuerkennen. Und um das Sorgerecht für einen Fast-Erwachsenen werden sich die Eltern wohl kaum streiten, oder? Das Argument „wir bleiben nur wegen der Kinder zusammen“ dürfte in diesem Alter auch kaum noch ziehen.
Wenn Dein Freund die ständigen Streitereien (sofern dies der Fall ist) oder die miese Stimmung zu Hause nicht aushält, wäre der Auszug eine Möglichkeit. Es gibt betreute WG’s, Jugendwohnprojekte, etc. Das Jugendamt wird ihm sicher weiterhelfen können.
Und auch wenn es pathetisch klingt: Selbstmord ist keine Lösung sondern eine Flucht bzw. ein (endgültiger) Versuch, vor den Problemen davonzulaufen. Ob es nun um die Scheidung der Eltern, Probleme im Job oder sonstiges geht. Wie heißt es so schön? Das Leben ist hart, ungerecht und furchtbar gemein. Wenn sich die Menschen wegen jeder Schwierigkeit umbringen würden, wären wir längst ausgestorben.
Vielleicht sollte Dein Freund auch mal einen Jugendpsychologen besuchen. Muß ja nicht gleich eine Therapie sein, manchmal tut es aber gut, sich den ganzen Frust von der Seele zu reden.
So long
Tessa
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das da drunter war jetzt eine ebenso knappe Antwort wie die Deine
Jetzt würde ich natürlich gerne nach mehr Details fragen - habe
aber selbst Bedenken dagegen.
Und zwar aus folgendem Grund:
Es geht hier ja um die Probleme eines DRITTEN der wahrscheinlich nichts von seinem „Glück“ weiß das sein Problem hier besprochen wird.
Von daher ist es besonders wichtig seine Identität zu SCHÜTZEN
d.h. das weitere Besprechen sollte keine Hinweise darauf
enthalten.
Wie man ihm helfen kann hängt WIRkLICH davon ab WAS genau sein Problem ist.
Eine Vermutung:
Mit siebzehn ist man noch halbwegs in der Pubertät.
In dieser Zeit haben viele Jugendliche keinen guten Draht zu Ihren Eltern. Es ist aber gerade in dieser Zeit des 2noch unsicher seins" wichtig einen guten Freund oder gute Freundin zu haben.
Es gibt einen Hinweis (aber KEIN SICHERER Beweis) wie ernst gemeint die Selbstmorddrohung ist.
Wenn er sehr konkret davon spricht WIE er sich umbringen will
ist möglicherweise Gefahr im Verzug.
ansonsten schließe ich mich der Meinung von tessa an